
Inhaltsverzeichnis
Wichtigste Erkenntnisse
- Cannabis Edibles werden im Verdauungstrakt aufgenommen und das darin enthaltene Delta-9 THC wird in der Leber zu 11-Hydroxy-THC umgewandelt. Das ist ein besonders potenter Metabolit, der intensiver und länger wirkt als THC, welches bei der Inhalation direkt ins Blut geht.
- Die Wirkung von Edibles setzt typischerweise zwischen 30 Minuten und 2 Stunden nach Einnahme ein. Zudem kann die Wirkung bis zu 12 Stunden oder länger anhalten, was besondere Geduld erfordert.
- Individuelle Faktoren wie genetische Unterschiede in der Enzymaktivität, Mageninhalt, Stoffwechselrate und Körpergewicht beeinflussen Intensität und Dauer der Wirkung erheblich.
- Nebenwirkungen bei Edibles sind häufiger als bei inhaliertem Cannabis und reichen von Übelkeit, Herzrasen und Schwindel bis hin zu Angststörungen und Panikattacken. Das Risiko für unangenehme Nebenwirkungen ist bei einer Überdosierung besonders hoch.
- In Deutschland bewegt sich die Verarbeitung von selbst angebautem Cannabis zu Edibles in einer rechtlichen Grauzone. Der kommerzielle Verkauf und die Weitergabe sind eindeutig verboten.
Cannabis Edibles sind weit mehr als nur eine alternative Konsumform. Denn sie bieten eine diskrete, Möglichkeit ohne Inhalation, Cannabinoide aufzunehmen. In der Wirkungsweise und -dauer unterscheiden sie sich aber grundlegend vom Verdampfen oder Rauchen.
Die Besonderheit von Edibles liegt in ihrer verzögerten, aber dafür intensiven und langanhaltenden Wirkung. Gerade Einsteiger unterschätzen häufig diese zeitliche Verzögerung und konsumieren vorschnell nach, was zu einer unangenehmen Erfahrung und negativen Nebenwirkungen führen kann.
Dieser umfassende Ratgeber behandelt die Wirkung von Cannabis Edibles, die Wirkdauer, beeinflussende Faktoren, sichere Dosierung, mögliche Risiken und Maßnahmen bei Überdosierung. Außerdem geben wir dir einen Überblick über die aktuelle Rechtslage in Deutschland und praktische Tipps für den verantwortungsvollen Umgang mit Edibles.
Wichtiger Hinweis
Die Herstellung von Cannabis-Edibles für den Eigenkonsum ist zum Beispiel in Kanada erlaubt, bewegt sich in Deutschland aber in einer rechtlichen Grauzone.
- Viele Fachanwälte für Strafrecht vertreten die Auffassung, dass auch die Herstellung für den Eigenkonsum nach § 34 KCanG strafbar ist. Wir raten ausdrücklich von der Herstellung von Cannabis-Edibles in Deutschland ab.
- Im Sinne der Schadensminimierung (Harm Reduction) stellen wir aber präzise Informationen zur Verfügung, nicht als Aufforderung, sondern als Sicherheitsinformation für Personen, die sich bereits entschieden haben. Leider stellen viele Menschen Edibles ohne ausreichende Kenntnisse her, was oft zu ungleichmäßiger Verteilung des Wirkstoffs und zu Überdosierungen führt.
- Grundsätzlich sollte man unbedingt beachten, dass das Produkt oder Inhaltsstoffe des Produktes mit Cannabinoiden niemals in die Hände von Kindern oder Jugendlichen gelangen. Die akute Wirkung von Cannabis kann für diese situationsbedingt besonders gefährlich sein. Handle stets verantwortungsbewusst.
Die Weitergabe von Cannabis-haltigen Lebensmitteln an Dritte, gewerblich oder auch privat, ist nach wie vor eindeutig verboten.
Wie wirken Edibles im Körper? Der besondere Stoffwechselweg von Edibles

Cannabis Edibles sind Lebensmittel oder Getränke, die mit extrahierten Cannabinoiden wie THC oder CBD in Form von Butter, Öl oder Tinkturen versetzt wurden. Zu den bekanntesten Darreichungsformen gehören Kekse, Brownies, Gummibärchen, Schokolade, Bonbons und diverse Getränke wie Smoothies.
Der entscheidende Unterschied ist die Aufnahme beim Inhalieren (Vaporisieren oder Rauchen) im Gegensatz zum Gegessenen. Beim Verdampfen gelangt THC über die Lunge direkt in den Blutkreislauf und binnen einiger Sekunden bis weniger Minuten ins Gehirn. Also tritt die Wirkung sehr schnell ein, was es für viele Konsumenten leicht zu dosieren macht.
