
Inhaltsverzeichnis
Wichtigste Erkenntnisse
- Ein fruchtiger Cannabis-Mango Smoothie ist eine gute Kombination aus Erfrischung und High-Effekt für deinen Körper.
- Mango ist reich an Mineralien wie Kalium und Magnesium sowie an Ballaststoffen, die die Verdauung fördern und den Körper mit wichtigen Nährstoffen versorgen.
- Die Zubereitungszeit beträgt mit aktivem MCT-Öl nur 20 Minuten.
- Der Smoothie ist für 1-2 Tage im Kühlschrank und sollte deswegen frisch genossen werden.
Der Cannabis Mango Smoothie ist weit mehr als nur ein Trendgetränk, er ist eine köstliche Fusion aus tropischer Erfrischung und gezielter Wirkung. Dieser fruchtige Mango Smoothie mit vielen Vitaminen, Ballaststoffen und Antioxidantien ist leicht, erfrischend und in wenigen Minuten zubereitet. Seine Kombination aus Mango, Minze und Zitrusnoten sorgt für ein vollmundiges, tropisches Aroma.
Dank des MCT-Öls wird der Smoothie nicht nur zur Geschmacksbombe mit Frische Kick, sondern vor allem für experimentierfreudige Cannabis-Konsumenten ein mögliches Projekt, um Kreativität und Neugier auszuleben. Auf unserem Blog findest du auch eine generelle Einführung für das Kochen mit Cannabis. Damit kannst du dich so richtig in der grünen Küche austoben.
Dieses Smoothie Rezept bietet eine einfache Möglichkeit, klassische Zutaten mit modernen Trends zu verbinden und neue Geschmackserlebnisse zu entdecken. Außerdem eignet sich dieses Rezept sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Nutzer, die mal etwas neues ausprobieren wollen. Zudem kommt der Smoothie ganz ohne zusätzlichen Zucker aus.
Falls du noch wenig Erfahrung mit infused Drinks oder Cannabis Edibles habt, solltest du unbedingt vorher den hier verlinkten Artikel über die Wirkung von Edibles lesen, um eine Fehldosierung mit starken Nebenwirkungen zu vermeiden.
Wichtiger Hinweis
Die Herstellung von Cannabis-Edibles für den Eigenkonsum ist zum Beispiel in Kanada erlaubt, bewegt sich in Deutschland aber in einer rechtlichen Grauzone.
- Viele Fachanwälte für Strafrecht vertreten die Auffassung, dass auch die Herstellung für den Eigenkonsum nach § 34 KCanG strafbar ist. Wir raten ausdrücklich von der Herstellung von Cannabis-Edibles in Deutschland ab.
- Im Sinne der Schadensminimierung (Harm Reduction) stellen wir aber präzise Informationen zur Verfügung, nicht als Aufforderung, sondern als Sicherheitsinformation für Personen, die sich bereits entschieden haben. Leider stellen viele Menschen Edibles ohne ausreichende Kenntnisse her, was oft zu ungleichmäßiger Verteilung des Wirkstoffs und zu Überdosierungen führt.
- Grundsätzlich sollte man unbedingt beachten, dass das Produkt oder Inhaltsstoffe des Produktes mit Cannabinoiden niemals in die Hände von Kindern oder Jugendlichen gelangen. Die akute Wirkung von Cannabis kann für diese situationsbedingt besonders gefährlich sein. Handle stets verantwortungsbewusst.
- Die Weitergabe von Cannabis-haltigen Lebensmitteln an Dritte, gewerblich oder auch privat, ist nach wie vor eindeutig verboten.
Aufwand und Haltbarkeit
Der Mango Smoothie gehört zur Kategorie der Cannabis Drinks, ist in etwa zwanzig Minuten fertig und aufgrund seiner wenigen, frischen Zutaten besonders leicht zuzubereiten. Im Kühlschrank hält sich der Smoothie ein bis zwei Tage, sollte aber idealerweise frisch genossen werden, da er dann sein volles Aroma entfalten kann.

