
Inhaltsverzeichnis
Wichtigste Erkenntnisse
- CBG (Cannabigerol) ist ein nicht-psychotropes Cannabinoid. Aufgrund seiner einzigartigen Eigenschaften und seines potenziellen therapeutischen Nutzens steht CBG zunehmend im Fokus der Forschung.
- Es entsteht aus CBGA (Cannabigerolsäure), die als „Mutter" aller wichtigen Cannabinoide gilt.
- In reifen Cannabispflanzen liegt CBG nur in sehr geringen Mengen vor, da es sich während der Reife größtenteils in andere Cannabinoide umwandelt.
- Frühe Laborstudien deuten auf mögliche antibakterielle und neuroprotektive Eigenschaften hin – klinische Belege beim Menschen stehen noch weitgehend aus.
- CBG gilt bislang als gut verträglich; umfassende Sicherheitsstudien am Menschen fehlen jedoch noch.
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Stell dir die Cannabispflanze wie eine Fabrik vor, in der Cannabigerolsäure (CBGA) der universelle Rohstoff ist. Deshalb wird CBGA oft als die "Mutter aller Cannabinoide" bezeichnet. In der Pflanze entscheiden spezialisierte "Arbeiter" – Enzyme genannt – was aus diesem Rohstoff wird. Ein Arbeiter verwandelt CBGA in die Vorstufe von THC, ein anderer in die von CBD. Diese Vorstufen sind aber noch nicht "aktiv".
Erst durch Hitze oder Licht, wie beim Trocknen oder Erhitzen, werfen sie einen kleinen Teil ihrer Struktur ab und werden zu den bekannten Substanzen THC und CBD. Das Cannabinoid CBG ist sozusagen die "direkte Tochter" von CBGA, die entsteht, wenn der Rohstoff selbst erhitzt wird, ohne vorher umgewandelt worden zu sein. In fertigen Hanf- und Cannabispflanzen findet sich CBG deshalb meist nur in Spuren. Als nicht-psychotrop wirkende Verbindung steht CBG auch im Interesse der pharmazeutischen Forschung. Hier wurden in frühen Studien verschiedene biologische Effekte und mögliche Vorteile für Anwender untersucht.
Was bisher über Wirkungsweise, Potenzial und Anwendung bekannt ist, erfährst du in diesem Artikel: wissenschaftlich fundiert und ohne Übertreibungen.
CBG vs. CBD: Was sind die Unterschiede?
Bevor wir tiefer in das Wissen um CBG eintauchen, möchten wir die Unterschiede zu dem bekannteren Cannabinoid CBD darstellen. Sowohl CBG als auch CBD sind nicht-psychotrop und interagieren mit dem Endocannabinoid-System. Jedoch tun sie dies auf unterschiedliche Art, was die folgende Tabelle gegenüber stellen soll:
| Merkmal | CBG (Cannabigerol) | CBD (Cannabidiol) |
| Biochemische Rolle | Vorstufe-Cannabinoid: Entsteht aus CBGA. CBGA ist die "Mutter aller Cannabinoide" | End-Cannabinoid: Entsteht aus CBDA (welches wiederum aus CBGA entsteht) |
| Biosynthese-Weg | CBGA → CBG (durch Decarboxylierung) | CBGA → CBDA → CBD (durch Decarboxylierung) |
| Konzentration in der Pflanze | Sehr gering (meist unter 1 %), da CBGA größtenteils in andere Cannabinoide umgewandelt wird | Deutlich höher (bis zu 20 % in Nutzhanf-Sorten) |
| ECS-Interaktion | Kann direkt, aber schwach an CB1- und CB2-Rezeptoren binden (1) | Bindet kaum direkt an CB1/CB2. Kann als negativer allosterischer Modulator am CB1-Rezeptor wirken und die Signalweiterleitung verändern, ohne den Rezeptor direkt zu aktivieren (1) |
