
Inhaltsverzeichnis
Wichtigste Erkenntnisse
- In der Forschung wird diskutiert, ob Cannabis durch die Interaktion mit dem körpereigenen Endocannabinoid-System dazu beitragen kann, die Muskulatur der Gebärmutter zu entspannen und Krämpfe zu reduzieren.
- Studien deuten darauf hin, dass CBD-haltige Präparate wie Zäpfchen oder Tampons entzündungshemmende Eigenschaften besitzen könnten und in ersten Untersuchungen mit einer Reduktion von Regelschmerzen assoziiert wurden, ohne einen bewusstseinsverändernden Effekt auszulösen.
- THC wird aufgrund seiner schmerzmodulierenden Eigenschaften insbesondere bei sehr starken Menstruationsbeschwerden oder Endometriose wissenschaftlich untersucht.
- Die Kombination aus THC und CBD wird in der Forschung als potenziell vorteilhaft diskutiert, da sich die jeweiligen Eigenschaften im Sinne des Entourage-Effekts ergänzen könnten.
- Eine Anwendung von medizinischem Cannabis sollte stets individuell dosiert und mit ärztlichem Fachpersonal abgestimmt werden.
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Menstruationsschmerzen sind für viele Frauen eine monatliche Belastung, die den Alltag stark einschränken kann. Etwa 70 Prozent der Frauen weltweit leiden unter Dysmenorrhoe, also schmerzhaften Krämpfen und Unterleibschmerzenwährend der Periode (1). Während herkömmliche Schmerzmittel wie Ibuprofen oft die erste Wahl sind, suchen immer mehr Betroffene nach natürlichen Alternativen. Hier rückt Cannabis bei Menstruationsschmerzen zunehmend in den Fokus der medizinischen Forschung.
Die Anwendung von Cannabis in der Frauengesundheit wird auf mögliche Ansätze zur Unterstützung bei krampfartigen Schmerzen und begleitenden Symptomen wie Stimmungsschwankungen oder Übelkeit untersucht. Doch wie genau wirken Cannabinoide wie THC und CBD im Körper, und welche Möglichkeiten bietet medizinisches Cannabis bei Regelschmerzen wirklich?
In diesem Artikel erfährst du, was die aktuelle Wissenschaft dazu sagt und wie eine Anwendung aussehen kann.
Was sind Menstruationsschmerzen?

Menstruationsschmerzen, medizinisch als Dysmenorrhoe bezeichnet, gehören zu den häufigsten gynäkologischen Beschwerden weltweit. Sie entstehen, wenn die Gebärmutter sich zusammenzieht, um die Schleimhaut abzustoßen – ein Prozess, der durch die Ausschüttung von Prostaglandinen ausgelöst wird. Die Intensität der Beschwerden variiert stark von Person zu Person (2).
- Betroffen sind weltweit etwa 70 % aller Frauen im gebärfähigen Alter (1).
- Typische Symptome: krampfartige Unterleibsschmerzen, Rückenschmerzen, Übelkeit, Erschöpfung und Kopfschmerzen
- Die Schmerzen beginnen meist kurz vor oder mit dem Einsetzen der Blutung und dauern durchschnittlich ein bis drei Tage an.
- Man unterscheidet zwischen der primären Dysmenorrhoe (betrifft besonders Mädchen und junge Frauen ohne organische Ursache) der sekundären Dysmenorrhoe (ausgelöst durch Erkrankungen wie Endometriose oder Myome) (3).
- Bei starken, anhaltenden Beschwerden, die den Alltag erheblich einschränken, ist eine ärztliche Abklärung empfehlenswert
Unterschied Menstruationsschmerzen (Regelschmerzen) und PMS
Menstruationsschmerzen und das Prämenstruelle Syndrom (PMS) treten im Rahmen des weiblichen Zyklus oft in enger zeitlicher Nähe auf, was häufig dazu führt, dass sie miteinander verwechselt werden. Dennoch unterscheiden sich beide Beschwerdebilder grundlegend in ihren Ursachen, dem Zeitpunkt ihres Auftretens und den spezifischen Symptomen. Während das eine primär ein Schmerzphänomen der Gebärmutter darstellt, ist das andere auf komplexe hormonelle Schwankungen im gesamten Körper zurückzuführen.