Bei Edibles nehmen Wirkstoffe wie THC jedoch einen völlig anderen Weg über den Magen-Darm-Trakt zur Leber.
Die Wirkungsweise von 11-Hydroxy-THC
In der Leber findet ein entscheidender Stoffwechselprozess statt, der sogenannte First-Pass-Metabolismus. Dabei wird THC durch das Enzym CYP2C9 zu einem großen Teil in 11-Hydroxy-THC umgewandelt (1). Dies ist eine Verbindung, die deutlich potenter ist als das ursprüngliche THC, weil es eine stärkere Bindung an den endogenen (köpereigenen) Cannabinoid Rezeptor CB1 aufweist (2).
Außerdem überwindet dieser Metabolit die Blut-Hirn-Schranke leichter und kann somit auch eine stärkere psychoaktive und auch körperliche Wirkung haben (3).
Die Umwandlung zu 11-Hydroxy-THC und dessen spezifische Wirkungsweise erklärt also, warum die Wirkung von Edibles oft als intensiver, körperbetonter und immersiver beschrieben wird.
Aktuelle Forschungen zeigen, dass die Bioverfügbarkeit und Wirksamkeit stark von individuellen Faktoren wie der eigenen CYP2C9-Enzymaktivität, Stoffwechselrate und Formulierung des Edibles abhängen (4). Dies erklärt ergänzend auch, warum Edibles so unterschiedlich von Mensch zu Mensch wirken können. Menschen mit veränderten genetischen Varianten im CYP2C9-Gen können zudem auch wenig bis gar nichts von Edibles merken.
Wie lange dauert es, bis die Wirkung beim Konsum von Edibles einsetzt?

Die zeitliche Verzögerung beim Wirkungseintritt ist eine der größten Herausforderungen bei einer angemessenen Dosierung von Edibles. Während die Wirkung beim Inhalieren von Cannabis schon nach wenigen Minuten eintritt, dauert es bei Edibles mindestens 30 bis 90 Minuten, manchmal auch bis zu 2 Stunden (5).
Faktoren, die den Eintritt und Dauer der Wirkung beeinflussen können
Der Wirkungseintritt nach dem Konsum von Edibles ist nicht nur von der eigenen CYP2C9-Enzymaktivität abhängig, sondern es gibt noch einige andere Faktoren:
- Mageninhalt und Füllzustand des Magens spielt eine entscheidende Rolle. Eine Studie aus 2012 zeigte, dass THC und CBD bei leerem Magen deutlich schneller aufgenommen werden und die maximale Plasmakonzentration nach etwa 1,5 Stunden erreichen. Nach einer Mahlzeit dagegen dauert die Absorption viel länger und die Spitzenwerte werden erst nach etwa 4 Stunden erreicht (6).
- Menschen mit schnellerem Stoffwechsel und einer hohen Stoffwechselrate verarbeiten Edibles zügiger, wodurch die Wirkung früher einsetzen kann. Faktoren wie Alter, genetische Veranlagung und körperliche Fitness beeinflussen die individuelle Stoffwechselrate.
- Auch die Art des Edibles bringt beim Thema Wirkungseintritt und -dauer Unterschiede mit sich. Flüssige Edibles wie Cannabis-Tee oder Limonade werden in der Regel schneller aufgenommen als feste Produkte wie Brownies oder Kekse, da sie teilweise bereits über die Mundschleimhaut aufgenommen werden und nicht erst vollständig den Verdauungsprozess im Magen durchlaufen müssen.
- Außerdem spielt auch die Art der Infusion eine Rolle. THC-Produkte mit Nano-THC können vom Körper schneller aufgenommen werden, wodurch der Wirkungseintritt früher erfolgen kann (7). Nano-THC ist THC, welches durch Nanotechnologie in winzige Partikel (10-100 Nanometer) zerlegt wurde, um es wasserlöslich zu machen.
- Höhere Dosierungen können zu einem früheren Wirkungseintritt führen, da größere Mengen THC schneller die erforderliche Konzentration im Blutkreislauf erreichen.
Der Höhepunkt der Wirkung erfolgt grundsätzlich erst etwa 2 bis 4 Stunden nach Konsumbeginn und kann bis zu 12 Stunden andauern (8,9).
Wirkdauer und Abbau von Edibles

Die folgende Infografik schneidet diesen Wirkungsverlauf von Edibles an und vergleicht ihn mit dem Wirkungsverlauf vom Inhalieren:
Die aktive Wirkphase von Edibles lässt sich in mehrere Phasen unterteilen:
- Latenzphase (30 Min - 2 Std): Keine spürbare Wirkung, THC wird verdaut und aufgenommen
- Anstiegsphase (1-3 Std): Wirkung setzt ein und intensiviert sich
- Plateauphase (2-4 Std nach Eintritt): Höhepunkt der Wirkung
- Abstiegsphase (4-8 Std): Wirkung klingt langsam ab
- Nachwirkungen (bis 24 Std): Residuale Effekte möglich
Die Gesamtdauer hängt stark von der Dosis ab: Bei niedrigen Dosen (2,5-5 mg THC) kann die Wirkung nach 4-6 Stunden abklingen, bei hohen Dosen (25+ mg THC) kann sie 12 Stunden oder länger anhalten (8).
