Zum Hauptinhalt springen
Cannamedical Strains entdecken

Topping von Cannabis: Die besten Techniken für ein reichhaltiges Wachstum

Vogelperspektive auf eine junge Cannabispflanze nach dem Topping – zwei symmetrisch herauswachsende Haupttriebe spiegeln sich gegenüber

Wichtigste Erkenntnisse

7 Minuten Lesezeit
  • Beim Topping durchtrennt man den Haupttrieb und zwingt die Pflanze, ihre Energie auf mehrere gleichwertige Triebe zu verteilen – das Ergebnis sind mehr Colas (mehr dichte Blütenstände) und eine breitere, flachere Wuchsform.
  • Der ideale Zeitpunkt liegt zwischen dem vierten und sechsten Nodium beziehungsweise bei etwa 15 bis 30 cm Höhe.
  • Ein sauberer, schräger Schnitt 2–3 cm oberhalb des Knotens minimiert Stress und Infektionsrisiko.
  • Wer mehrfach toppt, sollte zwischen den Schnitten 1–2 Wochen Regenerationszeit einplanen und spätestens zwei Wochen vor der Blüteumstellung aufhören.
  • Topping und Fimming verfolgen ein ähnliches Ziel, unterscheiden sich aber deutlich in Präzision und Ergebnis.

Hol dir dein Cannabis Rezept schon ab 9,95 €

BehandlungsarztBehandlungsarzt

Ärzte sind gerade online

Cannabis Rezept online beantragen

Teile diesen Artikel

Cannabis toppen gehört zu den ersten Techniken, mit denen Grower gezielt in die Wuchsform ihrer Pflanzen eingreifen, um mehr Ertrag und eine gleichmäßigere Blütenqualität herauszuholen. Wer schon einmal seine Cannabispflanzen beschnitten hat, kennt das Prinzip: Ein gezielter Schnitt verändert, wohin die Pflanze ihre Energie lenkt und genau das macht sich Topping zunutze.

In diesem Artikel erfährst du, wie Topping funktioniert, wann der richtige Zeitpunkt ist und wie du die Technik Schritt für Schritt sauber umsetzt, inklusive der Details, die in den meisten Anleitungen fehlen.

Was ist Cannabis Topping und warum macht man es?

Eine Cannabispflanze wird mit einer speziellen Pflanzenschere beschnitten


Topping bedeutet, die oberste Wachstumsspitze der Cannabispflanze knapp oberhalb eines Nodiums vollständig zu entfernen. Ein Nodium (auch Knoten genannt) ist die Stelle am Stängel, an der ein Blattpaar oder ein Seitentrieb aus der Pflanze wächst – vergleichbar mit den Astgabeln an einem Baumstamm, aus denen neue Zweige entspringen. Zwischen zwei Nodien liegt jeweils ein Stängelabschnitt, das sogenannte Internodium.

Durch das Topping wird die sogenannte apikale Dominanz durchbrochen: Normalerweise unterdrückt die Haupttriebspitze über das Wachstumshormon Auxin das Wachstum der darunterliegenden Seitentriebe, damit die Pflanze möglichst schnell nach oben zum Licht wächst. Fällt die Spitze weg, verteilt sich das Auxin auf die obersten verbliebenen Seitentriebe, die daraufhin zu zwei oder mehr gleichwertigen Haupttrieben heranwachsen.

Zusätzlich zur hormonellen Unterdrückung spielt auch die Lichtphysik eine Rolle: In einer ungetoppten Pflanze beschatten die großen Fächerblätter der Haupttriebspitze die unteren Zweige, sodass dort nur ein Bruchteil der Photonenflussdichte (PPFD) ankommt, die für eine dichte Blütenbildung nötig wäre. Fällt die Spitze weg, verschwindet dieser Schattenwurf, und die vormals unterdrückten Seitentriebe lassen sich zusätzlich näher an die Lichtquelle heranführen.

Beide Effekte zusammen erklären, warum getoppte Pflanzen in Untersuchungen ein signifikant höheres Trockengewicht bei Blüten und Blättern erreichen als ungeschnittene Kontrollpflanzen (1).

