
Inhaltsverzeichnis
Wichtigste Erkenntnisse
- Thailand strich Cannabis 2022 als erstes Land Asiens per Ministerialverordnung von der Betäubungsmittelliste. Ohne begleitendes Gesetz entstand ein Markt mit rund 18.400 Shops.
- Seit Ende Juni 2025 gilt die Cannabisblüte als „kontrollierte Heilpflanze“: Rezeptpflicht (PT 33), 15 anerkannte Indikationen, Verbot des nicht-medizinischen Gebrauchs von Erwachsenen.
- Bis Februar 2026 haben rund 7.300 Shops geschlossen, weil sie ihre Lizenz unter den verschärften Auflagen nicht verlängerten.
- Möglich wurde die Kehrtwende, weil die Reform von 2022 nie als Parlamentsgesetz verankert war. Eine Verordnung ließ sich durch eine weitere Verordnung rückgängig machen.
- Für Deutschland liegt die Lehre in der Mitte: Ein Markt ohne tragfähigen Rechtsrahmen ist ebenso wenig zukunftsfähig wie ein Rechtsrahmen, der nie zu einem Markt führt.
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Ein Kommentar von Mila Grün
Kaum ein Beispiel zeigt so deutlich, was passiert, wenn ein Markt schneller wächst als der Rechtsrahmen, der ihn tragen soll, wie die Freigabe von Cannabis in Thailand. 2022 wurde das Land über Nacht zum ersten in Asien, das Cannabis freigab, und binnen Monaten entstanden tausende Shops. Drei Jahre später drehte die Regierung den Kurs wieder um 180 Grad. Wer verstehen will, warum Europa bei der Legalisierung ins Stocken gerät, findet in Thailand das Gegenstück zur Vorsicht der Schweiz: einen Markt, der genau daran scheiterte, dass er zu schnell und ohne rechtliches Fundament kam.
Formal ist das ursprüngliche Modell von 2022, freier Verkauf ohne Rezept und ohne Aufsicht, kollabiert. In der Praxis bleibt die Branche jedoch präsent: Auf Inseln wie Koh Samui oder Phuket gehört der Cannabis-Shop weiter zum Stadtbild, das PT-33-Rezept wird oft in wenigen Minuten direkt vor Ort ausgestellt, und die Durchsetzung der neuen Regeln fällt von Ort zu Ort unterschiedlich streng aus.
Der Befund ist unbequem, aber er lohnt sich gerade für die deutsche Debatte. Thailand hat nicht zu wenig Markt gewagt, sondern mit zu wenig Recht gearbeitet.
Der Boom 2022: Wie ein Milliardenmarkt ohne Gesetz entstand
Im Juni 2022 strich Thailand die Cannabispflanze per Ministerialbeschluss von der Liste der Betäubungsmittel – ohne Parlamentsgesetz und ohne Regeln zu Verkauf, Abgabe oder Jugendschutz. Nicht freigegeben waren von Anfang an Extrakte mit mehr als 0,2 % THC: Sie blieben durchgehend Betäubungsmittel der Kategorie 5, und der Anbau war meldepflichtig. Was fehlte, war der Rahmen für alles dazwischen (1,2).
Der Markt reagierte sofort: Innerhalb weniger Monate eröffneten tausende Dispensaries, Cafés und Straßenstände. Das Marktvolumen wurde auf über eine Milliarde US-Dollar geschätzt, und bis Ende 2025 zählte das Gesundheitsministerium 18.433 registrierte Verkaufsstellen (3). Mehrere Anläufe für ein umfassendes Cannabis-Gesetz scheiterten oder blieben liegen. Thailand hatte einen Markt, aber keine Regeln, die ihn hätten stabilisieren können.
Thailand war damit nicht nur das erste Land Asiens, das diesen Schritt wagte – es war ein Ausreißer in einer Region, in der Cannabis mit einigen der härtesten Strafen der Welt belegt ist. Medizinisches Cannabis hatte das Land bereits 2018 als erstes in Südostasien erlaubt; 2022 kam die Vollfreigabe. In Singapur droht für den Handel mit mehr als 500 Gramm die Todesstrafe, die dort bis heute vollstreckt wird. Malaysia hat die zwingende Todesstrafe für Drogenhandel 2023 abgeschafft – Gerichte können sie ab 200 Gramm Cannabis weiterhin verhängen, seit dem Moratorium von 2018 sind aber keine Hinrichtungen bekannt (4). Auch Indonesien hält an der Todesstrafe für Drogendelikte fest, vollstreckt sie seit Jahren jedoch faktisch nicht. Beobachter befürchten, dass Thailands Kehrtwende jenen Regierungen in der Region Argumente liefert, die auf Repression setzen, und die vorsichtige Reformdebatte in Ländern wie Malaysia schwächt.