Die Wirkdauer von Cannabis Edibles und der anschließende Abbau von THC im Körper sind komplexe Prozesse, die von vielen Faktoren abhängen. Die folgende Tabelle gibt dir einen Überblick über diese Faktoren.
| Faktorengruppe | Einflussfaktor | Bedeutung für Intensität und Wirkdauer |
| Genetische Faktoren | Enzymaktivität CYP2C9 | Genetische Varianten können den Abbau von THC verlangsamen oder beschleunigen und dadurch Intensität und Dauer der Wirkung verändern (1,4) |
| Endocannabinoid System | Dichte und Sensitivität der Cannabinoid Rezeptoren beeinflussen, wie stark THC wirkt (10) | |
| Körperliche Faktoren | Körpergewicht und Fettanteil | THC wird im Fettgewebe gespeichert und kann dort länger verbleiben, was Wirkung und Nachweisbarkeit verlängern kann (11) |
| Stoffwechselrate | Eine hohe Stoffwechselrate kann zu schnellerem Wirkungseintritt und kürzerer Wirkdauer führen (5) | |
| Geschlecht | Hormonelle Unterschiede können die Verarbeitung von THC beeinflussen (12,13) | |
| Toleranz und Konsumverhalten | Cannabistoleranz | Regelmäßiger Konsum kann die Wirkung abschwächen und höhere Dosen erforderlich machen (14) |
| Mischkonsum mit Alkohol | Alkohol kann die THC Aufnahme verstärken und zu intensiveren oder unangenehmen Effekten führen (12) | |
| Situative Faktoren | Set und Setting | Psychische Verfassung und Umgebung beeinflussen die subjektive Wahrnehmung der Wirkung (15) |
THC-Abbau im Körper
THC hat eine durchschnittliche Halbwertszeit von etwa 1,5 bis 2 Stunden im Blut, die sich jedoch bei regelmäßigem Konsum verlängern kann (11). Aufgrund seiner Fettlöslichkeit lagert sich THC im Fettgewebe ein und wird von dort langsam wieder ins Blut abgegeben. Die durchschnittliche Halbwertszeit für die Ausscheidung aus dem Fettgewebe beträgt etwa 7 Tage, wobei die vollständige Ausscheidung bei regelmäßigem Konsum mehrere Wochen dauern kann (16). Diese verzögerte Ausscheidung erklärt, warum THC-Metaboliten auch lange nach dem letzten Konsum noch nachweisbar sind.
Wie dosiert man Edibles richtig?
Die richtige Dosierung ist der wichtigste Faktor für eine sichere und angenehme Erfahrung mit Cannabis Edibles. Wenn möglich, sollten Nutzer erst mit inhalativen Methoden Cannabis nutzen, um die Wirkungsweise kennenzulernen. Aufgrund der verzögerten Wirkung und der höheren Potenz ist bei Edibles besondere Vorsicht geboten.
Die folgende Tabelle gibt dir einen Überblick über allgemein Dosierungsschritte, die in internationalen Ratgebern empfohlen werden:
| Nutzergruppe | Empfohlene THC Menge | Hinweise |
| Anfänger | 2,5 bis 5 mg THC | Ermöglicht das Testen der individuellen Reaktion. Mindestens 2 bis 3 Stunden warten, bevor eine weitere Einnahme in Betracht gezogen wird. Leichte Effekte sind bereits möglich |
| Gelegentliche Konsumenten | 5 bis 10 mg THC | Deutlichere Wirkung bei moderatem Risiko. Geduld bleibt wichtig, da der Wirkungseintritt verzögert erfolgt |
| Erfahrene Nutzer | 10 bis 20 mg THC | Für Personen mit etablierter Toleranz. Auch mit Erfahrung kann die Wirkung von Edibles unterschätzt werden |
| Hochdosierung | ab 25 mg THC | Nur für Nutzer mit sehr hoher Toleranz. Erhöhtes Risiko für unangenehme Nebenwirkungen. Ohne ärztliche Begleitung nicht empfohlen |
Häufige Dosierungsfehler
- "Ich spüre nach 30 Minuten nichts": Der klassische Fehler. Die Wirkung von Edibles braucht Zeit. Geduld ist entscheidend.