Topping und seine Vorteile

Richtig eingesetzt, bringt Topping vor allem beim Indoor Grow mehrere Vorteile gleichzeitig mit sich, die sich gegenseitig verstärken können:

  • Lichtverteilung: Gleichmäßige Beleuchtung aller Haupttriebe fördert eine einheitlichere Blütenbildung über die ganze Pflanze hinweg.
  • Ertragssteigerung: Mehr gleichwertige Haupttriebe bedeuten am Ende der Saison mehr Blütenstände und damit eine größere Ernte. Wer mehr aus seinen Cannabispflanzen herausholen möchte, kommt an dieser Technik kaum vorbei.
  • Höhenkontrolle: Besonders wertvoll, wenn die Deckenhöhe im Zelt begrenzt ist oder wenn ohnehin auf kompakte, buschige Pflanzen gesetzt wird.
  • Qualität: Mehr gleichwertige Haupttriebe bedeuten am Ende der Saison mehr dichte Blütenstände, sogenannte Colas, und damit eine größere Ernte.
  • Luftzirkulation: Eine breitere, offenere Struktur verhindert Feuchtigkeitsnester im Blattwerk und beugt so Schimmelbildung vor.

Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Toppen?

Der ideale Zeitpunkt zum Toppen liegt in der vegetativen Phase, sobald die Pflanze zwischen vier und sechs Nodien ausgebildet hat. Bei den meisten Sorten entspricht das ungefähr einer Höhe von 15 bis 30 cm. Vorher hat die Pflanze schlicht noch nicht genug Blattmasse und Wurzelwerk, um den Eingriff ohne Wachstumsknick zu verkraften.


ZeitpunktBeschreibung
Zu frühBei weniger als vier Nodien fehlt der Pflanze die Energiereserve, um zwei neue Haupttriebe zügig auszubilden.
RichtigZwischen dem vierten und sechsten Nodium ist die Pflanze stabil genug, reagiert aber noch mit kräftigem Neuwachstum.
Zu spätWird erst kurz vor oder während der Umstellung auf die Blütephase getoppt, bleibt kaum noch Zeit zur Regeneration, bevor sich die Blütenstruktur festlegt.


Nach dem Schnitt braucht die Pflanze außerdem etwa ein bis zwei Wochen Ruhezeit, bevor der nächste Trainingsschritt folgt – sei es ein weiteres Topping oder andere Trainingstechniken Low-Stress-Training-Session, um die neuen Triebe in Form zu bringen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung für das Topping

So gehst du beim Topping konkret Schritt-für-Schritt vor:

Schritt 1: Werkzeug vorbereiten

Sterilisiere eine scharfe, feine Schere oder Klinge mit Isopropylalkohol (mindestens 70 %), um Infektionen an der Schnittstelle zu vermeiden. Laut einer Übersichtsarbeit in den Clinical Microbiology Reviews tötet 70-prozentiger Isopropylalkohol Keime zuverlässiger als 99-prozentiger, weil der Wasseranteil verhindert, dass er zu schnell verdunstet, und so tiefer in die Zellmembran eindringen kann (2).

Hand reinigt die Klinge einer Bypass-Gartenschere mit einem in Isopropylalkohol 70 % getränkten Wattebausch vor dem Topping

Schritt 2: Schnittstelle festlegen

Zähle vom Boden aus die Nodien und wähle den Punkt zwischen dem vierten und sechsten Knoten. So stellst du sicher, dass die Pflanze bereits genug Blattmasse für die Photosynthese ausgebildet hat, um sich vom Schnitt gut zu erholen.

Finger zeigt auf das fünfte Nodium einer Cannabispflanze im Topf – die nummerierten Knoten 1 bis 6 sind markiert, der ideale Schnittbereich zwischen Knoten 4 und 5 ist gold hervorgehoben

Schritt 3: Abstand einhalten

Miss vom gewählten Knoten aus 2–3 cm nach oben und markiere dir gedanklich diesen Punkt. Schneide nie direkt am Knoten selbst, da sonst die dortigen Wachstumspunkte beschädigt werden können, aus denen die neuen Haupttriebe entstehen sollen.

Hand hält ein Metalllineal an den Stängel einer Cannabispflanze und misst 2 bis 3 Zentimeter oberhalb eines Knotens – der Mindestabstand vor dem Schnitt

Schritt 4: Sauberen Schnitt setzen

Schneide etwa 2–3 cm oberhalb des gewählten Knotens in einem leichten 45-Grad-Winkel durch den Stängel. Der schräge Schnitt vergrößert die Wundfläche minimal, verschließt aber schneller als ein gerader Schnitt und lässt Feuchtigkeit besser ablaufen.

Feinschneider-Schere am Cannabisstängel mit eingezeichnetem 45-Grad-Winkel – die Klinge setzt den Schnitt schräg oberhalb des Knotens

Schritt 5: Regenerieren lassen

Gib der Pflanze mindestens sieben bis vierzehn Tage Zeit, bevor du weitere Eingriffe vornimmst. In dieser Zeit kann sich die Pflanze von dem Schnitt erholen und neue Triebe an den verbleibenden Nodien ausbilden, bevor sie erneut belastet wird.