Die Kehrtwende seit Juni 2025: Was heute in Thailand gilt
Seit Ende Juni 2025 gilt die Cannabisblüte in Thailand als „kontrollierte Heilpflanze“ (สมุนไพรควบคุม, engl. controlled herb). Wichtig für das Verständnis: Das ist keine Rückkehr ins Betäubungsmittelrecht, sondern eine Kategorie des Gesetzes über die traditionelle thailändische Medizin von 1999, zuständig ist die Behörde für traditionelle und alternative Medizin (DTAM). Genau deshalb dürfen auch Praktiker der traditionellen Medizin verschreiben. Die Bekanntmachung wurde am 24./25. Juni 2025 im Königlichen Anzeiger veröffentlicht und trat am 26. Juni in Kraft (1,5).
Der Bezug ist nur noch mit Rezept möglich. Das Formular PT 33 stellen zugelassene Ärzte, Zahnärzte, Apotheker sowie Praktiker der traditionellen thailändischen und chinesischen Medizin aus.
Die wichtigsten Eckpunkte der neuen Rechtslage:
- Das Rezept (PT 33) ist maximal 30 Tage gültig, deckt bis zu 30 Gramm ab und kann nicht wiederholt eingelöst werden; für jeden weiteren Bezug braucht es eine Neuausstellung (6).
- Die Bekanntmachung nennt 15 anerkannte Indikationen, ergänzt um eine Öffnungsklausel für die klinische Beurteilung des Verschreibers (7).
In der Praxis unterscheidet sich der Anwendungsbereich je nach Berufsgruppe: Ärzte der westlichen Schulmedizin verschreiben überwiegend für eng gefasste Indikationen wie therapieresistente Epilepsie, Chemotherapie-bedingte Übelkeit, neuropathische Schmerzen und Spastik, während Praktiker der traditionellen thailändischen Medizin breitere Beschwerdebilder wie chronische Schmerzen oder Schlafstörungen abdecken (6). - Der nicht-medizinische Gebrauch von Erwachsenen ist untersagt. Konsum in der Öffentlichkeit sowie Erwerb ohne gültiges Rezept können mit Geldstrafen bis 25.000 Baht und bis zu drei Monaten Haft geahndet werden (7).
- Seit Januar 2026 benötigen Dispensaries verpflichtend medizinische Aufsicht und zertifiziertes Fachpersonal vor Ort; Online-Verkauf und Automaten sind verboten (1).
- Im April 2026 traten zwei weitere Ministerialverordnungen in Kraft. Die erste (B.E. 2569, gültig ab 26. April) ersetzt die Lizenzregeln von 2020/2021 für Cannabis- und Hanfextrakte über 0,2 % THC. Sie erweitert die zulässigen Zwecke von rein medizinisch auf vier – Medizin, Forschung, Industrie und Drogenbekämpfung –, verschärft aber die Bedingungen erheblich: Lizenzen erhalten nur noch thailändische juristische Personen, die nach dem Foreign Business Act nicht als „ausländisch“ gelten, sowie Behörden und das Thailändische Rote Kreuz. Bestehende Lizenzen laufen am 31. Dezember 2026 aus. Die zweite Verordnung (Nr. 2, B.E. 2569, gültig ab 30. April) verschärft die Zulassungskriterien für den Handel mit Cannabisblüten (8).
- Ausgenommen bleiben Produkte mit weniger als 0,2 % THC, etwa bestimmte CBD-Öle (5,9).