- "Ich habe Erfahrung mit Rauchen, also vertrage ich mehr": Die Wirkung von Edibles ist aufgrund des 11-Hydroxy-THC qualitativ anders. Selbst erfahrene Raucher sollten mit niedrigen Edibles-Dosen beginnen.
- "Ein Gummibärchen mehr schadet nicht": Jedes zusätzliche Gummibärchen erhöht die Gesamtdosis erheblich. Bei 10 mg pro Stück summiert sich die Dosis schnell auf problematische Werte.
Welche typischen Nebenwirkungen können bei Edibles auftreten?

Nebenwirkungen bei Cannabis Konsum durch Edibles können oft genau wie die Wirkung selbst intensiver als beim Verdampfen oder beim Rauchen auftreten. Studien aus den USA zeigen, dass essbare Cannabisprodukte vergleichsweise häufig Notfallaufnahmen nach sich ziehen. Personen, die aufgrund von Edibles in der Notaufnahme vorstellig wurden, kamen häufiger aufgrund von psychiatrischen Notfällen wie Angststörungen oder Psychosen (17).
Häufige Nebenwirkungen
| Häufigste Nebenwirkungen | Symptome |
| Körperliche Symptome | Mundtrockenheit, Übelkeit und Erbrechen, Schwindel und Benommenheit, Herzrasen mit erhöhter Herzfrequenz, rote Augen durch Erweiterung der Blutgefäße, Müdigkeit und Schläfrigkeit, gesteigerter Appetit, Zittern und Koordinationsprobleme |
| Psychische Symptome | Angstzustände und Panikattacken, Paranoia, Verwirrung und Desorientierung, Realitätsverzerrung, selten Halluzinationen, depressive Verstimmungen |
Schwerwiegende Reaktionen
Bei unerfahrenen Konsumenten können Symptome wie Herzrasen, Schwindel, innere Unruhe und Realitätsverzerrung auftreten. Die meisten Symptome sind medizinisch zwar meist harmlos, jedoch können sie subjektiv als sehr beängstigend erlebt werden (18). In schweren Fällen kann es zu starken Bewusstseinsveränderungen und Desorientierung kommen, was jedoch meist binnen weniger Stunden vollständig abklingt (19).

Langfristige Nachwirkungen
Die Hauptwirkung eines Edibles-Highs hält normalerweise zwischen 4–8 Stunden an, jedoch können die Nachwirkungen bis zum nächsten Tag andauern. In manchen Fällen ist ein High nach 24 Stunden vorüber (20). Nutzer berichten von einem "Cannabis-Kater" mit Symptomen wie:
- Anhaltende Müdigkeit und Lethargie
- Konzentrationsschwierigkeiten
- Gedächtnisprobleme
- Stimmungsschwankungen

Besondere Risikogruppen
Besonders gefährdet für schwerwiegende Nebenwirkungen sind folgende Risikogruppen:
- Erstkonsumenten ohne Erfahrung mit Cannabis
- Kinder und Jugendliche (bei versehentlichem Verzehr)
- Personen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Menschen mit psychiatrischen Vorerkrankungen
- Schwangere und Stillende
Fazit
Cannabis Edibles unterscheiden sich grundlegend von inhaliertem Cannabis durch die Bildung von 11-Hydroxy-THC in der Leber, einem deutlich potenteren Metaboliten. Der verzögerte Wirkungseintritt, zwischen 30 Minuten bis 2 Stunden, und die verlängerte Wirkdauer, bis zu 12 Stunden, machen Edibles für medizinische Anwendungen attraktiv, bergen jedoch erhebliche Risiken bei unsachgemäßer Dosierung.
Die größte Gefahr liegt im ungeduldigen Nachlegen vor Wirkungseintritt, was zu Überdosierungen mit Symptomen wie Angststörungen, Herzrasen und Panikattacken führen kann. Genetische Unterschiede, Körpergewicht und Mageninhalt beeinflussen zusätzlich die Wirkung stark. Die "Start Low, Go Slow"-Regel ist dabei zentral: Eine niedrige Anfangsdosis, eine Wartezeit von mindestens 2-3 Stunden und der Verzicht auf Mischkonsum mit Alkohol sind wichtig für einen sicheren Konsum.
Edibles bieten eine alternative, rauchfreie Konsumform mit langanhaltender Wirkung. Die private Herstellung aus selbst angebautem Cannabis bewegt sich in Deutschland in einer rechtlichen Grauzone. Viele Fachanwälte für Strafrecht vertreten die Auffassung, dass auch die Herstellung für den Eigenkonsum nach § 34 KCanG strafbar ist. Verkauf und Weitergabe sind eindeutig verboten.
Rechtlicher Hinweis
Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt weder eine Rechtsberatung noch eine Aufforderung zum Kauf oder Konsum von Cannabis dar. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte wird keine Gewähr übernommen.
Quellen
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