Frisch getoppte Cannabispflanze mit 5 bis 6 Nodien steht allein im Growzelt und erholt sich – die saubere Schnittstelle am oberen Stängelende ist sichtbar

Schritt 6: Wachstum beobachten

Aus den beiden obersten verbliebenen Blattachseln entwickeln sich innerhalb weniger Tage zwei neue, gleichwertige Haupttriebe. Dadurch wächst die Pflanze buschiger in die Breite statt in die Höhe, was insgesamt zu mehr Blütenständen und einer gleichmäßigeren Lichtausbeute im Growzelt führt.

Zwei neue gleichwertige Haupttriebe wachsen aus den Blattachseln unterhalb der Schnittstelle einer Cannabispflanze – Ergebnis eines erfolgreichen Toppings

Topping vs. Fimming: Was ist der Unterschied?

Topping entfernt die gesamte Wachstumsspitze mit einem klaren Schnitt, wodurch sich typischerweise genau zwei gleichmäßige neue Haupttriebe bilden. Fimming dagegen kneift oder schneidet nur rund drei Viertel der Spitze ab, was zu mehreren, aber deutlich unregelmäßigeren neuen Trieben führt.

  • Topping: präzise, planbar, ideal für eine gleichmäßige Struktur mit klar definierten Haupttrieben.
  • Fimming: weniger präzise, dafür oft mehr Triebe insgesamt; dafür muss man mit unregelmäßigen Ergebnissen leben.
  • Kombination möglich: Manche Grower toppen zunächst und feilen anschließend mit gezieltem Lollipopping am unteren Bereich der Pflanze, um die Energie noch stärker auf die oberen Blütenstände zu konzentrieren.

Welche Technik besser passt, hängt letztlich von den eigenen Anbauzielen und der bevorzugten Pflanzenstruktur ab.

Häufige Fehler und wie man sie vermeidet

Auch viele Grower mit Erfahrung tappen gelegentlich in dieselben Fallen, die du bestenfalls vermeiden solltest:

  • Zu frühes Topping: Warte, bis die Pflanze mindestens vier Nodien ausgebildet hat, bevor du schneidest.
  • Falscher Schnitt: Schneide nicht zu tief in den Stängel und beschädige nicht den Hauptstamm. Ein sauberer 45-Grad-Schnitt oberhalb des Knotens reicht völlig aus.
  • Unsteriles Werkzeug: Verwende ausschließlich desinfizierte Scheren oder Klingen (z. B. mit Isopropylalkohol gereinigt). Kontaminiertes Werkzeug kann Krankheitserreger und Schimmelsporen direkt in die offene Schnittwunde einbringen.
  • Zu später Zeitpunkt: Nach dem Wechsel in die Blütephase sollte kein Topping mehr erfolgen, da der Pflanze dann die Zeit zur Regeneration fehlt.
  • Fehlende Nachsorge: Wird die Pflanze nach dem Schnitt nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgt, verzögert sich die Ausbildung der neuen Haupttriebe spürbar.

Indoor vs. Outdoor: Anpassungen beim Topping

Die Anbausituation beeinflusst maßgeblich, wie intensiv Topping eingesetzt werden sollte.

Indoor-Anbau:

  • Fokus liegt auf Platzersparnis, besonders bei begrenzter Deckenhöhe.
  • Eine gleichmäßige, flache Struktur sorgt dafür, dass alle Triebe möglichst nah an der Lampe positioniert werden können – ein Vorteil, der sich besonders beim Cannabis-Anbau in kleinen Räumen auszahlt.

Outdoor-Anbau:

  • Die größere verfügbare Fläche erlaubt oft mehrfaches Topping über mehrere Wochen hinweg.
  • Natürliches Sonnenlicht und mehr Platz verkürzen tendenziell die nötige Regenerationszeit zwischen den Schnitten.

Wie oft kann man eine Cannabispflanze toppen?

Mehrfaches Topping ist möglich, sollte aber klaren Regeln folgen: Zwischen zwei Schnitten sollten mindestens 1–2 Wochen liegen, damit sich die Pflanze vollständig erholen und neue Energiereserven aufbauen kann. Üblich sind zwei bis drei Toppingdurchgänge pro Pflanze, wobei jeder weitere Schnitt an einem der neu entstandenen Haupttriebe angesetzt wird.

