
Inhaltsverzeichnis
Wichtigste Erkenntnisse
- Mehrere Beobachtungsstudien zeigen eine Assoziation zwischen häufigem Cannabiskonsum und erhöhten Herzinfarkt- oder Koronarsyndrom-Raten, besonders bei jüngeren Menschen und bei bestehenden Herz-Kreislauf-Risikofaktoren. Die Studienlage ist aber nicht einheitlich.
- Akut kann THC Puls, Blutdruck und den Sauerstoffbedarf des Herzens erhöhen. Beim Rauchen kommt zusätzlich Kohlenmonoxid hinzu, was die Sauerstoffversorgung weiter beeinträchtigen kann.
- Für Menschen nach einem Herzinfarkt gibt es kein wissenschaftlich festgelegtes sicheres Warteintervall. Die medizinisch sauberste Empfehlung lautet daher: nicht eigenständig wieder anfangen, sondern ärztliche Beratung suchen.
- Das Rauchen von Cannabis belastet das Herz-Kreislauf-System wahrscheinlich stärker als nicht-inhalative Formen. Vaporisation vermeidet Verbrennungsprodukte, hebt die akuten THC-Effekte auf Puls und Blutdruck aber nicht auf.
- Die Forschung ist nicht abgeschlossen: Einzelne neuere Studien fanden in bestimmten älteren Hochrisikokollektiven keinen unabhängigen Anstieg harter Endpunkte. Das macht das Gesamtbild komplex.
Hol dir dein Cannabis Rezept schon ab 9,95 €
Ärzte sind gerade online
Cannabis und Herzgesundheit werden in der Wissenschaft zunehmend gemeinsam untersucht, besonders dann, wenn es um ernste Ereignisse wie einen Herzinfarkt geht. Dieser Artikel konzentriert sich bewusst auf das Herz, die Herzkranzgefäße und das Herz-Kreislauf-System und grenzt das Thema damit vom Schlaganfall ab.
Im Fokus stehen sowohl kurzfristige Effekte von THC als auch mögliche längerfristige Zusammenhänge, und vor allem die Frage, was das für Menschen bedeutet, die bereits einen Herzinfarkt erlitten haben. Gerade wenn zusätzliche Faktoren wie Bluthochdruck, Diabetes, Übergewicht oder eine mögliche Wechselwirkung mit Medikamenten eine Rolle spielen, lohnt sich ein genauer Blick.
Besteht ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkt durch Cannabiskonsum?
Mehrere Studien deuten auf eine Assoziation hin, speziell für bestimmte Personengruppen. Ob es sich dabei um einen direkten Kausalzusammenhang handelt, ist wissenschaftlich noch nicht abschließend geklärt. Für manche Menschen, etwa bei häufigem Konsum, inhalativer Einnahme und bestehenden Herz-Kreislauf-Risiken, scheint das Risiko erhöht zu sein (1,2,3,4).
Häufig zitiert wird eine große US-Analyse mit mehr als 434.000 Erwachsenen, in der täglicher Cannabiskonsum mit statistisch erhöhten Chancen für Herzinfarkt und akutes Koronarsyndrom verbunden war, auch bei Menschen, die nie Tabak rauchten (2). Eine Meta-Analyse aus dem Fachjournal Heart bestätigte diesen Trend für das akute Koronarsyndrom, das oft den Herzinfarkt einschließt (4). Das ist deshalb relevant, weil ein Herzinfarkt in den meisten Fällen auf ein Problem in den Herzkranzgefäßen zurückgeht, und nicht bloß auf vorübergehendes Herzrasen.
Gleichzeitig zeigt sich in anderen Datensätzen ein weniger eindeutiges Bild. Eine sogenannte Mendelian-Randomization-Studie fand keinen Beleg für einen kausalen Effekt von genetisch abgebildeter Cannabisneigung auf koronare Herzkrankheit (5). Eine weitere Meta-Analyse beobachtender Studien fand für Herzinfarkt zwar ein relatives Risiko über 1, aber ohne statistische Signifikanz (3). Die Forschungslage ist also nicht so eindeutig, dass sich pauschale Aussagen in die eine oder andere Richtung rechtfertigen ließen. Was sich aber klar sagen lässt: Regelmäßiger Konsum, gerauchte Produkte und bereits belastete Gefäße sind eine Kombination, bei der mehr Vorsicht angebracht ist.
