
Inhaltsverzeichnis
Wichtigste Erkenntnisse
- Der Weg zum ersten Cannabis Rezept beginnt für viele mit Jahren des Leidens: Bei 45 Prozent der Befragten bestanden die Hauptbeschwerden länger als fünf Jahre, bei 28 Prozent sogar länger als zehn Jahre, bevor sie eine Verschreibung erhielten.
- Die mit Abstand größte Hürde bestand darin, einen aufgeschlossenen Arzt zu finden: 71 Prozent nannten genau das als Grund für die Verzögerung.
- 70 Prozent behandelten sich vor der ersten Verschreibung selbst mit Cannabisprodukten – ein Hinweis darauf, dass nicht der Bedarf fehlte, sondern der Zugang.
- Für die meisten war Cannabis kein erster Versuch: Drei Viertel (75 Prozent) hatten zuvor konventionelle, verschreibungspflichtige Medikamente probiert, viele zusätzlich Physio- oder Psychotherapie.
- Nur 8 Prozent erfuhren über einen Arzt oder Therapeuten von der Therapieoption. Die große Mehrheit recherchierte selbst oder wurde über das persönliche Umfeld darauf aufmerksam.
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Ärzte sind gerade online
Die weed.de Patientenbefragung 2026 von 535 Teilnehmern zeigt, wie lange viele Patienten leiden, bevor sie ihr erstes Cannabis-Rezept erhalten. Der Weg dorthin ist laut der Angaben der Befragten oft von Jahren mit Beschwerden geprägt – von eigener Recherche, von der vergeblichen Suche nach einem aufgeschlossenen Arzt und häufig von jahrelanger Selbstmedikation mit Cannabis, bevor überhaupt eine ärztliche Behandlung beginnt. Warum dieser Weg so lang ist und was Betroffene dabei ausbremst, zeigen die Daten überraschend klar.
Wichtig vorab:
Diese Befragung ist keine repräsentative Studie, und wir sagen das offen. Sie bildet die berichteten Erfahrungen einer bestimmten Gruppe ab – nicht die aller Patienten in Deutschland. Gerade in dieser Ehrlichkeit liegt aber ihr Wert: Es gibt bislang kaum vergleichbare Daten dazu, wie der Weg zu einer Cannabis-Verschreibung aus Sicht der Betroffenen tatsächlich verläuft.
Herzlichen Dank an dieser Stelle an alle Teilnehmenden – ohne ihre Offenheit und die geteilten Erfahrungen wäre dieser Einblick nicht möglich gewesen!
Was ist die weed.de Patientenbefragung 2026?
Die weed.de Patientenbefragung 2026 ist eine anonyme Online-Befragung unter 535 auswertbaren Teilnehmern, die im März 2026 durchgeführt wurde (1). Eingeladen wurde über den weed.de-Newsletter, für den sich jede und jeder frei anmelden kann; die Teilnahme war freiwillig, ohne Vergütung und ohne Erhebung personenbezogener Daten (1).
Der Patientenstatus wurde dabei per Selbstauskunft erfasst und nicht überprüft: 78 Prozent der Teilnehmenden hatten zum Zeitpunkt der Befragung eine gültige Cannabis-Verschreibung, 9 Prozent früher einmal und 13 Prozent noch nie (1). Die Erhebung erfolgte anonymisiert und im Einklang mit der DSGVO; es wurden keine personenbezogenen Daten veröffentlicht. Die Auswertungen zum Weg bis zur ersten Verschreibung beziehen sich entsprechend vor allem auf die große Mehrheit mit aktueller oder früherer Verordnung.
Weil über den eigenen Newsletter eingeladen wurde, ist die Gruppe der Teilnehmenden selbstselektiert: Menschen, die sich ohnehin für das Thema interessieren und überwiegend bereits einen Zugang zur Therapie gefunden haben. Bei der Befragung fehlen all jene, die den Zugang nie gefunden, die Suche aufgegeben oder von solchen Angeboten nie erfahren haben; gerade sie hätten die Hürden möglicherweise noch drastischer beschrieben. Das tatsächliche Ausmaß der Zugangsprobleme könnte die Befragung damit eher unterschätzen als übertreiben. Für alle Patienten oder die Allgemeinbevölkerung ist sie ausdrücklich nicht repräsentativ.