Cannabispflanze vor und zwei Wochen nach dem Topping im Growzelt: links ein einzelner dominanter Haupttrieb, rechts zwei gleichwertige Haupttriebe nach dem Eingriff


Wichtig ist der Endpunkt: Spätestens zwei Wochen vor der geplanten Umstellung in die Blütephase sollte kein Topping mehr stattfinden, damit sich die Blütenstände ungestört ausbilden können. Wer diesen zeitlichen Puffer nicht einhält, riskiert eine verzögerte oder ungleichmäßige Blüte.

Welche Sorten eignen sich besonders fürs Topping?

Nicht jede Cannabissorte reagiert gleich stark auf Topping, weil der Effekt direkt davon abhängt, wie ausgeprägt die apikale Dominanz einer Pflanze ist. Damit ist gemeint, wie stark eine Pflanze ihre Energie von Natur aus in einen einzelnen Haupttrieb steckt, statt sie auf mehrere Seitentriebe zu verteilen.

Wichtig dabei:

Die klassische Einteilung in reine Sativa-, Indica- oder Hybrid-Sorten gibt es in dieser Form heute kaum noch, da die allermeisten modernen Sorten gezielt gekreuzte Hybride sind. Die Begriffe helfen aber weiterhin als grobe Orientierung, in welche Richtung eine Sorte eher tendiert.

  • Sativa-dominante Sorten neigen von Natur aus zu einer sehr starken apikalen Dominanz mit einem klar dominanten Haupttrieb und langem, gestrecktem Wuchs. Genau deshalb profitieren sie besonders stark vom Topping, da das Durchbrechen dieser Dominanz das Wachstum spürbar auf mehrere Seitentriebe umlenkt.
  • Indica-dominante Sorten sind ohnehin kompakter und buschiger veranlagt, reagieren aber ebenfalls zuverlässig mit zusätzlicher Verzweigung.
  • Hybride liegen meist irgendwo dazwischen und lassen sich gut vorhersagbar toppen, was sie zu einer soliden Wahl für Einsteiger macht.

Kann man Autoflower-Pflanzen toppen?

Grundsätzlich ja, allerdings mit deutlich mehr Vorsicht als bei photoperiodischen Sorten. Autoflower-Pflanzen wechseln nach einer festen Zeitspanne automatisch in die Blüte, unabhängig von den Lichtzyklen – ihnen fehlt also die Möglichkeit, die vegetative Phase bei Bedarf zu verlängern, um sich vom Schnitt zu erholen.

  • Toppe Autoflowers nur ein einziges Mal und möglichst früh, sobald mindestens drei bis vier Nodien ausgebildet sind.
  • Plane den Eingriff so, dass mindestens zwei bis drei Wochen vegetative Phase zur Regeneration übrig bleiben, bevor die Pflanze automatisch in die Blüte wechselt.
  • Verzichte bei sehr schnell blühenden oder kleinwüchsigen Autoflower-Genetiken lieber ganz auf Topping und weiche stattdessen auf sanftere Trainingsmethoden aus, die die Pflanze nur biegen statt schneiden.

Wissenschaftliche Hintergründe: Wie beeinflusst Topping das Wachstum?

Topping verändert das Wachstum auf hormoneller und struktureller Ebene messbar.

  • Wachstumshormone (Auxine): Nach der Entfernung der Spitze verteilt sich das zuvor konzentrierte Auxin auf die verbliebenen Seitentriebe, was deren Wachstum aktiv anschiebt.
  • Pflanzenarchitektur: Eine Studie an Hanfsorten zeigte, dass Topping oberhalb des vierten oder fünften Knotens die Wuchshöhe reduziert, die Verzweigung fördert und die Biomasse gegenüber ungetoppten Pflanzen deutlich steigert (3).
  • Sekundärstoffwechsel: Dieselbe Forschungsgruppe stellte fest, dass getoppte Pflanzen zusätzlich einen höheren Cannabinoidgehalt ausbilden können, was auf einen physiologischen Stressreiz zurückgeführt wird, der die Biosynthese ankurbelt (3).
  • Ertrag: Eine Untersuchung zum sogenannten Early Topping – also einem besonders frühen Schnitt im Vergleich zur klassischen Standardmethode – belegt, dass sich der Ertrag in der Cannabisproduktion dadurch signifikant steigern lassen kann (4).