Wie beeinflusst Cannabiskonsum das Herz-Kreislauf-System?
Beim Cannabiskosnum können kurzfristig können Herzfrequenz, Blutdruck und Sauerstoffbedarf ansteigen, während die Sauerstoffversorgung gleichzeitig etwas sinken kann. Für Menschen mit verengten Herzkranzgefäßen ist genau diese Kombination ungünstig (1,6,7).
Akuter Einfluss auf das Herz-Kreislauf-System
- Nach einem wissenschaftlichen Statement der American Heart Association stimuliert THC den Sympathikus, hemmt den Parasympathikus, erhöht die Herzfrequenz und steigert den Sauerstoffbedarf des Herzmuskels.
- Zusätzlich wird es mit Endotheldysfunktion, oxidativem Stress und Plättchenaktivierung in Verbindung gebracht (1).
- Beim Rauchen kommen außerdem Verbrennungsprodukte hinzu, ähnlich wie bei Tabakrauch, sowie ein erhöhter Kohlenmonoxidspiegel, der die Sauerstoffbindung im Blut weiter beeinträchtigen kann.
Dass diese Effekte klinisch relevant sein können, zeigt eine Fallkontrollstudie bei Herzinfarktpatienten: In der ersten Stunde nach dem Konsum war das Herzinfarktrisiko deutlich erhöht (6). Eine kontrollierte Akutstudie mit 22 jungen, gesunden Konsumenten ergänzte das auf mechanistischer Ebene:
- Sowohl gerauchtes als auch vaptes THC-dominantes Cannabis erhöhte Herzfrequenz und mittleren arteriellen Druck spürbar; auch arterielle Steifigkeit nahm zu und die diastolische Herzfunktion leicht ab.
- CBD-dominante Inhalation zeigte diese unmittelbaren Effekte in dieser kleinen Studie hingegen nicht (7). Diese Ergebnisse reichen allerdings nicht aus, um CBD-Produkte für Herzpatienten generell als unbedenklich einzustufen.
Langzeitfolgen von Cannabiskonsum auf die Herzgesundheit
Bei langfristigen Auswirkungen ist die Datenlage uneinheitlicher. Einige Studien zeigen eine Assoziation zwischen häufigem Konsum und einem ungünstigeren kardiovaskulären Risikoprofil oder mehr koronarer Herzkrankheit. Ein Review in Nature Reviews Cardiology von 2025 fasst zusammen, dass Cannabinoide kardiovaskuläre Wirkungen haben können, die potenzielle Nutzen einschränken oder aufwiegen können (8).
Gleichzeitig ist Langzeit-Kausalität bisher nicht klar bewiesen. Viele Widersprüche in der Forschung dürften mit begleitendem Tabakkonsum, unterschiedlicher Produktstärke, Konsumfrequenz, Mischkonsum und schwieriger Expositionsmessung zusammenhängen (1,3,5). Für den Alltag ist deshalb weniger die abstrakte Frage entscheidend, ob Cannabis generell gut oder schlecht für das Herz ist – sondern eher: Wie oft, in welcher Dosis, in welcher Form, mit welchen Vorerkrankungen und welchen Medikamenten? Mit Bluthochdruck, Diabetes oder Übergewicht als Vorgeschichte steigt das Gesamtrisiko für Herz-Kreislauf-Probleme ohnehin, was den Kontext für Cannabis-Entscheidungen entsprechend verändert.
Ist der Konsum von Cannabis nach einem Herzinfarkt gefährlich?
Nach einem Herzinfarkt ist Vorsicht grundsätzlich angebracht! Es gibt kein wissenschaftlich festgelegtes „sicheres“ Zeitfenster, ab dem THC nach einem Infarkt, Stent oder einer instabilen Angina wieder unproblematisch wäre. Eigenständig wieder anzufangen, ohne das ärztlich abzuklären, ist deshalb nicht empfehlenswert (1,9,10).