| Methode | Online-Befragung (Selbstauskunft) via Typeform |
| Teilnehmende | 535 auswertbare Antworten |
| Zeitraum | März 2026 |
| Rekrutierung | Offene Einladung über den weed.de-Newsletter; Status per Selbstauskunft (78 % aktuell, 9 % früher, 13 % nie verschrieben) |
| Datenschutz | DSGVO-konform anonymisiert erhoben; keine personenbezogenen Daten veröffentlicht |
| Aussagekraft | Nicht bevölkerungsrepräsentativ; Selbstauskunft, nicht klinisch validiert |
Jahrelanges Leiden vor der ersten Verschreibung
Für viele Befragte lagen zwischen den ersten Beschwerden und dem ersten Rezept Jahre. Bei 45 Prozent bestanden die gesundheitlichen Hauptbeschwerden länger als fünf Jahre, bevor sie eine ärztliche Verschreibung erhielten; bei mehr als jedem Vierten (28 Prozent) sogar länger als zehn Jahre (1).
Das ist der erste Teil einer bemerkenswerten Geschichte: Der Weg zur Cannabis-Therapie ist selten ein spontaner Entschluss, sondern häufig das Ende einer langen Vorgeschichte. Nur ein kleiner Teil der Befragten (3 Prozent) hatte weniger als sechs Monate Beschwerden, bevor die erste Verschreibung kam (1).

Quelle: weed.de-Patientenbefragung 2026
Diese lange Vorlaufzeit ist kein medizinischer Zufall: Ein Teil erklärt sich über die Erkrankungsgeschichte selbst – viele Befragte hatten zuvor bereits andere Behandlungen durchlaufen. Der andere, entscheidende Teil hat mit Zugang und Information zu tun – und genau hier liefert die Befragung die deutlichsten Zahlen.

Die größte Hürde: einen Arzt finden, der Cannabis verschreibt
Auf die Frage, was den Weg zur Therapie verzögert hat, gab es eine klare Nummer eins: 71 Prozent nannten die Schwierigkeit, eine aufgeschlossene Ärztin oder einen aufgeschlossenen Arzt zu finden (1). Mit deutlichem Abstand folgten mangelndes Wissen über die Therapieoption (29 Prozent) und die Annahme, Cannabis sei nur für sehr schwere Erkrankungen vorgesehen (26 Prozent).

Quelle: weed.de-Patientenbefragung 2026
Dass die Arztsuche so schwer wiegt, hat handfeste Gründe. Auch wenn Cannabis seit dem Medizinal-Cannabisgesetz von 2024 nicht mehr als Betäubungsmittel eingestuft ist und auf einem gewöhnlichen Rezept verordnet werden kann (2), bleibt die ärztliche Zurückhaltung groß. Bei einer Verordnung zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung greifen enge Voraussetzungen, und viele Ärzte fürchten Nachforderungen (sogenannte Regresse) – also die Rückforderung von Kosten durch die Krankenkasse (3). Fachbegriff kurz erklärt: Ein Regress ist vereinfacht gesagt eine nachträgliche finanzielle Forderung gegenüber dem Arzt, wenn eine zulasten der gesetzlichen Krankenversicherung ausgestellte Verordnung im Prüfverfahren als unzulässig oder unwirtschaftlich beurteilt wird.
Hinzu kommt Unsicherheit im Umgang mit der Therapieoption. In den Freitext-Antworten der Befragung tauchen genau diese Erfahrungen auf – etwa „mangelndes und voreingenommenes Wissen der Ärzte“ oder die „Stigmatisierung als Cannabispatient“ (1,4). Für Betroffene bedeutet das: Nicht der bürokratische Prozess ist die eigentliche Mauer, sondern der erste Schritt – überhaupt jemanden zu finden, der die Tür öffnet.
Selbstmedikation als Folge fehlenden Zugangs
Ein weiterer Befund macht die Größe der Zugangslücke sichtbar: 70 Prozent der Befragten behandelten sich vor ihrer ersten Verschreibung selbst mit Cannabis – fast die Hälfte davon über einen Zeitraum von mehr als fünf Jahren (1). Der Bedarf war also lange da, bevor der legale, ärztlich begleitete Weg gefunden wurde.

Quelle: weed.de-Patientenbefragung 2026
Dieses Muster deckt sich mit dem, was international zum Thema Selbstmedikation berichtet wird: Viele Menschen greifen zu Cannabis, bevor sie Zugang zu einer ärztlichen Verordnung finden (5,6,7). Die Hintergründe und die internationale Studienlage haben wir ausführlich im Beitrag zur Selbstmedikation mit Cannabis aufgearbeitet.