| Merkmal | Menstruationsschmerzen (Dysmenorrhoe) | Prämenstruelles Syndrom (PMS) |
| Zeitpunkt des Auftretens | Kurz vor oder mit dem Einsetzen der Regelblutung | Tage bis Wochen vor der Menstruation |
| Hauptsächliche Symptome | Ziehende, krampfartige Unterleibsschmerzen | Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit, Brustspannen, Wassereinlagerungen und Erschöpfung |
| Ursachen | Ausschüttung von Prostaglandinen, die ein Zusammenziehen der Gebärmuttermuskulatur bewirken, um die Schleimhaut abzustoßen (2) | Hormonelle Schwankungen im gesamten Körper |
| Betroffene Regionen | Primär ein Schmerzphänomen der Gebärmutter | Körperliche und emotionale Beschwerden, die den gesamten Körper betreffen |
Kann Cannabis bei Regelschmerzen helfen?
Cannabis kann mit dem körpereigenen Endocannabinoid-System interagieren, welches eine zentrale Rolle bei der Schmerzverarbeitung und der Regulierung von Entzündungen spielt (4).
- In der Muskelschicht der Gebärmutter befinden sich zahlreiche Cannabinoid-Rezeptoren (CB1 und CB2-Rezeptoren). Wenn Cannabinoide aus der Pflanze an diese Rezeptoren binden, können sie die übermäßige Muskelkontraktion dämpfen und so möglicherweise krampfartige Schmerzen lindern (5). Da das Endocannabinoid-System bei Frauen hormonell beeinflusst wird, kann die Wirkung von Cannabis auf Männer und Frauen deutlich unterschiedlich ausfallen.
- Das Endocannabinoid-System funktioniert hierbei wie ein Dirigent im Orchester des Körpers: Es sorgt dafür, dass alle Systeme im Gleichgewicht bleiben. Während des Menstruationszyklus schwankt die Aktivität dieses Systems hormonell bedingt.
- Kurz vor und während der Menstruation, wenn die Prostaglandin-Spiegel hoch sind und Schmerzen verursachen, könnten pflanzliche Cannabinoide nach aktuellem Forschungsstand unterstützend eingreifen indem sie die Ausschüttung entzündungsfördernder Botenstoffe hemmen und damit die Weiterleitung von Schmerzsignalen an das Gehirn verringern (6).
- Darüber hinaus wird Cannabis auch im Zusammenhang mit typischen Begleitsymptomen der Menstruation wissenschaftlich untersucht. Aktuelle Studien deuten darauf hin, dass Anwenderinnen cannabinoidhaltiger Präparate von einer Verringerung menstruationsbedingter Beschwerden wie Übelkeit, Kopfschmerzen, Schlafproblemen und Stimmungsschwankungen berichten (7). Auch eine mögliche ausgleichende Wirkung auf die Stimmungslage bei hormonell bedingter Reizbarkeit oder Niedergeschlagenheit wird in der Forschung diskutiert, wobei weitere klinische Studien zur abschließenden Bestätigung erforderlich sind (8).
Da das Endocannabinoid-System eng mit dem weiblichen Hormonsystem verknüpft ist, wird der Einsatz von Cannabinoiden auch bei hormonell bedingten Beschwerden in anderen Lebensphasen diskutiert, wie etwa bei Cannabis in den Wechseljahren.
Aktuelle Forschung zur Wirkung von Cannabis bei Menstruationsschmerzen
Die wissenschaftliche Forschung zu Cannabis bei Menstruationsschmerzen steckt zwar noch in den Kinderschuhen, liefert aber bereits vielversprechende Ergebnisse:
- Eine aktuelle Übersichtsarbeit aus dem Jahr 2022 kommt zu dem Schluss, dass medizinisches Cannabis aufgrund seiner Interaktion mit den Cannabinoid-Rezeptoren eine neue Hoffnung für das Management von Dysmenorrhoe darstellen könnte (9).
- Besonders interessant sind neuere Studien zu lokalen Anwendungsformen. Eine Untersuchung aus dem Jahr 2024 untersuchte die Wirksamkeit eines CBD-haltigen Vaginalzäpfchens (100 mg CBD) bei menstruationsbedingten Schmerzen. Die Ergebnisse zeigten, dass die CBD-Gruppe eine signifikante Reduktion der Häufigkeit und Schwere der Symptome erlebte. Zudem benötigten die Teilnehmerinnen deutlich weniger herkömmliche Schmerzmittel (8).