Marktkollaps in Zahlen: Wie viele Shops geschlossen haben
Der Rückbau vollzieht sich über die Lizenzverlängerung. Von den 18.433 registrierten Shops liefen bis Anfang 2026 zunächst 8.636 Lizenzen aus. Nur ein kleiner Teil davon wurde unter den neuen Auflagen erneuert (3).
| Kennzahl | Wert |
| Registrierte Shops (Stand Dezember 2025) | ca. 18.433 |
| Lizenzen, die bis Anfang 2026 ausliefen | ca. 8.636 |
| davon erfolgreich verlängert | ca. 1.339 (≈ 15,5 %) |
| davon geschlossen (Stand Feb. 2026) | ca. 7.297 |
| Noch aktive Shops | ca. 11.136 |
Nur ein Bruchteil der betroffenen Betriebe schaffte die Verlängerung. Die verbleibenden rund 11.000 Shops arbeiten heute unter deutlich engeren Auflagen: auf dem Papier medizinisch, in der Praxis mit spürbar weniger Laufkundschaft (3,10).
Ein Ende der Konsolidierung ist nicht in Sicht, denn die restlichen Lizenzen laufen gestaffelt über die kommenden Jahre aus – nach Angaben des Gesundheitsministeriums jährlich 30 bis 40 Prozent des Bestands. Am 1. April 2026 kündigte Gesundheitsminister Pattana Promphat zudem an, die verbleibenden rund 11.000 Dispensaries in reguläre medizinische Einrichtungen nach dem Medical Facilities Act zu überführen. Niemand muss sofort schließen: Wer verlängern will, muss bei Ablauf der eigenen Lizenz die neuen Bedingungen erfüllen, für die Umstellung ist eine Übergangsfrist von rund drei Jahren vorgesehen (11,12).
Wachstum findet damit nicht mehr im Einzelhandel statt, sondern vorgelagert in der Wertschöpfungskette. Der zertifizierte Anbau nimmt zu: Die Zahl der GACP-zertifizierten Farmen stieg von rund 149 Ende 2025 auf 217 Mitte Februar 2026 (13). Wie tragfähig der Exportpfad ist, zeigte sich schon vor der Kehrtwende. Denn Australien importierte 2023 gerade einmal 11 Kilogramm thailändisches Cannabis, ein Jahr später bereits rund 1.100 Kilogramm (14). Belastbare Zahlen für die Zeit nach der Verschärfung liegen noch nicht vor.
Die Inseln ticken anders: Cannabis-Kultur abseits der Statistik
Auf Inseln wie Koh Phangan existiert seit den 1980er-Jahren eine Backpacker- und Reggae-Kultur, in der Cannabis-Konsum trotz formellen Verbots weitgehend toleriert wurde. Dies ist ein Muster, das Beobachter auf die selektive Durchsetzung durch lokale Behörden zurückführen.
Belastbare Daten dazu gibt es nicht, doch einige Reiseberichte beschreiben übereinstimmend, dass Bars in diesen Gegenden schon vor der Legalisierung informelle Absprachen mit der lokalen Polizei trafen.
Warum ließ sich die Reform so leicht zurückdrehen?

Die Reform von 2022 war reversibel, weil sie nie als formelles Parlamentsgesetz verankert wurde, sondern auf einer Ministerialverordnung stand. Eine Unterschrift genügte, um den Markt zu öffnen, eine weitere genügte, um ihn wieder zu schließen.
- Hinzu kam die Koalitionspolitik. Im Zuge der Krise mit Kambodscha verließ die cannabis-freundliche Bhumjaithai-Partei im Juni 2025 die Regierungskoalition unter Pheu Thai. Das entstandene Machtvakuum nutzte der damalige Gesundheitsminister Somsak Thepsuthin für die Verschärfung (15).
- Im September 2025 wurde Anutin Charnvirakul Premierminister – ausgerechnet er, der Architekt der Freigabe von 2022. Zurückgedreht hat er die Verschärfung trotzdem nicht. Im Dezember 2025 löste er das Parlament auf, und aus der vorgezogenen Wahl vom 8. Februar 2026 ging Bhumjaithai als klar stärkste Kraft hervor (16).
- Anutin regiert seither mit eigenem Mandat und einer stabileren Koalition. Genau das macht den Befund eindeutig: Sein Gesundheitsministerium treibt die Umwandlung der Shops in Kliniken sogar voran. Selbst der prominenteste Cannabis-Befürworter des Landes sah, auch mit gestärkter Mehrheit, keinen politischen Spielraum mehr, den offenen Markt wiederherzustellen (15,17).
Zwischenfazit: Ein Markt, der nur per Verordnung entsteht, steht auf Sand. Ohne parlamentarische Verankerung bleibt jede Reform von der nächsten Koalition abhängig – und selbst ihre Urheber kommen nicht mehr an sie heran.