Zutaten
- 1 reife Mango
- 2–3 Stiele Minze
- 2 EL Zitronensaft oder alternativ auch Limettensaft
- 80 ml Orangensaft
- 100 ml Wasser
- Eiswürfel
- 20 ml MCT-Öl (optional: Cannabis-MCT-Öl)
- Lecithin
7 faszinierende Fakten über die Mango

- Die Mango ist die Königin der Früchte: In ihrem Ursprungsland Indien wird sie seit über 5.000 Jahren als "Götterspeise" oder "Königin der Früchte" verehrt.
- Sie ist weltweit beliebt: Die Mango ist die meistverzehrte Frucht der Welt.
- Es gibt über 1.000 verschiedene Mango-Sorten, die sich in Größe, Form, Farbe und Geschmack unterscheiden. Ähnlich wie bei Hanf und Cannabis ist die Sortenvielfalt also gewaltig.
- Botanisch gesehen gehört die Mango zur selben Familie wie Cashewnüsse und Pistazien. Vorsicht bei Nussallergien!
- Die Farbe der Schale verrät nichts über die Reife. Eine reife Mango duftet süßlich und gibt auf leichten Druck nach.
- Lagere Mangos niemals im Kühlschrank! Bei Temperaturen unter 8°C verlieren sie an Geschmack.
- In der ayurvedischen Medizin werden alle Teile des Mangobaums, von der Rinde bis zur Blüte, für ihre heilenden Eigenschaften geschätzt.
Zu unserem Video, in dem Max Buechse das Rezept mit dir gemeinsam nachmacht, kannst du hier schauen:
Zubereitung
Der Mango Smoothie lässt sich problemlos an persönliche Vorlieben anpassen: Wer es süßer mag, ergänzt etwas Agavendicksaft oder Honig, während ein Schuss Kokoswasser die tropische Note verstärkt. Auch die Menge an MCT-Öl kann je nach gewünschter Intensität variiert werden.
Für mehr Superfood im Smoothie eignet sich auch die Zugabe von Hanfsamen, Chiasamen, Goji Beeren, Spinat, Ingwer, Avocado oder weiteres Obst wie Apfel.
Am besten schmeckt der Smoothie frisch zubereitet, doch er lässt sich auch im Kühlschrank für einige Stunden aufbewahren und eignet sich damit ideal als erfrischender Begleiter für zwischendurch. Außerdem könnte er auch zu dem Foodtrend eine Smoothie Bowl erweitert werden.

Schritt 1: Mango vorbereiten
- Schäle die reife Mango, indem du sie zunächst entlang des Kerns halbierst.
- Trenne das Fruchtfleisch sauber ab und schneide es in mittelgroße Stücke. Je reifer die Mango ist, desto cremiger wird später der Smoothie.
Schritt 2: Minze vorbereiten
- Wasche die Minze gründlich unter kaltem Wasser ab.
- Zupfe die einzelnen Blätter von den Stielen, damit sie sich besser mixen lassen und ihren frischen Duft für den Smoothie freigeben.
Schritt 3: Alle Zutaten in den Mixer geben
- Gib nun das Mangofruchtfleisch zusammen mit der Minze, dem Limettensaft, dem Orangensaft, dem Wasser und dem MCT-Öl in deinen Mixer.
- Ergänze etwas Lecithin, damit das Öl sich optimal im Smoothie mit den übrigen Zutaten verbindet und eine besonders cremige Konsistenz entsteht.
- Füge außerdem nach Belieben Eiswürfel hinzu.
Schritt 4: Mixen und servieren
- Mix die Zutaten gründlich, bis eine glatte, gleichmäßige Flüssigkeit entsteht. Gieße den Smoothie anschließend in ein Glas und garniere ihn auf Wunsch mit einem frischen Minzblatt.