Fazit

Cannabis toppen ist eine der am besten belegten Methoden, um Ertrag und Wuchsform gezielt zu steuern. Richtig getimt – zwischen dem vierten und sechsten Nodium – und mit einem sauberen, schrägen Schnitt oberhalb des Knotens ausgeführt, ist der Eingriff für die Pflanze gut zu verkraften und zahlt sich am Ende der Saison in Form von mehr und gleichmäßigeren Blüten aus. Wer die Regenerationszeiten einhält und spätestens zwei Wochen vor der Blüteumstellung aufhört, kann die Technik über mehrere Durchgänge hinweg gefahrlos wiederholen.



Rechtlicher Hinweis

Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt weder eine Rechtsberatung noch eine Aufforderung zum Kauf oder Konsum von Cannabis dar. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte wird keine Gewähr übernommen.

Quellen

  • Crispim Massuela, D.; Hartung, J.; Munz, S.; Erpenbach, F.; Graeff-Hönninger, S. (2022): Impact of Harvest Time and Pruning Technique on Total CBD Concentration and Yield of Medicinal Cannabis. Plants 11(1), 140. DOI: https://doi.org/10.3390/plants11010140
  • McDonnell, G., & Russell, A. D. (1999). Antiseptics and disinfectants: Activity, action, and resistance. Clinical Microbiology Reviews, 12(1), 147–179. https://doi.org/10.1128/cmr.12.1.147
  • Roussis, I., Bilalis, D., Papastylianou, P., Kakabouki, I., Mavroeidis, A., & Stavropoulos, P. (2022). Effect of topping on growth development and CBD content of hemp (Cannabis sativa L.) in pot culture. Bulletin of University of Agricultural Sciences and Veterinary Medicine Cluj-Napoca. Horticulture, 79(2), 78–82. https://doi.org/10.15835/buasvmcn-hort:2022.0035
  • Gaudreau, S., Missihoun, T., & Germain, H. (2020). Early topping: An alternative to standard topping increases yield in cannabis production. Plant Science Today, 7(4), 627–630. https://doi.org/10.14719/pst.2020.7.4.927

FAQ

Wie lange dauert ein kompletter Indoor Grow?

Ein kompletter Indoor Grow dauert bei Autoflowering Sorten meist 8 bis 10 Wochen von der Keimung bis zur Ernte, bei photoperiodischen Sorten 12 bis 16 Wochen. Danach solltest du noch ein bis mehrere Wochen zum Trocknen und Aushärten einplanen.

Wie viel Platz braucht man mindestens für einen Indoor Grow?

Für einen Indoor Grow reicht bereits ein kleines Growzelt ab etwa 60 x 60 cm aus. Wichtig ist vor allem genug Raumhöhe für Beleuchtung, Belüftung und die Pflanze selbst.

Wie viel Zeitaufwand erfordert die Pflege von 3 Pflanzen pro Woche?

Die Pflege von 3 Pflanzen pro Woche erfordert im Schnitt 1 bis 2 Stunden für Gießen, Kontrolle von pH-Wert und Luftfeuchtigkeit sowie gelegentliches Training. In der Blütephase steigt der Aufwand leicht an.

Autoflowering oder photoperiodisch – was ist einfacher für Einsteiger?

Für Einsteiger sind Autoflowering Sorten meist einfacher, da sie automatisch blühen und keine Umstellung der Lichtzyklen brauchen. Photoperiodische Sorten bieten mehr Kontrolle, verlangen aber mehr Erfahrung.

Wie viele Ernten pro Jahr sind beim Indoor Anbau möglich?

Beim Indoor Anbau sind meist drei bis vier Ernten pro Jahr bei Autoflowering Sorten möglich, bei photoperiodischen Sorten etwas weniger. Damit sind deutlich mehr Ernten möglich als beim Outdoor-Anbau mit nur einer Ernte pro Jahr.

Schreibe den ersten Kommentar

Profilbild

Ich beschäftige mich seit Jahren intensiv mit Themen rund um Cannabis. Besonders wichtig ist mir, Wissen rund um Sorten, Wirkung und Anwendung verständlich und kreativ zu vermitteln, egal ob in Textform oder auf Instagram in der Cannabis-Community. Mein Hintergrund liegt zum einen in der Küche sowie als praktische Ernährungsberaterin in Schulen und Firmen, weswegen du mich immer da finden kannst, wo Cannabis, Menschen und Essen zusammen treffen. Zum Anderen durfte ich viele Erfahrungen in der sozialen Arbeit mit Menschen, vor allem in sozialschwachen Bereichen, sammeln. Hier habe ich unter anderem auch mein Interesse als Autorin geweckt und gemerkt, dass ich Themen gerne alltagsnah und mit viel Feingefühl aufbereite und teile.