Wichtig ist die Einordnung: Die Befragung hat nicht erhoben, woher das selbst verwendete Cannabis stammte, und sie bewertet dieses Verhalten nicht. Sie macht aber ein Risiko sichtbar, das mit fehlendem medizinischem Zugang einhergeht. Mangelnde Kenntnisse über Dosierung, Anwendungsgebiete und Einnahmeformen und vor allem verunreinigtes Cannabis vom Schwarzmarkt sind hier nur einige Risikofaktoren, die bei Selbstmedikation zu beachten sind.
Kaum jemand erfährt es vom Arzt
Wie werden Betroffene überhaupt auf die Möglichkeit einer Cannabis-Therapie aufmerksam? Selten durch die eigene ärztliche Betreuung: Nur 8 Prozent erfuhren über einen Arzt oder Therapeuten davon (1). Am häufigsten waren die eigene Internet-Recherche (43 Prozent) und Empfehlungen aus dem Freundes- oder Familienkreis (31 Prozent).

Quelle: weed.de-Patientenbefragung 2026
Diese Informationslücke ist die zweite Hälfte des Problems. Wenn der Weg zur Therapie überwiegend über Suchmaschinen und persönliche Kontakte läuft, entscheidet der Zufall mit: Wer im richtigen Umfeld ist oder die richtigen Suchbegriffe kennt, findet schneller. Wer das nicht hat, bleibt länger auf sich gestellt. Eine Freitext-Antwort eines Teilnehmenden der Befragung bringt es auf den Punkt: „Wir haben erst jetzt die Legalisierung. Wenn du niemanden kennst, ist es schwer.“ (1)
Cannabis war für die meisten kein erster Versuch
Für einen Großteil der Befragten stand am Anfang nicht Cannabis, sondern eine lange Reihe anderer Behandlungen. Drei Viertel (75 Prozent) hatten vor der Cannabis-Therapie bereits konventionelle, verschreibungspflichtige Medikamente versucht; über die Hälfte (54 Prozent) hatte sogar zwei oder mehr verschiedene Behandlungsformen hinter sich (1).
Häufig genannt wurden neben Medikamenten auch Physiotherapie (42 Prozent) und Psychotherapie (34 Prozent) (1). Besonders deutlich wird das bei Betroffenen mit sehr langer Vorgeschichte: Von denjenigen, die bereits länger als fünf Jahre litten, hatten 79 Prozent zuvor konventionelle Medikamente eingenommen – nach eigener Angabe, ohne ausreichende Linderung zu erfahren (1).
Für einen großen Teil der Befragten war Cannabis damit kein Einstieg, sondern folgte auf einen langen, oft frustrierenden Behandlungsweg. Das passt zur Versorgungsrealität, in der cannabishaltige Arzneimittel vor allem dann in Betracht kommen, wenn andere Therapien bei schwerwiegenden, chronischen Verläufen nicht ausreichend geholfen haben (8,9).

Quelle: weed.de-Patientenbefragung 2026
Worunter die Befragten litten
Bei den primären Beschwerdebildern dominierten zwei Gruppen: chronische Schmerzen (39 Prozent) und Schlafstörungen (35 Prozent) machten zusammen 73 Prozent der genannten Hauptbeschwerden aus (1). Es folgten unter anderem ADHS-Symptome (8 Prozent) und depressive Symptome (7 Prozent).

Quelle: weed.de-Patientenbefragung 2026
Dieses Bild passt zur bekannten Versorgungsrealität in Deutschland: Auch die amtliche Begleiterhebung des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) weist chronische Schmerzen als mit Abstand häufigste Indikation für cannabishaltige Arzneimittel aus (10).
Ein wichtiger Hinweis zur Einordnung:
Die Befragung erhebt Selbstauskünfte, keine klinischen Diagnosen, und sie trifft keine Aussage über Wirksamkeit oder medizinischen Nutzen einer Therapie (1). Ob eine Cannabis-Behandlung im Einzelfall sinnvoll ist, kann ausschließlich ärztlich beurteilt werden.