- Eine weitere Studie zu CBD-infundierten Tampons bestätigte ebenfalls eine statistisch signifikante Schmerzlinderung bei primärer Dysmenorrhoe (10).
- Umfragen unter Patientinnen mit chronischen Beckenschmerzen zeigen zudem, dass ein hoher Prozentsatz der Anwenderinnen von einer deutlichen Verbesserung ihrer Lebensqualität durch Cannabis berichtet (7).
Diese Daten deuten darauf hin, dass insbesondere die lokale Anwendung von Cannabinoiden eine effektive und gut verträgliche Methode sein könnte, um Regelschmerzen direkt am Ort des Geschehens zu behandeln.

THC vs. CBD bei Regelschmerzen
Sowohl Delta-9-THC (THC) als auch CBD (Cannabidiol) werden im Zusammenhang mit einer möglichen Linderung von Regelschmerzen wissenschaftlich untersucht, setzen dabei jedoch an unterschiedlichen Mechanismen an. CBD wirkt dabei nicht psychotrop – es beeinflusst also das Nervensystem, ohne einen bewusstseinsverändernden Effekt wie THC auszulösen. Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass CBD entzündungshemmende und muskelentspannende Eigenschaften besitzen könnte (11). THC hingegen wirkt psychotrop und kann die Schmerzwahrnehmung im Gehirn beeinflussen sowie stimmungsmodulierende Effekte zeigen (9).
Erste Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass eine Kombination aus beiden Wirkstoffen synergistische Vorteile bieten könnte, wenn gleich die klinische Evidenz hierzu noch begrenzt ist (12). Durch den sogenannten Entourage-Effekt könnten sich die potenziell positiven Eigenschaften von THC und CBD gegenseitig verstärken, während CBD gleichzeitig mögliche unerwünschte Nebenwirkungen des THC abschwächen könnte (12). Einige Mediziner diskutieren daher den kombinierten Einsatz beider Cannabinoide, betonen jedoch, dass individuelle Verträglichkeit und rechtliche Rahmenbedingungen stets berücksichtigt werden müssen.
Wichtig: Die Anwendung von THC sowie CBD während der Schwangerschaft und in der Stillzeit wird medizinisch nicht empfohlen und sollte grundsätzlich unterbleiben.
Welche Darreichungsformen von Cannabis bei Menstruationsbeschwerden gibt es?
Die Anwendung und Dosierung von Cannabis als Therapieoption bei Menstruationsbeschwerden ist hochindividuell und erfordert Geduld. Es gibt keine universelle Standarddosis, da jeder Körper und jedes Endocannabinoid-System unterschiedlich auf Cannabinoide reagiert.
Für die Behandlung von Regelschmerzen bieten sich grundsätzlich verschiedene Darreichungsformen an:
- Orale Präparate wie Cannabisextrakte oder Öle wirken systemisch im ganzen Körper. Ihre Wirkung tritt verzögert ein (nach ca. 1–2 Stunden), hält dafür aber länger an, was zur Aufrechterhaltung eines konstanten Wirkstoffspiegels über den Tag oder die Nacht beitragen kann (13).
- Die Inhalation mittels eines medizinischen Vaporizers ermöglicht eine schnelle Aufnahme der Wirkstoffe über die Lunge, was nach aktuellem Forschungsstand bei akuten Beschwerden von Vorteil sein kann (14).
- Eine zunehmend diskutierte Methode bei gynäkologischen Beschwerden ist die lokale Anwendung durch Vaginalzäpfchen (Suppositorien) oder spezielle Cremes. Diese sollen die Wirkstoffe direkt in den Beckenbereich bringen (8).
CBD-Zäpfchen CBD-haltige Vaginalzäpfchen sind seit Juli 2024 als verschreibungspflichtige Medizinprodukte über Apotheken erhältlich. Die spezielle Formulierung ermöglicht eine direkte Aufnahme der Wirkstoffe über die Schleimhaut – der Umweg über Darm und Leber entfällt dabei.
THC-haltige Vaginalzäpfchen sind in Deutschland aktuell nicht als zugelassenes Fertigarzneimittel verfügbar. Im Rahmen einer individuellen Cannabistherapie nach MedCanG kann ein Arzt jedoch THC verschreiben, das von einer Apotheke als individuelle Rezeptur hergestellt wird.