Hinweise zur Dosierung

Die richtige Dosierung bei der Zubereitung ist entscheidend für die Risikominimierung der psychoaktiven Wirkung. Die Wirkung von Edibles tritt verzögert ein, was das Risiko einer Überdosierung erhöht. Aus Gründen der Schadensminderung ist es unerlässlich, die Prinzipien einer sicheren Dosierung zu verstehen:
- Verzögerter Wirkeintritt: Die Wirkung tritt erst nach 30 bis 120 Minuten ein. Ungeduldiges Nachdosieren ist sehr gefährlich und führt oft zu starken Überdosierungen.
- "Start low, go slow": Internationale Leitfäden zur sicheren Anwendung von Cannabis Edibles empfehlen für unerfahrene Personen eine theoretische Anfangsdosis von maximal 2,5 bis 5 mg THC. Es ist essenziell, nach einer solchen eingenomenen Dosis mindestens zwei Stunden (besser drei) zu warten, um die volle Wirkung abzuschätzen, bevor eine weitere Einnahme überhaupt in Erwägung gezogen wird.
- Unbekannte Stärke: Bei selbst hergestellten Produkten ist die genaue Konzentration unbekannt. Daher sollte die erste Dosis immer weit unter der geschätzten Zieldosis liegen, um die Potenz des Produkts sicher zu testen.
- Risiken einer Überdosierung: Eine zu hohe Dosis kann schwere Nebenwirkungen wie Schwindel, Übelkeit, Verwirrung, Bewusstseinsveränderung, intensive Angst und Panikattacken und damit Gefahren in vielen Alltagssituationen wie im Straßenverkehr mit sich bringen.
Fazit
Der Mango Smoothie stellt eine Möglichkeit dar, Cannabis in flüssiger Form zu konsumieren. Die Kombination aus Mango und Minze ergibt einen fruchtigen Geschmack, während das MCT-Öl als Fettbasis für die Aufnahme der Cannabinoide fungiert und gleichzeitig zur cremigen Konsistenz beiträgt. Das Rezept eignet sich für Personen, die mit cannabishaltigen Lebensmitteln experimentieren möchten und eine Alternative zum Inhalieren suchen.
Bei der Dosierung ist besondere Vorsicht geboten, da die Wirkung von Edibles verzögert eintritt und deutlich länger anhält als beim Inhalieren. Zudem sollte beachtet werden, dass die Herstellung und der Besitz von THC-haltigen Edibles in Deutschland rechtlich in einer Grauzone liegen – während der private Konsum von Cannabis seit April 2024 unter bestimmten Bedingungen erlaubt ist, bleibt die Verarbeitung zu Lebensmitteln rechtlich nicht abschließend geklärt.
Rechtlicher Hinweis
Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt weder eine Rechtsberatung noch eine Aufforderung zum Kauf oder Konsum von Cannabis dar. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte wird keine Gewähr übernommen.
Quellen
- Yadav, D., & Singh, SP. (2017). Mango: History origin and distribution. Journal of Pharmacognosy and Phytochemistry, 6(6), 1257-1262.
- FAO (Food and Agriculture Organization). (2021). Major Tropical Fruits: Preliminary results 2021.
- Warschefsky, E. J., & von Wettberg, E. J. B. (2019). Population genomic analysis of mango (Mangifera indica) suggests a complex history of domestication. New Phytologist, 222(4), 2023-2037.
- van der Valk, J. P. M., et al. (2017). Low percentage of clinically relevant pistachio nut and mango co-sensitisation in cashew nut sensitised children. Clinical and Translational Allergy, 7(1),
- Orchard Food. (2025). How do you know your mango is ripe?
- Maul, F., et al. (2017). Time-temperature Combinations that Induce Chilling Injury in Mango. National Mango Board.
- NIH/PMC. (2010). Mangifera Indica (Mango). Siddha Papers 2010.