Warum diese Zahlen gerade jetzt zählen
Die Ergebnisse gewinnen zusätzliche Brisanz durch eine aktuelle gesetzliche Weichenstellung: Erst am vergangenen Freitag hat der Bundestag beschlossen, dass Cannabisblüten künftig gar nicht mehr und Cannabis-Extrakte nur noch nach einem erfolglosen, sechsmonatigen Therapieversuch mit einem cannabishaltigen Fertigarzneimittel von der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) erstattet werden. Für Patientinnen und Patienten wie die hier befragten dürfte sich der ohnehin lange Weg zur Therapie damit weiter verlängern (11).
Vor diesem Hintergrund liefert die Befragung einen nüchternen Datenpunkt: Die größten Hürden auf dem Weg zur Therapie liegen den berichteten Erfahrungen zufolge beim Zugang, bei fehlender Aufklärung und bei Vorbehalten gegenüber der Therapie – also genau dort, wo das Herausnehmen von Leistungen die Lage eher verschärfen als verbessern dürfte. Wie sich das zur laufenden Erstattungsdebatte verhält, ordnen wir im Kommentar Cannabisblüten aus der Erstattung: eine folgenschwere Fehldiagnose ein.
Infobox – Grenzen der Befragung
Die weed.de Patientenbefragung 2026 ist eine selbstselektierte Stichprobe aus dem eigenen Newsletter – überwiegend Menschen mit aktueller oder früherer Verschreibung, teils auch ohne. Wer den Zugang nie gefunden oder von solchen Angeboten nie erfahren hat, ist kaum erfasst; das Ausmaß der Zugangshürden wird dadurch eher unter- als überschätzt. Sie ist nicht bevölkerungsrepräsentativ, beruht auf Selbstauskunft – auch beim Patientenstatus – und ist nicht klinisch validiert. Zudem hat weed.de ein wirtschaftliches Eigeninteresse am Thema und legt dieses offen. Die Ergebnisse sind vor diesem Hintergrund zu lesen – als Einblick in berichtete Erfahrungen, nicht als Beleg für Wirksamkeit.

Fazit
Die Ergebnisse der weed.de Patientenbefragung 2026 verdeutlichen eindrücklich die Herausforderungen, mit denen Betroffene auf dem Weg zu einer Cannabis-Therapie konfrontiert sind. Für einen Großteil der Patientinnen und Patienten ist der Zugang zu medizinischem Cannabis kein direkter Weg, sondern das Resultat einer oft jahrelangen Suche nach Linderung. Die Daten zeigen, dass viele Betroffene zunächst auf konventionelle Behandlungsmethoden zurückgreifen und bei unzureichendem Erfolg aus Verzweiflung häufig den Weg der unbegleiteten Selbstmedikation wählen. Dabei stellt weniger der eigene Informationsmangel die zentrale Hürde dar, sondern vielmehr die große Schwierigkeit, ärztliches Fachpersonal zu finden, welches der Therapieoption offen gegenübersteht.
Diese Erkenntnisse unterstreichen den dringenden Handlungsbedarf im deutschen Gesundheitswesen. Eine verbesserte medizinische Aufklärung, der Abbau von Vorbehalten sowie eine stärkere Entstigmatisierung sowohl in der Gesellschaft als auch in der Ärzteschaft sind unerlässlich. Nur durch einen erleichterten Zugang zu professioneller medizinischer Beratung und Begleitung lassen sich riskante Selbstmedikationen reduzieren und Betroffenen jahrelange Leidenswege ersparen.
Rechtlicher Hinweis
Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt weder eine Rechtsberatung noch eine Aufforderung zum Kauf oder Konsum von Cannabis dar. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte wird keine Gewähr übernommen.
Quellen
- weed.de (2026): weed.de Patientenbefragung 2026 – Der Weg zum ersten Cannabis-Rezept. Anonyme Online-Befragung (n = 535, Selbstauskunft), Erhebungszeitraum März 2026. Interne Erhebung, weed.de (unveröffentlichte Rohdaten, DSGVO-konform anonymisiert).