Wichtig:
Die genaue Anwendung und Dosierung sollte stets in Absprache mit ärztlichem Fachpersonal erfolgen. Dieser Artikel ersetzt keine medizinische Beratung.
Mögliche Nebenwirkungen und Wechselwirkungen
Wie bei jeder pharmakologisch wirksamen Substanz können auch bei der Anwendung von Cannabinoiden unerwünschte Effekte auftreten. Zu den häufiger berichteten Nebenwirkungen von THC zählen Schwindel, Mundtrockenheit, Schläfrigkeit sowie vorübergehende Beeinträchtigungen der Konzentration (15). CBD gilt im Allgemeinen als gut verträglich, kann jedoch in höheren Dosen ebenfalls Müdigkeit oder Magen-Darm-Beschwerden verursachen (16).
Besondere Aufmerksamkeit verdienen mögliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten: Cannabinoide werden über Leberenzyme der CYP-Familie abgebaut und können so den Stoffwechsel anderer Wirkstoffe, etwa Blutverdünner oder Antiepileptika, beeinflussen (17). Eine Rücksprache mit ärztlichem Fachpersonal ist daher insbesondere bei bestehender Medikation unbedingt empfohlen.
Cannabis Therapie bei Regelschmerzen: Was ist in Deutschland möglich?
In Deutschland kann medizinisches Cannabis bei schwerwiegenden Beschwerden ärztlich verschrieben werden, wenn zugelassene Standardtherapien nicht ausreichend wirksam sind oder unzumutbare Nebenwirkungen verursachen. Grundlage hierfür ist seit April 2024 das Medizinal-Cannabisgesetz (MedCanG), das die Verschreibung cannabisbasierter Arzneimittel durch Ärztinnen und Ärzte regelt (18). Ob eine solche Therapie im Einzelfall infrage kommt, ist stets individuell zu beurteilen und obliegt ausschließlich qualifiziertem medizinischem Fachpersonal.
Da sich das Gehirn und das Endocannabinoid-System bis etwa zum 25. Lebensjahr noch in einer kritischen Entwicklungsphase befinden, gilt bei Minderjährigen ein besonders strenger Maßstab: Eine Verschreibung ist zwar rechtlich nicht grundsätzlich ausgeschlossen, erfordert jedoch eine besonders sorgfältige ärztliche Nutzen-Risiko-Abwägung und die ausdrückliche Zustimmung der Sorgeberechtigten. Ob eine solche Therapie im Einzelfall infrage kommt, ist stets individuell zu beurteilen und obliegt ausschließlich qualifiziertem medizinischem Fachpersonal.
Fazit
Cannabis bei Menstruationsschmerzen bietet einen natürlichen Ansatz für Frauen, die unter starken Krämpfen und Begleitsymptomen leiden. Die Interaktion von Cannabinoiden wie CBD und THC mit dem körpereigenen Endocannabinoid-System könnte helfen, die Gebärmuttermuskulatur zu entspannen, Entzündungen zu hemmen und die Schmerzwahrnehmung zu reduzieren. Besonders lokale Anwendungen wie CBD-Zäpfchen zeigen in ersten Studien vielversprechende Ergebnisse. Allerdings muss generell gesagt werden, dass die meisten vorliegenden Studien kleine Stichprobengrößen oder Survey-Design haben; randomisierte, kontrollierte Phase-III-Studien fehlen bislang weitgehend. Ob eine Behandlung mit medizinischem Cannabis im individuellen Fall sinnvoll ist, hängt auch von der Schwere der Symptome und möglichen Begleiterkrankungen ab. Da jede Frau unterschiedlich auf Cannabinoide reagiert, ist eine professionelle medizinische Begleitung bei der Auswahl der Sorte und der Dosisfindung essenziell.
Rechtlicher Hinweis
Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzt keine medizinische Beratung. Die Anwendung von Cannabisprodukten zu therapeutischen Zwecken sollte nur in Absprache mit qualifiziertem medizinischem Fachpersonal erfolgen. Es wird keine Haftung für Schäden oder Nebenwirkungen übernommen, die durch unsachgemäßen Gebrauch entstehen können. Weder werden Heil- oder Wirkversprechen gegeben, noch soll die Nutzung ohne ärztlichen Rat angeregt werden. Nutzer sind verpflichtet, die in ihrer Region geltenden gesetzlichen Bestimmungen zu beachten und eigenverantwortlich zu handeln.
Quellen
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