| FAAH-Hemmung | Kann möglicherweise das FAAH-Enzym hemmen, wodurch der Spiegel des körpereigenen Endocannabinoids Anandamid erhöht werden könnte – dieser Mechanismus wird derzeit erforscht (1) | Kann das FAAH-Enzym hemmen, wodurch der Spiegel des körpereigenen Endocannabinoids Anandamid erhöht werden kann – dieser Mechanismus wird in Studien untersucht (1) |
| Forschungsstand | Überwiegend präklinische Studien (Tierversuche und Zellkultur-Experimente); klinische Forschung am Menschen noch in den Anfängen | Umfangreiche präklinische Studien (Tierversuche, Zellkultur) sowie zahlreiche klinische Studien am Menschen; zugelassenes Arzneimittel (Epidiolex) vorhanden |
| Entourage-Effekt | Könnte möglicherweise synergistisch mit CBD und anderen Cannabinoiden in Vollspektrum-Präparaten wirken (noch nicht abschließend belegt) (2) | Könnte möglicherweise synergistisch mit CBG, THC und Terpenen in Vollspektrum-Präparaten wirken (noch nicht abschließend belegt) (2) |
Beide Cannabinoide können sich in kombinierten Präparaten möglicherweise ergänzen. Dieses Phänomen wird in der Forschung als „Entourage-Effekt" diskutiert, wurde jedoch noch nicht abschließend (2). Zudem wird beim „Entourage-Effekt" ein Zusammenspiel von Cannabinoiden, Terpenen und weiteren Inhaltsstoffen der Cannabispflanze diskutiert und untersucht.
Außerdem ist CBD in seiner Interaktion mit dem ECS der passivere der beiden, während THC mit seiner starken, direkten CB1-Agonistenwirkung der aktivste der drei bleibt (1).
Was ist CBGA und warum ist es die Vorstufe von CBG?

Wie bereits oben in der Tabelle erwähnt entstehen CBG und CBD nicht direkt in der Pflanze, sondern werden enzymatisch aus der Cannabigerolsäure (CBGA) gebildet.
- CBGA gilt biochemisch als Ausgangsstoff und damit als Basis bzw. "Mutter" nahezu aller bedeutenden Cannabinoide.
- Durch pflanzeninterne Enzyme wird CBGA je nach Pflanzentyp in THCA, Cannabidiolsäure (CBDA) oder CBCA umgewandelt.
- Was nicht umgewandelt wird, verbleibt als CBGA und wird durch Hitze oder UV-Licht zu CBG decarboxyliert (3).
- Dieser Prozess erklärt, warum die Konzentration von CBG in reifen Pflanzen so gering ist und typischerweise weniger als 1 % des Trockengewichts beträgt (4).
- Durch gezielte Züchtung oder Ernte zum richtigen Zeitpunkt lässt sich der CBG-Gehalt erhöhen.
CBGA ist damit also nicht nur die chemische Mutter von CBD und THC, sondern auch die direkte Vorläufersubstanz von CBG.
Welche spezifischen Eigenschaften und Anwendungsmöglichkeiten besitzt CBGA?
CBGA ist in der Pflanze primär ein Zwischenstoff und liegt im Endprodukt kaum noch vor. Dennoch rückt es zunehmend in den Fokus der Forschung. Frühe Laborstudien deuten darauf hin, dass CBGA selbst unter anderem entzündungshemmende und antioxidative Eigenschaften besitzen könnte (3).
Darüber hinaus wird untersucht, ob CBGA eine Rolle bei metabolischen Prozessen spielen könnte. Konkrete klinische Anwendungen beim Menschen sind jedoch noch nicht belegt. Für therapeutische Zwecke ist CBGA bislang nicht zugelassen, da die Forschung sich in einem frühen Stadium befindet.
Wie wirkt das Cannabinoid CBG im Körper?