Markt ohne Regeln vs. Regeln ohne Markt: Was Thailand mit Europa verbindet
Thailand ist das Spiegelbild der europäischen Situation. Tschechien erlaubt seit dem 1. Januar 2026 Personen ab 21 Jahren den Eigenanbau von bis zu drei Pflanzen und den Besitz von 100 Gramm zu Hause, einen geregelten Verkauf aber nicht (18).
Die Schweiz geht methodisch vor:
- Seit August 2023 läuft in Zürich der Pilotversuch „Züri Can“ mit inzwischen rund 2.400 Teilnehmenden; dem Schwarzmarkt wurden damit nach Angaben der Stadt etwa 7,5 Millionen Franken entzogen (19).
- Im Frühjahr 2026 verlängerte der Gemeinderat das Projekt bis Oktober 2028. Beim nationalen Cannabisproduktegesetz (CanPG) ist die Vernehmlassung dagegen längst abgeschlossen: Sie lief vom 29. August bis 1. Dezember 2025, im April 2026 legte der Bund den Ergebnisbericht vor, und am 7. Mai 2026 wies die zuständige Nationalratskommission den Entwurf wegen zahlreicher Änderungsvorschläge an ihre Subkommission zurück.
- Die Botschaft ans Parlament wird für Sommer 2026 erwartet, die Beratung ab Herbst 2026; eine mögliche Volksabstimmung wäre frühestens Ende 2028 fällig (20, 21). Ein regulierter Markt für alle Erwachsenen liegt damit weiter in der Ferne. Beide Länder zeigen dasselbe Muster: Regeln ohne Markt.
Thailand hatte den umgekehrten Fall: einen Markt, sofort und in voller Breite, aber ohne das gesetzliche Fundament, das ihn hätte tragen können. Markt ohne Regeln. Das eine Extrem produziert Stillstand, das andere Instabilität, und beide lassen etwas am Leben, das eigentlich verdrängt werden sollte: den Schwarzmarkt. Wie stark dieser in Deutschland trotz Teil-Legalisierung weiterhin bedient wird, zeigen die aktuellen Zahlen zum Schwarzmarkt.

Was Deutschland aus dem thailändischen Fall lernen kann
Thailand ist kein Beweis dafür, dass Legalisierung scheitert. Es ist ein Beweis dafür, dass sie ohne tragfähigen Rechtsrahmen scheitert. Für die deutsche Debatte um Modellprojekte und den regulierten Verkauf heißt das: Tempo ohne Rechtsrahmen ist so wenig wert wie ein Rechtsrahmen, der nie zu einem Markt führt. Erst ein breit getragenes, parlamentarisch verankertes Gesetz macht eine Reform belastbar genug, um Koalitionswechsel zu überstehen.
Fazit
Thailand zeigt in drei Jahren, wozu ein Markt ohne gesetzliches Fundament führt: schneller Aufbau, ebenso schneller Rückbau. Rund 18.400 Shops entstanden binnen Monaten, mehr als 7.000 davon sind seit der Kehrtwende 2025/2026 wieder verschwunden, weil die Reform nie mehr war als eine Verordnung. Die Empfehlung für Deutschland und Europa lautet deshalb nicht „schneller“ oder „vorsichtiger“, sondern: ein Gesetz, das durch das Parlament geht, breit getragen wird und deshalb auch einen Koalitionswechsel übersteht.
Rechtlicher Hinweis
Dieser Beitrag ist ein Meinungsartikel und stellt keine Rechtsberatung dar. Die dargestellten Regelungen zur Rechtslage in Thailand entsprechen dem Stand Juli 2026 und können sich ändern. Für eine verbindliche Einschätzung der aktuellen Rechtslage, insbesondere vor Reisen oder medizinischer Cannabis-Anwendung in Thailand, empfiehlt sich die Rücksprache mit offiziellen thailändischen Stellen oder einer fachkundigen Rechtsberatung.