- Bundesrepublik Deutschland (2024): Gesetz über den Umgang mit Cannabis zu medizinischen und medizinisch-wissenschaftlichen Zwecken (Medizinal-Cannabisgesetz – MedCanG), Art. 2 des Gesetzes zum kontrollierten Umgang mit Cannabis (CanG) vom 27.03.2024, BGBl. 2024 I Nr. 109. https://www.gesetze-im-internet.de/medcang/ (Abgerufen am 09.07.2026)
- Sozialgesetzbuch (SGB) Fünftes Buch (V): § 106b SGB V – Wirtschaftlichkeitsprüfung ärztlich verordneter Leistungen (Rechtsgrundlage der Verordnungsregresse). https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__106b.html (Abgerufen am 09.07.2026)
- Rosenkranz, M.; et al. (2025): „Those pot heads“ – perceived external stigma and self-stigma among cannabis users in Germany: prevalence and associations with socio-demographics, cannabis use patterns and psychological distress. Journal of Cannabis Research 7(1). DOI: https://doi.org/10.1186/s42238-025-00328-1
- Asselin, A.; Lamarre, O. B.; Chamberland, R.; McNeil, S.-J.; Demers, E.; Zongo, A. (2022): A description of self-medication with cannabis among adults with legal access to cannabis in Quebec, Canada. Journal of Cannabis Research 4(1), 26. DOI: https://doi.org/10.1186/s42238-022-00135-y
- Erridge, S.; Troup, L.; Sodergren, M. H. (2024): Illicit cannabis use to self-treat chronic health conditions in the United Kingdom: a cross-sectional study. JMIR Public Health and Surveillance 10, e57595. DOI: https://doi.org/10.2196/57595
- Spinazzola, E.; et al. (2025): Are reasons for first using cannabis associated with subsequent cannabis consumption (standard THC units) and psychopathology? („Cannabis&Me“-Bevölkerungserhebung). BMJ Mental Health 28(1), e301810. DOI: https://doi.org/10.1136/bmjment-2025-301810
- Sozialgesetzbuch (SGB) Fünftes Buch (V): § 31 Abs. 6 SGB V – Anspruch gesetzlich Versicherter auf Versorgung mit Cannabis bei schwerwiegenden Erkrankungen, wenn eine allgemein anerkannte Leistung nicht zur Verfügung steht. https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__31.html (Abgerufen am 09.07.2026)
- Wang, L.; Hong, P. J.; May, C.; et al. (2021): Medical cannabis or cannabinoids for chronic non-cancer and cancer related pain: a systematic review and meta-analysis of randomised clinical trials. BMJ 374, n1034. DOI: https://doi.org/10.1136/bmj.n1034
- Schmidt-Wolf, G.; Cremer-Schaeffer, P. (2023): Abschlussbericht der Begleiterhebung nach § 31 Absatz 6 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch zur Verschreibung und Anwendung von Cannabisarzneimitteln. Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), Bonn. https://www.bfarm.de/cannabis-begleiterhebung (Abgerufen am 09.07.2026)
- Bundesregierung / Bundesministerium für Gesundheit (2026): Entwurf eines Gesetzes zur Stabilisierung der Beitragssätze in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz) – u. a. geplante Streichung der Erstattungsfähigkeit von Cannabisblüten (Referentenentwurf vom 16.04.2026; erste Lesung im Bundestag am 12.06.2026). https://www.bundesgesundheitsministerium.de/ (Abgerufen am 09.07.2026)
- Deutscher Hanfverband (2026): Stellungnahme zum Regierungsentwurf „GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz“ (Kritik an der prognostizierten Einsparung durch die Blüten-Streichung). https://hanfverband.de/dhv-stellungnahme-zum-regierungsentwurf-gkv-beitragssatzstabilisierungsgesetz (Abgerufen am 09.07.2026)
- Leung, J.; et al. (2022): Prevalence and self-reported reasons of cannabis use for medical purposes in USA and Canada. Psychopharmacology 239(5), 1509–1519. https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC9110511/ (Abgerufen am 09.07.2026)
- Manthey, J.; et al. (2023): Trends and projection in the proportion of (heavy) cannabis use in Germany from 1995 to 2021. Addiction 119(3), 519–529. DOI: https://doi.org/10.1111/add.16381
- Kastaun, S.; et al. (2024): Cannabis Use in Germany: Frequency, Routes of Administration, and Co-use of Inhaled Nicotine or Tobacco Products. Deutsches Ärzteblatt International 121(1), 1–8. DOI: https://doi.org/10.3238/arztebl.m2023.0218
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- Barsch, G.; Schmid, J.-S. (2018): Selbstinitiierte Behandlung und Selbstmedikation mit Phytocannabinoiden – Ergebnisse einer qualitativen Studie unter Cannabis-Medizin-Patienten. Die Naturheilkunde 95(6), 38–42. ISSN 1613-3943.