Der Grund liegt in der Physiologie: Nach einem Herzinfarkt ist das Herzgewebe verletzlicher, die Belastungssteuerung oft noch nicht stabil und die medikamentöse Einstellung sensibel. Da Cannabis den Sauerstoffbedarf des Herzmuskels erhöhen und die Sauerstoffversorgung senken kann, kann das bei Menschen mit koronarer Herzkrankheit Angina-Beschwerden begünstigen.
Bereits ältere Belastungsstudien zeigten, dass Cannabis bei Menschen mit verengten Herzkranzgefäßen früher zu Brustschmerzen und Engegefühl (Angina pectoris) führen kann – weil das Herz unter Cannabis-Einfluss mehr Sauerstoff benötigt, als die verengten Gefäße liefern können (1,3,6)

Hinzu kommen mögliche Arzneimittelinteraktionen:
- THC und CBD können verschiedene CYP-Enzyme beeinflussen, was die Wirkspiegel bestimmter Medikamente verändern kann (1).
- Betroffen sein können unter anderem Gerinnungshemmer wie Clopidogrel oder Warfarin, Betablocker wie Metoprolol oder Carvedilol, bestimmte Antiarrhythmika, Calciumkanalblocker und einige Statine - Medikamente, die nach einem Herzinfarkt häufig zur Standardtherapie gehören.
- Eine Wechselwirkung mit Medikamenten sollte deshalb immer Teil des Gesprächs mit dem behandelnden Arzt oder der behandelnden Ärztin sein.
Zur Frage des Reinfarktrisikos ist die Evidenzlage gemischt:
- Eine ältere Nachbeobachtung von Herzinfarktüberlebenden fand eine tendenziell höhere Sterberate bei Nutzern, der Zusammenhang war aber statistisch nicht signifikant (10).
- Eine neuere Kohorte älterer Veteranen mit koronarer Herzkrankheit fand über durchschnittlich 3,3 Jahre ebenfalls keinen unabhängigen Anstieg von Herzinfarkt, Schlaganfall oder kardiovaskulärem Tod (9).
- Das macht das Bild komplex, zeigt aber nicht, dass Cannabis in der sensiblen Phase nach einem Herzinfarkt bedenkenlos wäre.
Diese Studien betreffen eher langfristige Beobachtungen in bestimmten Gruppen und sagen wenig über die kritische frühe Erholungsphase aus.
Wie lange sollte mit dem Konsum nach einem Herzinfarkt warten?
Eine klare, evidenzbasierte Zahl in Tagen oder Wochen gibt es nicht. Was sich sagen lässt: Während der akuten Erholungsphase, bei noch instabilen Beschwerden, bei laufender Medikationseinstellung und in der frühen Reha sollte Cannabis nicht eigenständig wieder aufgenommen werden.
Wenn das Thema relevant ist, gehört es in die Sprechstunde, inklusive Medikamentencheck, Symptombewertung und Einschätzung von THC-Gehalt und Konsumform (1,9,11).
Spielt die Konsumform eine Rolle?
Ja, für das Herz-Kreislauf-System macht es einen Unterschied, ob Cannabis geraucht, vaporisiert oder oral eingenommen wird. Gleichzeitig ist keine Form für Menschen mit Herzproblemen automatisch unbedenklich (1,3,7,12).
Vaping vs. Rauchen von Cannabis: Herzbelastung im Vergleich

Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Unterschiede zusammen, basierend auf dem AHA-Statement, einer systematischen Übersichtsarbeit zur Konsumform und einer kontrollierten Akutstudie (1,7,12):
| Aspekt | Rauchen | Vaping | Oral |
| Zusätzliche Belastung | Verbrennungsprodukte, Kohlenmonoxid, Partikel | Keine Verbrennung; bei ungeprüften Liquids zusätzliche Risiken möglich | Kein Rauch, kein Kohlenmonoxid |
| Akuter Effekt auf Puls und Blutdruck | Ja, deutlich möglich | Ja, ähnlich wie beim Rauchen in kleiner Akutstudie | Möglich, oft verzögert |
| Risiko der Fehldosierung | Eher schneller bemerkbar | Bei Konzentraten relevant | Erhöht wegen verzögertem Wirkungseintritt |
| Einordnung nach Herzinfarkt | Am ungünstigsten | Weniger Rauchbelastung, aber nicht herzneutral | Nur nach ärztlicher Rücksprache |
Rauchen ist für das Herz wahrscheinlich die ungünstigste Konsumform, weil THC-Effekte mit Verbrennungsprodukten und Kohlenmonoxid zusammenkommen. Das Vaporisieren vermeidet zwar Rauch, aber in der kontrollierten Studie unterschieden sich die akuten Effekte auf Herzfrequenz und Blutdruck nicht wesentlich vom Rauchen (7).
