
Inhaltsverzeichnis
Wichtigste Erkenntnisse
- Die Wechseljahre gehen mit einem sinkenden Östrogenspiegel einher, der typische Beschwerden wie Hitzewallungen, Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen auslöst.
- Das Endocannabinoid-System (ECS) ist eng mit der Hormonregulation verknüpft – Östrogen beeinflusst die Dichte und Aktivität von Cannabinoid-Rezeptoren.
- Aktuelle Studien untersuchen, inwieweit CBD dazu beitragen könnte, typische Begleiterscheinungen der Menopause wie Schlafunterbrechungen, innere Unruhe und Stimmungsschwankungen positiv zu beeinflussen. Die Forschung steht aber noch am Anfang.
- THC kann möglicherweise Hitzewallungen und Schmerzen beeinflussen, birgt aber ein höheres Risiko für Nebenwirkungen und sollte nur unter ärztlicher Aufsicht angewendet werden.
- Die Forschung zu Cannabis in der Menopause steckt noch in den Anfängen. Gleichzeitig teilen immer mehr Frauen in diesem Lebensabschnitt ihre persönlichen Erfahrungen – und diese fallen häufig positiv aus.
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Cannabis in den Wechseljahren ist für viele Frauen kein Tabu mehr, sondern eine Möglichkeit, die sie zunehmend in Betracht ziehen, wenn Hitzewallungen, Schlafmangel und Stimmungstief den Alltag belasten. Erste Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass das körpereigene Endocannabinoid-System (ECS) eng mit dem weiblichen Hormonhaushalt verknüpft ist und durch Cannabinoide, wie CBD und THC, beeinflusst werden könnte. Das Thema der Anwendung von Cannabis in der Frauengesundheit gewinnt dabei immer mehr an Bedeutung. Dies gilt sowohl in der Wissenschaft als auch im gesellschaftlichen Diskurs.
Dieser Artikel erklärt verständlich, was im Körper während der Menopause passiert, bei welchen Beschwerden Cannabis möglicherweise unterstützend wirken könnte, was aktuelle Studien sagen und was Frauen selbst berichten.
Wichtig vorab: Alle Informationen hier dienen der allgemeinen Orientierung. Eine ärztliche Beratung lässt sich dadurch nicht ersetzen.
Was passiert in der Menopause?
Die Menopause ist kein einzelner Moment, sondern sie ist ein Übergang, der den Körper über Jahre hinweg verändert. Als Menopause bezeichnet man medizinisch den Zeitpunkt der letzten Menstruation; der gesamte Übergang davor und danach heißt Perimenopause. Diese Phase kann sich über fünf bis zehn Jahre erstrecken. Hier sinkt die Produktion von Östrogen und Progesteron in den Eierstöcken schrittweise ab, was weitreichenden Folgen und Veränderungen für Körper und Psyche mit sich bringt (1).
Typische Beschwerden, die in dieser Zeit auftreten können:
- Hitzewallungen und Nachtschweiß, oft mitten in der Nacht und ohne Vorwarnung
- Schlafstörungen, Schlaflosigkeit und anhaltende Erschöpfung
- Stimmungsschwankungen, Reizbarkeit und Angstzustände
- Vaginale Trockenheit und verändertes Sexualempfinden
- Gelenk- und Muskelschmerzen
- Konzentrationsprobleme und Vergesslichkeit, das sogenannte „Brain Fog"
Schätzungsweise erleben bis zu 80 % aller Frauen belastende Wechseljahresbeschwerden (2). Viele greifen dann zur klassischen Hormonersatztherapie (HET). Diese ist jedoch nicht für alle geeignet und kann mit Risiken verbunden sein. Dass immer mehr Frauen nach pflanzlichen oder ergänzenden Alternativen suchen, ist vor diesem Hintergrund gut nachvollziehbar.
Wie interagieren Cannabinoide mit dem weiblichen Hormonhaushalt?
Cannabinoide wie CBD und THC interagieren mit dem weiblichen Hormonhaushalt, indem sie das körpereigene Endocannabinoid-System (ECS) beeinflussen. Das ECS ist ein Netzwerk aus Rezeptoren und Botenstoffen, das an der Regulation von Stimmung, Schmerz, Schlaf und auch von Hormonen beteiligt ist. Forschungsergebnisse legen nahe, dass das ECS unter anderem die sogenannte Hypothalamus-Hypophysen-Achse beeinflusst, welches das zentrale Steuerungssystem für die Hormonproduktion im Körper ist (3).
Viele wissen nicht, dass Östrogen und das ECS sich gegenseitig beeinflussen:
- Östrogen scheint die Dichte und Empfindlichkeit bestimmter Cannabinoid-Rezeptoren im Gehirn zu regulieren.
- Wenn der Östrogenspiegel in den Wechseljahren fällt, könnte sich dadurch auch die Ansprechbarkeit des ECS verändern (4).
- Das könnte erklären, warum Beschwerden wie Schlafprobleme, Stimmungstiefs oder erhöhte Schmerzempfindlichkeit in dieser Lebensphase so häufig auftreten. Vorerst ist dies allerdings nur eine wissenschaftliche Hypothese und nicht gesichert.
Eine interessante Rolle spielt dabei auch das Hormon Östrogen: Es scheint den Abbau von Anandamid im Körper zu verlangsamen. Anandamid ist ein körpereigener Botenstoff, der manchmal als „Glücksmolekül" bezeichnet wird – weil er Stimmung, Wohlbefinden und innere Ausgeglichenheit beeinflussen kann. Strukturell ähnelt er übrigens dem bekannten Pflanzenstoff THC.

