Zum Hauptinhalt springen

Cannabis-Burgersauce Rezept: Einfaches Rezept mit MCT-Öl

Der Burger mit Cannabis Burgersauce steht zum Verzehr bereit

Wichtigste Erkenntnisse

5 Minuten Lesezeit
  • Burgersauce mit High-Effekt. So kocht man mit Cannabis!
  • Die Decarboxylierung ist entscheidend, da ohne die Aktivierung von THCA durch Hitze Cannabis Edibles wirkungslos bleiben.
  • Die Zubereitungszeit beträgt 20 Minuten. Es geht also schnell!
  • Dieses Rezept lässt sich ganz einfach auch vegan abwandeln, wenn man auf tierische Produkte verzichten möchte.
  • Die Burgersauce lässt sich für 1-2 Tage im Kühlschrank lagern.

Hol dir dein Cannabis Rezept schon ab 9,95 €

BehandlungsarztBehandlungsarzt

Ärzte sind gerade online

Rezept anfragen

Teile diesen Artikel

Diese aromatische Burgersauce ist schnell zubereitet, und eignet sich mit einer cremigen Konsistenz, ideal für Burger, Sandwiches oder auch einfach als Dip für die Beilage beim nächsten Grillen. Das Besondere? Durch den Zusatz von MCT-Öl wird aus einer normalen Burgersauce im Handumdrehen ein grüne Leckerei aus der Küche für Erwachsene.

In diesem Artikel erklärt, wie Cannabis einfach in eine Burgersoße verarbeitet werden kann, worauf man bei der Dosierung achten sollte und welche Regelungen akutell in Deutschland zur Herstellung von Edibles gelten.

Wichtiger Hinweis

Die Herstellung von Cannabis-Edibles für den Eigenkonsum ist zum Beispiel in Kanada erlaubt, bewegt sich in Deutschland aber in einer rechtlichen Grauzone.

  • Viele Fachanwälte für Strafrecht vertreten die Auffassung, dass auch die Herstellung für den Eigenkonsum nach § 34 KCanG strafbar ist. Wir raten ausdrücklich von der Herstellung von Cannabis-Edibles in Deutschland ab.
  • Im Sinne der Schadensminimierung (Harm Reduction) stellen wir aber präzise Informationen zur Verfügung, nicht als Aufforderung, sondern als Sicherheitsinformation für Personen, die sich bereits entschieden haben. Leider stellen viele Menschen Edibles ohne ausreichende Kenntnisse her, was oft zu ungleichmäßiger Verteilung des Wirkstoffs und zu Überdosierungen führt.
  • Grundsätzlich sollte man unbedingt beachten, dass das Produkt oder Inhaltsstoffe des Produktes mit Cannabinoiden niemals in die Hände von Kindern oder Jugendlichen gelangen. Die akute Wirkung von Cannabis kann für diese situationsbedingt besonders gefährlich sein. Handle stets verantwortungsbewusst.
  • Die Weitergabe von Cannabis-haltigen Lebensmitteln an Dritte, gewerblich oder auch privat, ist nach wie vor eindeutig verboten.

Wie macht man eine Cannabis-infused Burgersauce?

Alle Zutaten für die Brugersauce mit Cannabis stehen auf einem Küchentisch bereit für das Rezept



Die Sauce benötigt etwa zwanzig Minuten Zubereitungszeit und ist leicht herzustellen. Man kann sie also während das Fleisch oder der Fleischersatz auf dem Grill liegt, schnell zusammenrühren. Aufgrund der frischen Zutaten empfiehlt es sich, sie im Kühlschrank aufzubewahren, wo sie ein bis zwei Tage haltbar bleibt. Wer auf tierische Produkte verzichten möchte, kann hier auch vegane Mayonnaise nehmen und das Rezept problemlos abwandeln.

Zutaten

  • 1 Eigelb oder (vegane) 2 El Mayonnaise
  • 1 EL Essig
  • 2 gestrichene TL Zucker
  • 1 gehäufter TL mittelscharfer (Dijon) Senf
  • 75 ml Cannabis-Speiseöl (MCT Öl) oder Sonnenblumenöl
  • 50 g Ketchup
  • 30 g Metzgerzwiebel (püriert)
  • 15 g Gewürzgurke (fein gehackt)
  • 1 EL Petersilie (gehackt)
  • 1 gestrichener TL Salz
  • 2 TL Zitronensaft
  • 1 Zehe Knoblauch
  • optional: Worcestersauce oder Sojasauce

Hier findest du das Video zu der Burgersauce mit Marihuana, in dem Max Buechse erklärt, wie es geht:

Zubereitung

Im Folgenden erklären wir die Zubereitungsweise der Burgersauce mit extra "grünem-taste", wobei man diese natürlich auch einfach ohne Cannabis zubereiten kann. Für die grüne Variante ist es sinnvoll, MCT-Öl anstelle von normalem Pflanzenöl zu verwenden, wobei man auch andere Öle mit Cannabis anreichern kann.

Tipp: Wenn man die Burgersauce in einem Einmachglas ansetzt und zubereitet, spart man Geschirr und kann sie auch direkt darin im Kühlschrank für den Verzehr lagern.

Schritt 1: Vorbereitung der frischen Zutaten

  • Die Gewürzgurke und die Petersilie sehr feinhacken.
  • Die Metzgerzwiebel pürieren oder ebenfalls fein hacken.
  • Die Knoblauchzehe wird sehr fein zerkleinern, damit sie sich später gut in der Sauce verteilt.

Schritt 2: Basis vermischen

  • Das Eigelb, den Essig, den Zucker, den Senf und das Öl in eine Schüssel geben.
  • Alles gründlich miteinander verrühren, bis eine glatte, leicht gebundene Masse entsteht.
  • Diese Mischung bildet die Grundlage der Sauce.

Schritt 3: Tomatenketchup und Aromakomponenten hinzufügen

  • Den Tomatenketchup, die pürierte Zwiebel, die gehackte Gewürzgurke, die Petersilie sowie Salz und Zitronensaft hinzugeben.
  • Alles sorgfältig vermischen, damit sich die Zutaten und Geschmäcker gleichmäßig verbinden.

Schritt 4: Durchziehen lassen

  • Die Burgersauce für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen.
  • In dieser Zeit können sich die Aromen intensiv miteinander verbinden, wodurch der Geschmack noch harmonischer wird.
  • Vor dem Servieren nochmal mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Kleiner Exkurs: Die Decarboxylierung für das Cannabis Öl

Die Decarboxylierung ist ein chemischer Prozess, bei dem z.B. durch Hitzeeinwirkung eine Kohlenstoffdioxid-Gruppe von der THCA-Säure abgespalten wird, um das psychoaktive THC zu aktivieren. In der rohen Cannabispflanze liegt THC fast ausschließlich als THCA (Tetrahydrocannabinolsäure) vor, welches keine berauschende Wirkung besitzt (1). Ohne diesen Schritt würden die Sauce zwar nach Cannabis schmecken, aber keine starke psychoaktive Wirkung entfalten.

So minimierst du das Risiko einer Überdosierung

Burger mit Sauce auf Holzbrett neben Tafel mit Aufschrift "Start Low Go Slow" und Stopp-Schild als Warnung vor Cannabis-Dosierung



Die richtige Dosierung bei der Zubereitung ist entscheidend für die Risikominimierung der psychoaktiven Wirkung. Die Wirkung von Edibles tritt verzögert ein, was das Risiko einer Überdosierung erhöht. Aus Gründen der Schadensminderung ist es unerlässlich, die Prinzipien einer sicheren Dosierung zu verstehen:

  • Verzögerter Wirkeintritt: Die Wirkung tritt erst nach 30 bis 120 Minuten ein. Ungeduldiges Nachdosieren ist sehr gefährlich und führt oft zu starken Überdosierungen.
  • "Start low, go slow": Internationale Leitfäden zur sicheren Anwendung von Cannabis Edibles empfehlen für unerfahrene Personen eine theoretische Anfangsdosis von maximal 2,5 bis 5 mg THC. Es ist essenziell, nach einer solchen eingenomenen Dosis mindestens zwei Stunden (besser drei) zu warten, um die volle Wirkung abzuschätzen, bevor eine weitere Einnahme überhaupt in Erwägung gezogen wird.
  • Unbekannte Stärke: Bei selbst hergestellten Produkten ist die genaue Konzentration unbekannt. Daher sollte die erste Dosis immer weit unter der geschätzten Zieldosis liegen, um die Potenz des Produkts sicher zu testen.
  • Risiken einer Überdosierung: Eine zu hohe Dosis kann schwere Nebenwirkungen wie Schwindel, Übelkeit, Verwirrung, Bewusstseinsveränderung, intensive Angst und Panikattacken und damit Gefahren in vielen Alltagssituationen wie im Straßenverkehr mit sich bringen.