Quellen
- Terms.law (2026): Thailand Cannabis Laws 2026: What's Actually Legal Now. https://terms.law/Thai/cannabis/cannabis-2025-status.html
- TIME (2026): Thailand's Marijuana Un-Legalization: What to Know. https://time.com/7298262/thailand-cannabis-marijuana-weed-recriminalization-delegalization-pheu-thai-new-policy/
- Forbes / Dario Sabaghi (15.04.2026): Thailand Closes The Door On Recreational Cannabis. https://www.forbes.com/sites/dariosabaghi/2026/04/15/thailand-closes-the-door-on-recreational-cannabis/
- Amnesty International (2024): Malaysia: One Year Since Repeal of the Mandatory Death Penalty. https://www.amnesty.org/en/wp-content/uploads/2024/07/ACT5082482024ENGLISH.pdf
- Thailand Starter Kit (2026): An Expat's Guide to Cannabis in Thailand. https://www.thailandstarterkit.com/legal/cannabis-in-thailand/
- Cannabis for Thailand (2026): How to Get Medical Cannabis in Thailand — PT 33 Prescription Guide 2026. https://cannabisforthailand.com/medical/
- Spacetrees Thailand (2026): Cannabis Laws in Thailand 2026: The Complete Legal Guide. https://spacetreesthailand.com/blog/legal-regulation/cannabis-laws-thailand/
- Mahanakorn Partners Group (2026): Thailand Tightens Cannabis Licensing Rules Through Two New Ministerial Regulations. https://mahanakornpartners.com/thailand-tightens-cannabis-licensing-rules-through-two-new-ministerial-regulations/
- Budy Blog (2026): Cannabis in Thailand 2026: The Complete Legal Guide & PT 33 Prescription Form. https://budy.app/blog/thailand-cannabis-rules-2026
- Nation Thailand (2026): Over 7,000 cannabis shops close due to stricter regulations and new law. https://www.nationthailand.com/news/policy/40061973
- Khaosod English (01.04.2026): Thailand to shift cannabis shops into medical clinics. https://www.khaosodenglish.com/tech/2026/04/01/thailand-to-shift-cannabis-shops-into-medical-clinics/
- Bangkok Post (02.04.2026): Thai cannabis shops given 3 years to transform to clinics. https://www.bangkokpost.com/thailand/general/3228960/thai-cannabis-shops-given-3-years-to-transform-to-clinics
- DeeMED Consulting (2026): Thailand's Medical Cannabis Export Market in 2026: What the Data Actually Shows. https://www.deemedconsulting.com/insights/2026-05-20-thailand-medical-cannabis-export-market-2026-data
- StratCann (2025): Canadian cannabis continues to dominate Australia's import market. https://stratcann.com/news/canadian-cannabis-continues-to-dominate-australias-import-market-as-domestic-production-increases/
- Harris Sliwoski – Canna Law Blog (2025): Thai Cannabis at a Crossroads: Regulation, Opportunity and Political Reality. https://harris-sliwoski.com/cannalawblog/thai-cannabis-at-a-crossroads-regulation-opportunity-and-political-reality/
- Reuters via CNBC (09.02.2026): Thailand PM Anutin consolidates power with dominating election win. https://www.cnbc.com/2026/02/09/thailand-pm-anutin-consolidates-power-with-dominating-election-win.html
- Harris Sliwoski – Canna Law Blog (2025): Thailand's Cannabis Crisis: Could Asia's Pioneering Cannabis Experiment Go Up in Smoke Amid Political Meltdown? https://harris-sliwoski.com/cannalawblog/thailands-cannabis-crisis-could-asias-pioneering-cannabis-experiment-go-up-in-smoke-amid-political-meltdown/
- Rechtliche Stellung des Cannabisgebrauchs in Tschechien, Wikipedia (Stand 2026). https://de.wikipedia.org/wiki/Rechtliche_Stellung_des_Cannabisgebrauchs_in_Tschechien
- SRF (2025): Cannabis-Studie bis 2028 – Die Stadt Zürich zieht eine positive Bilanz. https://www.srf.ch/news/schweiz/cannabis-studie-bis-2028-die-stadt-zuerich-zieht-eine-positive-bilanz-zur-cannabis-studie
- Bundesamt für Gesundheit BAG: Neues Cannabisproduktegesetz. https://www.bag.admin.ch/de/neues-cannabisproduktegesetz
- SGK-N / Bundesamt für Gesundheit (April 2026): Ergebnisbericht Vernehmlassungsverfahren Cannabisproduktegesetz (Pa. Iv. 20.473). https://www.parlament.ch/centers/documents/de/Ergebnisbericht%20Vernehmlassung%2020.473%208.5.26%20D.pdf










