
Inhaltsverzeichnis
Wichtigste Erkenntnisse
- Sa4 erfüllt sich mit eigenen Cannabis-Strains einen langjährigen Jugendtraum.
- Cannabis begleitet ihn kreativ wie privat und prägt seit jeher seinen Schreibprozess.
- Mit 187 Sweedz setzt er als einer der Ersten aus der Szene ein starkes Statement im legalen Cannabis-Business.
Als Teil der 187 Strassenbande hat sich Sa4 längst einen Namen im Deutschrap gemacht, mit über 20 Jahren Bühnenerfahrung und einem unverkennbaren Sound. Jetzt geht er den nächsten Schritt und zwar ins legale Cannabis-Business. Für Sa4 ist das mehr als nur ein Geschäft, es ist die Erfüllung eines Jugendtraums. Im Gespräch erzählt er, welche Tracks in keiner 420-Playlist fehlen dürfen und wieso Orte wie die Flora Park Tischtennisplatte für ihn Legendenstatus haben. Außerdem verrät er, wie Weed seinen kreativen Prozess beflügelt und warum seine eigenen Strains ein echtes Statement sind.

Was hat dich dazu inspiriert, deine eigenen Cannabissorten herauszubringen?
Sa4: „Ich habe schon seit meiner Jugend gekifft und daran gedacht, mal selbst zu anzupflanzen oder eine eigene Sorte rauszubringen. Wenn man in der Vergangenheit schon öfter deswegen vor Gericht war, warum dann nicht jetzt auf dem legalen Weg versuchen!"
Bist du Terpene oder eher THC-First und warum?
Sa4: „Beides, aber ich gucke zuerst auf den THC-Gehalt."
Wenn deine neue Sorte ein Track wäre, welcher wäre es?
Sa4: „Tickerrap oder IŞ MACHEN"
Welchen Track muss die ultimative 420 Playlist haben?
Sa4: „187: Marioana, Nate Dogg Noboby does it better oder irgendwas von Cypress Hill."
Wie nutzt du Cannabis im Alltag, unterstützt es dich in deiner Gesundheit?
Sa4: „Ich nutze es zum entspannen."
Welche Rolle spielt Cannabis in deinem kreativen Prozess oder in deinem Alltag?
Sa4: „Es fällt mir safe leichter Texte zu schreiben, wenn ich geraucht habe! Mir fällt einfach mehr ein."
Sesh-Orte mit 187: Welche Locations sind Legende und was macht die Magie aus?
Sa4: „Flora Park Tischtennisplatte ist auf jeden fall ein Legendärer 187 Kifferplatz und Palmen aus Plastik auf dem Kiez auch."
Was bedeutet dir dieses Cannabis-Projekt jenseits der geschäftlichen Seite?
Sa4: „Es ist so ein Jugendtraum, den glaub ich jeder mal hatte… also eigenes Ott auf den Markt zu bringen."
Wolltest du mit der Möglichkeit, deine Sorten zuhause anzubauen, auch ein Statement setzen?
Sa4: „Safe, ich rappe seit 20 Jahren über Ott verticken, ŞURUP, Zula, Geschäfte und so weiter. Hab schon mein Leben lang damit zu tun! Dann ist es jetzt natürlich ein Statement, als einer der Ersten mit einer richtigen Cannabis Firma zu starten."
Joint, Blunt, Bong, Dab oder was ganz anderes?
Sa4: „Ganz klassisch Joint."
Fazit: Sa4 bleibt sich mit diesem Schritt treu
Sa4 zeigt in seinem Interview, dass Cannabis für ihn nicht einfach nur Business ist. Es begleitet ihn seit der Jugend, prägt seine Texte und findet nun mit eigenen Strains einen neuen Ausdruck. Damit erfüllt er sich nicht nur einen Traum, sondern setzt zugleich auch ein klares Statement: Mit dem selben Produkt vom Kiez bis ins legale Business, Sa4 bleibt sich treu.
Wir danken Sa4 für das Gespräch.
Hinweis der Redaktion: Dieses Interview dient ausschließlich der kulturellen und journalistischen Auseinandersetzung mit Cannabisgebrauch im Kontext von Musik und Gesellschaft. Die Aussagen des Künstlers spiegeln persönliche Erfahrungen wider und ersetzen keine medizinische Beratung oder Therapieempfehlung.