CBG interagiert, ähnlich wie andere Cannabinoide, mit dem körpereigenen Endocannabinoid-System (ECS) und bindet dabei jedoch mit unterschiedlicher Affinität an die CB1- und CB2-Rezeptoren. Während THC als partieller Agonist an CB1-Rezeptoren bindet und dadurch psychotrope Effekte auslöst, scheint CBG an beiden Rezeptoren nur schwach zu wirken (1).
Das macht es aus pharmakologischer Sicht interessant. Denn es könnte das ECS modulieren, ohne einen bewusstseinsverändernden Zustand auszulösen. Die Auswirkungen von CBG auf dieses System werden derzeit noch erforscht und es gibt keine derzeit keine fundierte wissenschaftliche Evidenz.
Darüber hinaus deuten erste Laborstudien darauf hin, dass CBG mit weiteren Rezeptorsystemen interagieren könnte:
- An den Alpha-2-Adrenorezeptoren als Beteiligung an der Blutdruckregulation (1)
- 5-HT1A-Serotoninrezeptoren: In Tiermodellen wurden anxiolytische Effekte beobachtet, die auf eine mögliche Rolle bei Angst und Stress hindeuten (1)
- An den TRPA1- und TRPV1-Rezeptoren als potenzielle Rolle bei der Schmerzmodulation (1)
Es ist wichtig zu betonen, dass diese Ergebnisse der Forschung größtenteils aus Zellkultur- oder Tierversuchen stammen. Ob und in welchem Ausmaß diese Effekte beim Menschen relevant sind, muss noch tiefgehend erforscht werden. Medizinische Aussagen zur Wikrung von CBG beim Menschen sollten daher stets mit Vorsicht betrachtet werden.
Antibakterielle Eigenschaften: Was sagt die Forschung?
Ein viel zitierter Befund zu CBG ist seine mögliche antibakterielle Wirkung. Eine Studie aus dem Jahr 2020 untersuchte die Wirksamkeit verschiedener Cannabinoide gegen antibiotikaresistente Bakterien und stellte fest, dass CBG gegen Staphylococcus aureus (MRSA) einschließlich methicillinresistenter Stämme wirksam sein könnte (5).
Die Autoren beobachteten zwei zentrale Effekte:
- CBG könnte bakterielle Biofilme auflösen. Dies sind Schutzschichten, die Bakterien besonders widerstandsfähig gegenüber Antibiotika machen.
- CBG zeigte in vitro eine direkte wachstumshemmende Wirkung gegen MRSA-Stämme (5)
Diese Ergebnisse sind jedoch ausschließlich im Labor, also in vitro, entstanden. Klinische Studien am Menschen existieren bislang nicht. Es wäre daher verfrüht, CBG als Ersatz oder Ergänzung zu bestehenden Antibiotika zu betrachten. Die Befunde sind dennoch wissenschaftlich bedeutsam, da resistente Keime ein wachsendes globales Gesundheitsproblem darstellen (6).

Neuroprotektive Effekte: Forschungsstand zu neurodegenerativen Erkrankungen
In der Grundlagenforschung zu neurodegenerativen Erkrankungen wurde CBG in verschiedenen Tiermodellen untersucht. Eine häufig zitierte Studie von Valdeolivas et al. (2015) zeigte in einem Mausmodell der Huntington-Krankheit, dass CBG neuroprotektive Effekte aufweisen könnte (7). Die Forscher beobachteten dabei folgende präklinische Hinweise:
- Reduktion von oxidativem Stress in Nervenzellen
- Verbessertes Überleben von Neuronen im Modell
- Verringerung von Entzündungsmarkern im Gehirngewebe (7)
Ähnliche Beobachtungen wurden in Modellen für Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) und Parkinson gemacht.
Anwendungsformen und Dosierung
CBG ist in verschiedenen Produktformaten erhältlich, wobei die Wahl der Darreichungsform vom individuellen Anwendungsziel des Anwenders abhängt. Die Bekanntesten haben wir dir hier in einer Tabelle aufgeführt:
| Produktform | Herstellung / Eigenschaften | Anwendung |
| CBG-Öl | Häufig durch CO₂-Extraktion (Co-Extraktion) gewonnen; ermöglicht hohe Reinheit und minimiert unerwünschte Rückstände | Sublinguale Einnahme (unter die Zunge) oder oral |
| Kapseln | Enthalten CBG-Extrakt in definierter Menge | Orale Einnahme; für präzise Dosierung geeignet |
| Blüten | Getrocknete CBG-reiche Hanfblüten | Für Tee oder Vaporizer verwendbar |
| Topische Zubereitungen | CBG in Cremes, Salben oder Gelen | Direkte Anwendung auf der Haut, z. B. bei lokalen Entzündungen |
Wechselwirkung mit anderen Stoffen
Obwohl die Forschung zu Cannabigerol vielversprechend ist, müssen potenzielle Wechselwirkungen ernst genommen werden. Die größte Vorsicht ist bei der Kombination mit Medikamenten geboten, da CBG, ähnlich wie CBD, wichtige Leberenzyme (insbesondere aus der Cytochrom-P450-Familie) hemmen kann. Dies kann den Abbau vieler Arzneistoffe verlangsamen, deren Konzentration im Blut gefährlich erhöhen und so das Risiko für Nebenwirkungen steigern. Betroffen sind unter anderem Blutverdünner, Antidepressiva und bestimmte Blutdruckmedikamente.
Zudem interagiert CBG mit anderen Cannabinoiden; so kann es beispielsweise die psychoaktive Wirkung von THC abschwächen. Aufgrund dieser komplexen Interaktionen ist es unerlässlich, vor der Einnahme von CBG Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker zu halten, falls bereits andere Medikamente eingenommen werden.
Worauf sollte ich beim Kauf von CBG Produkten achten?
Wer CBG-Produkte kaufen möchte, sollte auf Qualitätsnachweise wie Zertifikate unabhängiger Labore achten, die Auskunft über Konzentration, Reinheit und Inhaltsstoffe geben. Der Preis variiert je nach Herstellungsverfahren und CBG-Gehalt erheblich.
Günstige Produkte ohne transparente Analysezertifikate sollten kritisch bewertet werden.
Wichtig:
Es existieren keine klinisch validierten Dosierungsempfehlungen für CBG beim Menschen. Deswegen sollte die Anwendung, insbesondere im medizinischen Kontext, ausschließlich nach ärztlicher Beratung erfolgen. Dieser Artikel ersetzt keine medizinische Beratung.
Kann ich CBG Produkte legal in Deutschland kaufen?
Die rechtliche Situation von CBG-Produkten in Deutschland und der Europäischen Union ist komplex und wird häufig missverstanden. CBG-Produkte unterliegen strengen regulatorischen Anforderungen:
- Novel-Food-Status: CBG und andere Cannabinoide wie CBD, CBN oder CBC gelten in der EU als neuartige Lebensmittel (Novel Food), da sie vor dem 15. Mai 1997 nicht in nennenswertem Umfang als Lebensmittel verzehrt wurden. Der Novel-Food-Katalog der Europäischen Kommission führt Cannabinoide explizit als zulassungspflichtig auf (8).
- Keine Zulassung als Lebensmittel: Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) stellt klar, dass derzeit keine Fallgestaltung bekannt ist, wonach Cannabinoide wie CBG in Lebensmitteln oder Nahrungsergänzungsmitteln verkehrsfähig wären. CBG-Produkte sind als Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel derzeit nicht zugelassen.
- Grauzone "Aromaöl" und "Kosmetik": Um die Novel-Food-Regelung zu umgehen, werden CBG-Produkte häufig als "Aromaöl", "nicht zum Verzehr geeignet" oder als Kosmetikum deklariert. Gerichte haben solche Umdeklarierungen jedoch bereits als Versuch gewertet, gesetzliche Regelungen zu umgehen (9).
- THC-Grenzwert: In Deutschland gilt seit April 2024 ein THC-Grenzwert von 0,3 Prozent für Nutzhanf und Hanfprodukte (zuvor 0,2 Prozent). CBG-Produkte dürfen diesen Grenzwert nicht überschreiten, andernfalls fallen sie unter das Betäubungsmittelgesetz.
- Aktuelle Rechtslage prüfen: Da sich die Gesetzgebung zu Cannabinoiden dynamisch entwickelt und über 100 Novel-Food-Zulassungsanträge für Cannabinoide derzeit in Bearbeitung sind, ist es ratsam, vor dem Kauf die aktuellen rechtlichen Rahmenbedingungen und die Produktdeklaration zu überprüfen.
Fazit
Cannabigerol (CBG) ist ein biochemisch bedeutsames Cannabinoid, das als Ausgangsstoff aller wichtigen Phytocannabinoide fungiert. Die frühen Forschungsergebnisse zu antibakteriellen und neuroprotektiven Eigenschaften sind wissenschaftlich interessant. Sie stammen jedoch überwiegend aus Laborexperimenten und Tiermodellen. Klinische Daten am Menschen sind bislang rar, weswegen CBG als vielversprechender Forschungsgegenstand betrachtet und nicht als bewiesenes Therapeutikum sollte.
Die rechtliche Lage von CBG-Produkten ist in Deutschland und anderen Ländern der EU komplex: Als neuartiges Lebensmittel (Novel Food) benötigen CBG-Extrakte eine Zulassung, die derzeit nicht vorliegt. Der Verkauf als Nahrungsergänzungsmittel ist somit illegal, während die Deklaration als "Aromaöl" oder Kosmetikum eine rechtliche Grauzone darstellt. Verbraucher sollten sich dieser Unsicherheit bewusst sein und die Produktdeklaration sorgfältig prüfen.
Rechtlicher Hinweis
Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzt keine medizinische Beratung. Die Anwendung von Cannabisprodukten zu therapeutischen Zwecken sollte nur in Absprache mit qualifiziertem medizinischem Fachpersonal erfolgen. Es wird keine Haftung für Schäden oder Nebenwirkungen übernommen, die durch unsachgemäßen Gebrauch entstehen können. Weder werden Heil- oder Wirkversprechen gegeben, noch soll die Nutzung ohne ärztlichen Rat angeregt werden. Nutzer sind verpflichtet, die in ihrer Region geltenden gesetzlichen Bestimmungen zu beachten und eigenverantwortlich zu handeln.
Quellen
- Cascio, M. G. u. a. (2010): Evidence that the plant cannabinoid cannabigerol is a highly potent alpha2-adrenoceptor agonist and moderately potent 5HT1A receptor antagonist. British Journal of Pharmacology 159 (1), S. 129–141.
- Ferber, S. G. u. a. (2020): The "Entourage Effect": Terpenes Coupled with Cannabinoids for the Treatment of Mood Disorders and Anxiety Disorders. Current Neuropharmacology 18 (2), S. 87–96.
- Hanuš, L. O. u. a. (2016): Phytocannabinoids: a unified critical inventory. Natural Product Reports 33 (12), S. 1357–1392.
- Russo, E. B. (2011): Taming THC: potential cannabis synergy and phytocannabinoid-terpenoid entourage effects. British Journal of Pharmacology 163 (7), S. 1344–1364.
- Farha, M. A. u. a. (2020): Uncovering the Hidden Antibiotic Potential of Cannabis. ACS Infectious Diseases 6 (3), S. 338–346.
- World Health Organization (2023): Antimicrobial resistance.
- Valdeolivas, S. u. a. (2015): Neuroprotective Properties of Cannabigerol in Huntington's Disease: Studies in R6/2 Mice and 3-Nitropropionate-Lesioned Mice. Neurotherapeutics 12 (1), S. 185–199.
- Europäische Kommission: Novel Food status Catalogue – Cannabinoids.
- Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg, Beschluss vom 16.08.2023, Az. 9 S 969/23