Orale Produkte vermeiden die Rauchbelastung, haben aber einen deutlich langsameren Wirkungseintritt, was leichter zu ungewollter Überdosierung führt. Eine US-Auswertung aus Colorado zeigte, dass Edibles überproportional häufig mit akuten kardiovaskulären und psychiatrischen Notfallvorstellungen verbunden waren (12).
Kurz gesagt: Vaping ist nicht automatisch „herzschonend“, und orale Einnahme ist nicht automatisch „sicher“.
Muss ich mir als junger Mensch bei Herzrasen Sorgen machen?
Herzrasen nach Cannabis ist bei jungen, sonst gesunden Menschen meistens kein Herzinfarkt. Es sollte aber ernst genommen werden, wenn gleichzeitig Brustschmerz, Luftnot, Schwindel, Ohnmacht oder ein deutlich unregelmäßiger Herzschlag auftreten, dann ist eine ärztliche Abklärung sinnvoll (1,3,6).
THC kann den Puls kurzfristig spürbar beschleunigen. Das gilt besonders bei hohen Dosen, Konzentraten, Mischkonsum mit Nikotin oder Stimulanzien, Angstreaktionen, Dehydrierung und unbekannten Produkten. Die meisten Episoden von Herzrasen enden ohne ernste Folgen, aber wiederholte oder starke Beschwerden sollten nicht dauerhaft ignoriert werden. Bei familiärer Vorbelastung, bekannten Herzrhythmusstörungen, angeborenen Herzproblemen oder Brustschmerz unter Belastung ist die Hemmschwelle für eine Untersuchung sinnvollerweise niedrig (1,7,8)
Fazit
Die Forschung zu Cannabis und Herzgesundheit ist aktiv, aber noch nicht abgeschlossen. Was sich aus dem aktuellen Stand sagen lässt: THC beeinflusst das Herz-Kreislauf-System kurzfristig messbar; Puls, Blutdruck und Sauerstoffbedarf steigen, beim Rauchen kommt Kohlenmonoxid dazu. Mehrere Studien zeigen eine Assoziation zwischen häufigem Konsum und erhöhtem Herzinfarktrisiko, besonders bei Menschen mit bestehenden Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Diabetes oder Übergewicht. Gleichzeitig ist ein direkter Kausalzusammenhang wissenschaftlich noch nicht eindeutig bewiesen – das Bild ist differenzierter, als pauschale Aussagen in beide Richtungen vermuten lassen.
Für Menschen nach einem Herzinfarkt gilt besondere Vorsicht: Die sensible Erholungsphase, eine noch laufende Medikationseinstellung und mögliche Wechselwirkungen mit Medikamenten machen eine eigenständige Wiederaufnahme des Konsums ohne ärztliche Rücksprache zu einem Risiko. Weder Rauchen noch Vaping noch orale Einnahme sind in dieser Phase automatisch unbedenklich.
Wer gesund ist und gelegentlich konsumiert, hat ein anderes Ausgangsbild als jemand mit Vorerkrankungen oder nach einem Herzereignis. Je mehr Risikofaktoren zusammenkommen, desto wichtiger wird das offene Gespräch mit der behandelnden Praxis, nicht als Verbotsgespräch, sondern als informierte Entscheidungsgrundlage.
Rechtlicher Hinweis
Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und ersetzt keine medizinische Beratung, Diagnose oder Behandlung; die Anwendung von Cannabis sollte nur nach ärztlicher Rücksprache und gemäß den geltenden gesetzlichen Bestimmungen erfolgen.