Sinkt der Östrogenspiegel – wie es in den Wechseljahren natürlicherweise geschieht – wird Anandamid möglicherweise schneller abgebaut als zuvor. Das könnte dazu beitragen, dass Stimmung und Wohlbefinden in dieser Lebensphase stärker schwanken (5).
Dieser Zusammenhang verdeutlicht auch, warum die unterschiedliche Wirkung auf Männer und Frauen bei Cannabis so relevant ist. Denn Frauen in der Menopause reagieren möglicherweise sensibler auf Cannabinoide als "der Durchschnitt" der Bevölkerung (6). Wobei hier auch ganz klar zu betonen ist, dass jeder Körper individuell auf den Cannabiskonsum und Cannabinoide reagiert.
Bei welchen Wechseljahresbeschwerden könnte Cannabis unterstützend wirken?
Die Wechseljahre bringen oft gleich mehrere Beschwerden auf einmal. Genau da setzt das Interesse an Cannabis an. Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Cannabinoide bei einigen der häufigsten Symptome als Unterstützung dienen könnte. Wie gut das im Einzelfall funktioniert, ist individuell verschieden und die Evidenzlage ist nicht für alle Symptome gleich.
Hitzewallungen
- Hitzewallungen gelten als eines der häufigsten und belastendsten Symptome der Menopause. Sie entstehen, weil der Hypothalamus, das Temperaturzentrum im Gehirn, durch den Östrogenabfall aus dem Gleichgewicht gerät.
- Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass THC über CB1-Rezeptoren im Hypothalamus an der Thermoregulation beteiligt sein könnte (7).
- Ob und wie stark dieser Mechanismus beim Menschen greift, ist aber noch nicht abschließend geklärt. Klinische Studien, die eine Wirksamkeit eindeutig belegen, fehlen bislang.
- Interessant ist dennoch, dass Hitzewallungen in einer US-amerikanischen Befragung zu den häufigsten Gründen zählten, warum Frauen in der Menopause Cannabis ausprobieren (8).
Schlafstörungen
- Schlechter Schlaf ist in den Wechseljahren oft ein Teufelskreis: Hitzewallungen wecken nachts auf, Grübeln hält wach, Erschöpfung macht den nächsten Tag schwer.
- Erste Hinweise aus der Forschung deuten darauf hin, dass CBD bei Schlafproblemen, die mit innerer Unruhe zusammenhängen, die Schlafqualität verbessern könnte. In einer großen Beobachtungsstudie ohne Kontrollgruppe aus dem Jahr 2019 gaben rund zwei Drittel der Teilnehmer eine subjektive Verbesserung ihrer Schlafwerte an (9).
- THC kann zwar möglicherweise das Einschlafen beschleunigen, kann aber auch bei regelmäßiger Anwendung den REM-Schlaf beeinträchtigen, was wiederum langfristig kontraproduktiv sein könnte.

Stimmungsschwankungen und Angstzustände
- Der sinkende Östrogenspiegel beeinflusst auch den Serotonin-Haushalt, was Stimmungstiefs, Reizbarkeit und Ängstlichkeit in der Menopause mitbegünstigen kann.
- Forschungsergebnisse legen nahe, dass CBD auf bestimmte Serotonin-Rezeptoren (5-HT1A) einwirken könnte, was angstlindernde Effekte erklären würde (10).
- Ob sich diese Erkenntnisse direkt auf hormonell bedingte Stimmungsveränderungen in der Menopause übertragen lassen, ist wissenschaftlich noch nicht ausreichend untersucht.
Gelenk- und Muskelschmerzen
- Schmerzen in Gelenken und Muskeln sind in der Menopause verbreitet, werden aber oft unterschätzt.
- Erste Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass CBD und THC über das Endocannabinoid-System (ECS) möglicherweise Einfluss auf körpereigene Prozesse nehmen könnten, die mit Schmerzwahrnehmung und Entzündungsreaktionen in Zusammenhang stehen (11).
- Ähnliche Ansätze werden auch bei anderen frauenspezifischen Schmerzbildern diskutiert, etwa bei Endometriose.
- Zu beachten ist dabei jedoch, dass das Nebenwirkungsprofil für THC deutlich ausgeprägter ist als bei CBD.
Vaginale Trockenheit und sexuelles Wohlbefinden
- Ein Thema, über das viele schweigen, obwohl es viele betrifft.
- Produkte mit CBD, wie etwa Gleitmittel oder Zäpfchen, werden von manchen Frauen zur Linderung vaginaler Trockenheit eingesetzt.
- Systematische Studien dazu fehlen noch weitgehend; erste Befragungsdaten deuten auf mögliche positive Effekte hin (12).
- Auch hier gilt: Wer entsprechende Produkte ausprobieren möchte, sollte das vorher ärztlich besprechen.
THC vs. CBD & Wechseljahre im Vergleich
| Symptom | CBD | THC |
| Hitzewallungen | Kaum Evidenz; kein direkter Wirkmechanismus bekannt | Möglicher Einfluss auf Thermoregulation; psychoaktiv |
| Schlafstörungen | Könnte Schlafqualität bei Angst verbessern; kein REM-Verlust | Beschleunigt Einschlafen; könnte REM-Schlaf bei Dauereinsatz stören |
| Stimmungsschwankungen | Mögliche angstlindernde Wirkung über Serotonin-Rezeptoren; noch nicht abschließend durch kontrollierte klinische Studien nachgewiesen | Kurzfristig stimmungsaufhellend möglich; Risiko für Angst und Paranoia |
| Schmerzen & Entzündungen | Mögliche entzündungshemmende Effekte; mild schmerzlindernd | