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Cannabis Modellprojekte in Deutschland: Was Schweiz und Kanada längst beweisen und Berlin ignoriert

Absperrschranke mit Schild „60 Anträge – 0 Genehmigungen" vor einem Cannabis Fachgeschäft in einer Berliner Einkaufsstraße

Wichtigste Erkenntnisse

7 Minuten Lesezeit
  • Die Cannabis Modellprojekte Deutschland wurden mit der Legalisierung vor knapp zwei Jahren beschlossen und sollten eigentlich bereits gestartet sein. Doch derzeit werden diese landesweit blockiert. 
  • Länder wie die Schweiz oder Kanada haben bereits verschiedene Modellprojekte am Laufen und diese zeigen positive Effekte auf den Konsum und das Kaufverhalten der Konsumenten. 
  • Eine regulierte Abgabe verdrängt den Schwarzmarkt messbar. In Kanada beispielsweise kaufen geschätzt 72 Prozent der Konsumenten ihr Cannabis über den legalen Weg.
  • Der EKOCAN-Bericht bestätigt den internationalen Vergleich. Seit der Legalisierung in Deutschland gibt es keinen signifikanten Konsumanstieg. Auch der Konsum bei Jugendlichen ist bereits seit Jahren leicht rückläufig und es gibt erste Hinweise auf Schwarzmarktverdrängung.
  • Deutschland schafft es nicht, eine eindeutige Linie der Legalisierung festzulegen und sich weiterzuentwickeln. Die geplanten Modellprojekte würden aber viel Klarheit über legale Strukturen, das Konsumverhalten und den Jugendschutz mit sich bringen. 

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Ein Kommentar von Mila Grün

Theoretisch könnte es bereits die ersten Cannabis Modellprojekte Deutschland geben. Diese wurden im Rahmen von Säule 2 des Konsumcannabisgesetzes (KCanG) beschlossen und hatten eine sinnvolle Grundlage: Sie wurden als wissenschaftlich begleitetes Projekt ins Leben gerufen, das eine legale Abgabe in lizenzierten Fachgeschäften, in dazu ausgewählten und festgelegten Modellregionen ermöglichen sollte. Ziel war es unter anderem, verschiedene Abgabemodelle zu testen und Daten zu sammeln, um eine regulierte Abgabe zu evaluieren. Darüber hinaus bieten solche Projekte: Schadensminderung durch Beratung vor Ort, standardisierte Produktqualität, digital gestützte Mengenbegrenzung sowie ein Hilfesystem bei problematischem Konsum (1).

Doch im Herbst 2025 wurde bereits klar, dass es so schnell keine Modellprojekte in Deutschland geben wird. Nach Angaben der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, der zuständigen Bundesbehörde, wurden insgesamt 60 Anträge auf wissenschaftlich begleitete Modellvorhaben eingereicht, davon 34 als konkret ausgearbeitete Projekte. Genehmigt wurde bislang keines. Betroffen sind unter anderem Frankfurt am Main, Hannover sowie die Berliner Bezirke Friedrichshain-Kreuzberg, Neukölln und Pankow, die jeweils eigene Konzepte für regulierte Fachgeschäfte vorgelegt hatten.

Wie sieht ein Cannabis Modellprojekt in Deutschland eigentlich aus?

Die Cannabis Modellprojekte Deutschland sind, wie bereits oben beschrieben, wissenschaftlich begleitete Verkaufsmodelle von Cannabis für erwachsene Personen, die sich während dieses Forschungsprojekts als Testpersonen zur Verfügung stellen. Dabei werden lizenzierte Verkaufsstellen für Cannabis erprobt, mit Alterskontrollen, dokumentierten Abgabemengen und Evaluation durch unabhängige Forschung. Die Projekte sind auf fünf Jahre angelegt, werden kontinuierlich wissenschaftlich untersucht und am Ende umfassend ausgewertet.

Begleitet werden diese Projekte von unabhängigen wissenschaftlichen Einrichtungen wie Universitäten und Public-Health-Forschungsinstituten, während Unternehmen die Rolle als organisatorische Umsetzungspartner, wie die Sanity Group GmbH,übernehmen können.

Sie stellen gemeinsam die Anträge, entwickeln Konzepte und können dabei von ihrem Erfahrungsschatz profitieren, da sie entsprechende Modellprojekte bereits in der Schweiz erfolgreich durchführen.

Die Modellprojekte sind eigentlich eine reale Chance, um belastbare Daten zu erheben, anstatt immer wieder mit Annahmen und alten Narrativen über die gesellschaftlichen Auswirkungen einer Legalisierung von Cannabis zu argumentieren.

Rechtlich möglich, politisch blockiert

Rechtlich wäre es in der Theorie möglich, mit den Modellprojekten zu starten. Im Konsumcannabisgesetz wurden Regeln geschaffen, die wissenschaftlich begleitete Abgabemodelle ermöglichen sollen - die Säule 2.

Die Säule 2 bedeutet, regional begrenzte, wissenschaftlich evaluierte Modellvorhaben zur kontrollierten kommerziellen Abgabe von Cannabis. Zuständig für die Erteilung der Genehmigung ist die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung. Trotzdem bleibt die Umsetzung aus und ein klares politisches Bekenntnis zu Säule 2 sucht man im Koalitionsvertrag vergeblich. In der Praxis bedeutet das: Die Säule 2 der neuen Cannabisreguliierung liegt aktuell auf Eis.

Schweizer Modellprojekte sind bereits im vollen Gange

Legaler Verkauf von Cannabis in der Schweiz. Eine Frau mit Dreads schaut sich verschiedene Blüten an einem Verkaufstresen an.



In der Schweiz laufen seit 2023 mehrere wissenschaftlich begleitete Pilotprojekte zur regulierten Cannabisabgabe, darunter Züri Can in Zürich sowie weitere Projekte in Basel, Bern und Lausanne. Das geplante CanPG bildet den gesetzlichen Rahmen für eine mögliche dauerhafte Regulierung. Ein deutsches Unternehmen ist dort bereits an der Umsetzung beteiligt und könnte wertvolle Erkenntnisse in die deutschen Projekte einbringen. Denn auch die Projekte in der Schweiz sind streng reguliert, wissenschaftlich begleitet und werden transparent ausgewertet.

Es gibt derzeit sieben Pilotprojekte mit unterschiedlichen Abgabemodellen, wie beispielsweise über Apotheken, Social Clubs, Beratungsstellen und sogar einen regulierten Shop in Allschwil. Europas erster legaler Cannabis-Abgabeshop (2).

Das Projekt Züri Can beispielsweise umfasst über 2.300 Studienteilnehmende. Es wurden bereits ca. 88.000 legale Verkäufe dokumentiert und somit etwa 750 Kilogramm Cannabis kontrolliert abgegeben. Dem Schwarzmarkt wurden damit nach Angaben der Stadt Zürich bereits rund 7,5 Millionen Franken entzogen. Gleichzeitig bleibt der psychische Zustand der Teilnehmenden stabil: Es gibt keine Hinweise auf eine Zunahme von Schlafproblemen, Angst- oder depressiven Symptomen und der Konsum steigt unter regulierten Bedingungen nicht an (3).

Erst forschen, dann legalisieren

Die Begleitung der Projekte in der Schweiz erfolgt durch Universitäten mit halbjährlichen Befragungen und Kontrollgruppen, um Konsumverhalten auszuwerten und zu dokumentieren und die Produktwahl zu analysieren. Auch das Risikoverhalten wird beobachtet und dokumentiert. Das sind wertvolle Erkenntnisse für eine mögliche Schweizer Cannabis Legalisierung. Ob die Schweiz tatsächlich legalisieren wird, ist noch nicht sicher, aber es ist bereits angedacht. Und wenn dann die Legalisierung kommt, sind die Schweizer durch ihre Forschung gewappnet und können gut informierte, faktenbasierte Entscheidungen treffen.

Kanada liefert bereits wichtige Langzeitdaten in der Abgabe von Cannabis

Lizenzierter Cannabis-Shop in Kanada – ein Modell regulierter Abgabe, das Deutschland noch fehlt.



Kanada hat zwar auch erst legalisiert und ist dann in die Langzeitforschung gegangen, aber mittlerweile liegen belastbare und wertvolle Daten vor, die sich Deutschland ebenfalls zunutze machen könnte.

  • Eine Studie mit rund 40.000 Jugendlichen zeigt keinen Anstieg des Jugendkonsums nach der Legalisierung. Teilweise ist er sogar rückläufig (4).
  • Cannabisbezogene Jugenddelikte sind um 50 bis 60 Prozent gesunken. Bei Erwachsenen sogar um 70 bis 80 Prozent. Über 100 000 Strafanzeigen konnten vermieden werden.
  • Der Cannabis-Schwarzmarkt verliert massiv an Bedeutung. Laut Canadian Cannabis Survey 2024 kaufen 72 Prozent der Konsumenten legal. 2018 waren es gerade einmal 4 Prozent. Illegale Quellen sind auf 3 Prozent gesunken (5).
  • Gewalt- oder Eigentumsdelikte sind nicht gestiegen (6).

Diese Zahlen sind keine Prognosen, sondern die Realität, wie sie uns wissenschaftliche Erhebungen nachzeichnen, und sprechen ganz klar für eine regulierte Abgabe. Und dennoch wird die Säule 2 in Deutschland nicht umgesetzt.

Halbe Regulierung schafft halbe Lösungen

Eine Cannabisblüte in einem kleinen Einkaufswagen



Die Schweiz und Kanada zeigen durch kontrollierte und wissenschaftlich begleitete Langzeitstudien, dass eine Legalisierung bzw. eine legale und kontrollierte Abgabe das Land nicht ins Chaos und Verderben stürzt. Doch auch das „Negativbeispiel“ Niederlande zeigt, dass selbst eine nur tolerierte Abgabe funktionieren kann – und das seit Jahrzehnten. Die Niederlande sind ein sicheres, offenes und freundliches Land, das trotz der genutzten Grauzonen in den Gesetzen zum Cannabisverkauf funktionieren kann. Denn Cannabiskonsumenten sind keine Verbrecher. Das ist ein Fakt, den die deutsche Regierung noch verstehen muss.

Die Niederlande sind kein Vorzeigemodell für konsequente Regulierung. Das sogenannte Hintertürproblem zeigt seit Jahren, wie problematisch halbe Lösungen sind. Verkauf in Coffeeshops wird toleriert, die Lieferketten bleibt lange im Graubereich. Das schafft Intransparenz und begünstigt illegale Strukturen. Und trotzdem ist die befürchtete gesellschaftliche Destabilisierung ausgeblieben. Weder ist das Land im Chaos versunken, noch ist der Jugendkonsum außer Kontrolle geraten.

An einem ähnlichen Punkt steht Deutschland nun selbst. Der Besitz ist legalisiert, der Eigenanbau ist begrenzt und die Clubs kämpfen mit hohen Auflagen. Legale Cannabis Fachgeschäfte Deutschland existieren nicht, obwohl sie geplant waren und notwendig sind. Aktuell ist das eine halbe Regulierung, die weder einen klaren Markt schafft noch den Schwarzmarkt konsequent verdrängt.

Der EKOCAN-Bericht in Deutschland

Doch auch in Deutschland bestätigt der erste offizielle Evaluationsbericht nach der Teillegalisierung das internationale Bild. Im EKOCAN-Bericht untersuchte ein unabhängiges Forschungsteam, wie sich das neue Gesetz zum Umgang mit Cannabis auf den Konsum, den Jugendschutz, den Cannabis Schwarzmarkt und die allgemeine Sicherheit auswirkt.

Dafür werden unter anderem Bevölkerungsbefragungen, Verkaufszahlen, Polizeidaten und Gesundheitsstatistiken ausgewertet, um messbare Ergebnisse zu erhalten.

Der EKOCAN-Zwischenbericht zeigt:

  • Keinen signifikanten Anstieg des Gesamtkonsums
  • Einen leichten Rückgang beim Konsum von Jugendlichen von 6,7 auf 6,1 Prozent
  • Erste Hinweise auf eine Verdrängung des Schwarzmarktes
  • Keine Hinweise auf eine eskalierende Entwicklung im öffentlichen Raum

Das sind vorläufige Zahlen, und die Datenbasis ist begrenzt. Dennoch zeigen die Ergebnisse, dass nichts passiert ist und dass Cannabis unser Land nicht ins Verderben gestürzt hat. Ganz im Gegenteil. Und dennoch wird Säule 2 nicht umgesetzt (7).

Ist die Blockade der Modellprojekte strukturell?

Leider wirkt es aktuell genauso. Denn die Politiker betonen immer wieder den Jugendschutz, der durch eine Legalisierung nicht gegeben sei. Doch wie kann dieser ohne eine Legalisierung garantiert werden? Durch Modellprojekte und regulierte Abgaben mit Alterskontrolle sind die Jugendlichen und Kinder besser geschützt, als ohne jegliche Kontrolle.

Neben den Modellprojekten sind Präventions- und Aufklärungsprogramme das wichtigste Instrument, um junge Menschen dabei zu unterstützen, die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Die derzeitige Ablehnung der Cannabis Modellprojekte Deutschland bedeutet keinen Schutz, sondern Stillstand. 60 Anträge, 0 Genehmigungen. Obwohl schon so viele Menschen viel Arbeit in den möglichen Aufbau und die Umsetzung der Projekte gesteckt haben.

Die Ablehnung aller Anträge wirkt wie eine politische Strategie, die von Ängsten, veralteten Glaubenssätzen und konservativen Überzeugungen getrieben ist. Das zeigt sich bedauerlicherweise auch bei den Debatten, die die Telemedizin, gekoppelt mit dem geplanten Versandverbot, und den Antrag zur Rücknahme der Legalisierung betreffen.

Regulierung ist kein Kulturkampf, sondern Ordnungspolitik

Die Cannabis Modellprojekte Deutschland waren angedacht, um einen kontrollierten Testmarkt zu schaffen: mit Alterskontrollen, THC-Transparenz und einer dokumentierten Abgabe unter wissenschaftlicher Begleitung.

Wenn andere Länder zeigen, dass eine regulierte Abgabe weder den Konsum von Jugendlichen noch die Kriminalitätsrate ansteigen lässt, dann sollten diese Daten und Erkenntnisse genutzt werden, um die Legalisierung im eigenen Land strukturiert voranzutreiben und somit Arbeitsplätze zu schaffen, Steuern in Millionenhöhe einzunehmen und am Ende die Wirtschaft anzukurbeln.

Stattdessen blockiert die derzeitige Regierung und vor allem die CDU/CSU weiterhin, ohne nachvollziehbare rationale Argumentation, und verpasst damit eine regulatorische Chance. Die Cannabis Modellprojekte Deutschland könnten Daten liefern, die jede weitere Diskussion versachlichen. Sie könnten zeigen, wie Fachgeschäfte funktionieren, wie Konsumenten reagieren, wie Prävention gestaltet werden muss.

Im Allgemeinen ist es schwer nachvollziehbar, warum ein derart wichtiges, wissenschaftlich begleitetes Instrument nicht genutzt wird, wo es so viele vernünftige Argumente für die Ausführung der Modellprojekte gibt. Eine vollständige Regulierung scheitert hier nicht an Fakten, sondern an irrationalen Annahmen und politischen Machtspielen.

Fazit

Die Cannabis Modellprojekte Deutschland waren ursprünglich als wissenschaftlicher Testlauf für eine kontrollierte Abgabe in Form von Säule 2 in der Legalisierung ausgearbeitet worden.

Die verlässlichen und aussagekräftigen Daten aus der Schweiz und aus Kanada zeigen eindeutig, dass ein legaler Verkauf keinen Kontrollverlust oder gesellschaftlichen Kollaps mit sich bringt. Darüber hinaus wird der Jugendschutz gestärkt und der Schwarzmarkt verkleinert – entscheidende Ziele, die die Regierung im Zuge der Legalisierung ausgearbeitet hat.

Die Regierung sollte die bestehende Evidenz ernst nehmen und den Modellprojekten eine Chance geben, anstatt nur Symbolpolitik für Wählerstimmen zu betreiben. Deutschland steht nun vor einer Entscheidung.


Rechtlicher Hinweis
Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt weder eine Rechtsberatung noch eine Aufforderung zum Kauf oder Konsum von Cannabis dar. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte wird keine Gewähr übernommen.

Quellen

FAQ

Was sind Cannabis Modellprojekte Deutschland?

Cannabis Modellprojekte Deutschland sind geplante, wissenschaftlich begleitete Verkaufsmodelle in ausgewählten Kommunen. Sie sollten die regulierte Abgabe an Erwachsene testen und evaluieren.

Warum wurden alle Anträge abgelehnt?

Offiziell wird auf weiteren Prüfbedarf, offene europarechtliche Fragen und politische Zurückhaltung verwiesen. Insbesondere wird argumentiert, dass eine regulierte Abgabe über Fachgeschäfte möglicherweise mit EU- und internationalen Suchtstoffabkommen kollidieren könnte.

Welche Städte wollten Modellprojekte umsetzen?

Frankfurt, Hannover sowie die Berliner Bezirke Friedrichshain-Kreuzberg, Neukölln und Pankow hatten entsprechende Anträge gestellt.

Zeigen internationale Daten negative Auswirkungen der Legalisierung?

Bisherige Daten aus Kanada und der Schweiz zeigen keinen signifikanten Anstieg beim Jugendkonsum und keine Zunahme von Gewalt- oder Eigentumsdelikten.

Wird Säule 2 noch umgesetzt?

Aktuell gibt es keine klare politische Perspektive. Eine Umsetzung in der ursprünglich geplanten Form erscheint unwahrscheinlich, Anpassungen wären jedoch möglich.

Welche Rolle spielt die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung bei der Genehmigung?

Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) ist die zuständige Bundesbehörde für die Prüfung und Genehmigung der Cannabis Modellprojekte in Deutschland. Alle Anträge auf wissenschaftlich begleitete Modellvorhaben müssen bei ihr eingereicht werden. Bislang hat die BLE keinen der 60 eingereichten Anträge genehmigt.

Ist der Cannabis Verkauf in Deutschland in Zukunft geplant?

Ein regulierter Verkauf von Cannabis in lizenzierten Fachgeschäften war ursprünglich als Säule 2 des Konsumcannabisgesetzes geplant. Aktuell gibt es jedoch keine klare politische Perspektive für eine Umsetzung. Die neue Bundesregierung hat sich im Koalitionsvertrag nicht eindeutig zu Säule 2 bekannt, sodass ein legaler Cannabis Verkauf in Deutschland in absehbarer Zeit unwahrscheinlich erscheint.

Profilbild

Hallo and High, mein Name ist Mila Grün und ich bin die Chefredakteurin der Cannabib. Meine Arbeit und meine Leidenschaft liegen im Schreiben von seriösen und wissenschaftlich fundierten Texten über das Thema Cannabis. Gemeinsam mit meinem Team kämpfe ich seit Jahren gegen die derzeitige Stigmatisierung und für eine solide Aufklärung. Damit die Cannabispflanze wieder den Stellenwert erlangt, den sie verdient.

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