Quellen
- Page, R. L., 2nd, Allen, L. A., Kloner, R. A., Carriker, C. R., Martel, C., Morris, A. A., Piano, M. R., Rana, J. S., Saucedo, J. F., & American Heart Association Clinical Pharmacology Committee and Heart Failure and Transplantation Committee of the Council on Clinical Cardiology; Council on Basic Cardiovascular Sciences; Council on Cardiovascular and Stroke Nursing; Council on Epidemiology and Prevention; Council on Lifestyle and Cardiometabolic Health; and Council on Quality of Care and Outcomes Research (2020). Medical Marijuana, Recreational Cannabis, and Cardiovascular Health: A Scientific Statement From the American Heart Association. Circulation, 142(10), e131–e152. https://doi.org/10.1161/CIR.0000000000000883
- Jeffers, A. M., Glantz, S., Byers, A. L., & Keyhani, S. (2024). Association of Cannabis Use With Cardiovascular Outcomes Among US Adults. Journal of the American Heart Association, 13(5), e030178. https://doi.org/10.1161/JAHA.123.030178
- van Amsterdam, J., & van den Brink, W. (2024). Cannabis Use Variations and Myocardial Infarction: A Systematic Review. Journal of clinical medicine, 13(18), 5620. https://doi.org/10.3390/jcm13185620
- Storck, W., Elbaz, M., Vindis, C., Déguilhem, A., Lapeyre-Mestre, M., & Jouanjus, E. (2025). Cardiovascular risk associated with the use of cannabis and cannabinoids: a systematic review and meta-analysis. Heart (British Cardiac Society), 111(22), 1047–1056. https://doi.org/10.1136/heartjnl-2024-325429
- de La Harpe, R., Schoeler, T., Thorball, C. W., Thomas, A., Kutalik, Z., & Vaucher, J. (2023). Cannabis use and atherosclerotic cardiovascular disease: a Mendelian randomization study. BMC cardiovascular disorders, 23(1), 611. https://doi.org/10.1186/s12872-023-03641-w
- Mittleman, M. A., Lewis, R. A., Maclure, M., Sherwood, J. B., & Muller, J. E. (2001). Triggering myocardial infarction by marijuana. Circulation, 103(23), 2805–2809. https://doi.org/10.1161/01.cir.103.23.2805
- Cheung, C. P., Coates, A. M., Baker, R. E., & Burr, J. F. (2024). Acute Effects of Cannabis Inhalation on Arterial Stiffness, Vascular Endothelial Function, and Cardiac Function. Journal of the American Heart Association, 13(23), e037731. https://doi.org/10.1161/JAHA.124.037731
- Chandy, M., Jimenez-Tellez, N., & Wu, J. C. (2025). The relationship between cannabis and cardiovascular disease: clearing the haze. Nature reviews. Cardiology, 22(7), 467–481. https://doi.org/10.1038/s41569-025-01121-6
- Keyhani, S., Cohen, B. E., Vali, M., Hoggatt, K. J., Bravata, D. M., Austin, P. C., Lum, E., Hasin, D., Grunfeld, C., & Shlipak, M. G. (2025). Association of Smoking Cannabis With Cardiovascular Events Among Veterans With Coronary Artery Disease. Circulation, 152(6), 352–365. https://doi.org/10.1161/CIRCULATIONAHA.124.073193
- Frost, L., Mostofsky, E., Rosenbloom, J. I., Mukamal, K. J., & Mittleman, M. A. (2013). Marijuana use and long-term mortality among survivors of acute myocardial infarction. American heart journal, 165(2), 170–175. https://doi.org/10.1016/j.ahj.2012.11.007
- Holt, A., Nouhravesh, N., Strange, J. E., Kinnberg Nielsen, S., Schjerning, A. M., Vibe Rasmussen, P., Torp-Pedersen, C., Gislason, G. H., Schou, M., McGettigan, P., & Lamberts, M. (2024). Cannabis for chronic pain: cardiovascular safety in a nationwide Danish study. European heart journal, 45(6), 475–484. https://doi.org/10.1093/eurheartj/ehad834
- Muheriwa-Matemba, S. R., Baral, A., Abdshah, A., Diggs, B. N. A., Gerber Collazos, K. S., Morris, K. B., … Vidot, D. C. (2024). Cardiovascular and Respiratory Effects of Cannabis Use by Route of Administration: A Systematic Review. Substance Use & Misuse, 59(9), 1331–1351. https://doi.org/10.1080/10826084.2024.2341317