Fazit

Diese Burgersauce ist nicht nur schnell zubereiten, sondern auch geschmacklich überzeugend und äußerst anpassungsfähig. Sie lässt sich durch den Austausch der Mayonnaise leicht in eine vegane Variante verwandeln und auch für andere Ernährungsweisen, etwa durch den Einsatz von Zuckeralternativen, modifizieren.

Die optionale Anreicherung mit Cannabis-MCT-Öl verleiht ihr eine grüne Note, erfordert jedoch einen verantwortungsvollen Umgang. Hierbei ist zu beachten, dass die Herstellung von Cannabis-Edibles in Deutschland eine rechtliche Grauzone darstellt und von vielen Juristen als strafbar angesehen wird. Die Weitergabe an Dritte auch privat ist eindeutig verboten.

Für eine sichere Anwendung sind der verzögerte Wirkungseintritt (30-120 Minuten) und die schwer einschätzbare Wirkstoffkonzentration zu berücksichtigen. Eine vorsichtige Dosierung ist daher unerlässlich, um das Risiko von Überdosierungen und unerwünschten Nebenwirkungen wie Schwindel oder Angstzuständen zu minimieren. Das Rezept bietet somit eine vielseitige Basis, deren optionale Erweiterung, sowohl fundiertes Wissen, als auch ein Bewusstsein für die rechtlichen Rahmenbedingungen voraussetzt.

Rechtlicher Hinweis

Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt weder eine Rechtsberatung noch eine Aufforderung zum Kauf oder Konsum von Cannabis dar. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte wird keine Gewähr übernommen.

Quellen

FAQ

Was versteht man unter „infused cooking“?

Infused Cooking bedeutet, dass man Zutaten wie Öl, Butter oder Honig mit Cannabis anreichert und anschließend in Rezepten verarbeitet. Dadurch lassen sich alltägliche Gerichte einfach „infusen“, ohne dass man das Grundrezept stark verändern muss.

Welche Öle eignen sich am besten zum Kochen mit Cannabis?

Meist werden MCT-Öl, Olivenöl oder Butter verwendet. MCT-Öl hat den Vorteil, dass Cannabinoide sehr effizient gebunden werden und der Körper sie besonders gut aufnehmen kann.

Wie dosiert man Cannabis in Rezepten richtig?

Die wichtigste Regel lautet: Low & Slow. Also mit einer niedrigen Menge beginnen, Wirkung abwarten und sich vorsichtig herantasten. Die Stärke hängt immer vom verwendeten Öl, der Sorte und der decarboxylierten Menge ab.

Muss Cannabis vor dem Kochen decarboxyliert werden?

Ja, es muss vor dem Kochen decarboxyliert werden. Erst durch Erhitzen (Decarboxylierung) wird THCA in psychoaktives THC umgewandelt. Ohne diesen Schritt bleibt die Wirkung meist sehr schwach oder aus.

Kann die Burgersauce auch ohne Cannabis zubereitet werden?

Ja, das Rezept funktioniert perfekt mit jedem neutralen Pflanzenöl. Die Cannabis-Variante ist lediglich eine optionale Erweiterung.

Wie lange hält sich die infused Burgersauce im Kühlschrank?

Durch die frischen Zutaten ist sie 1 – 2 Tage im Kühlschrank haltbar. Danach verliert sie an Qualität und sollte nicht mehr verwendet werden.

Muss man unbedingt MCT-Öl verwenden?

Für die Variante mit Wirkung wird MCT-Öl empfohlen, da es Cannabinoide besonders gut bindet. Für eine normale Sauce reicht auch Sonnenblumenöl völlig aus.

Kann man auch BBQ Sauce mit Cannabis machen?

Ja, man kann auch ein BBQ Sauce mit Cannabis herstellen. Das Prinzip ist das gleiche wie hier, indem man Cannabis Öl statt normalen verwendet.

Profilbild

Als erfahrener Autor mit Hintergrund in Marketing, Social Media Management und dem erfolgreichen Betrieb eines YouTube-Kanals seit mehreren Jahren bin ich bestrebt, die zukünftige Cannabisindustrie aktiv mitzugestalten. Durch meine Leidenschaft und Expertise für das Thema Cannabis sowie meine vielseitigen Fähigkeiten im Bereich der Online-Kommunikation und des Mediendesigns, bringe ich frische Perspektiven und fundierte Einsichten in meine Artikel ein, die das Wissen von interessierten Lesern auf diesem Gebiet erweitern sollen.

Schreibe den ersten Kommentar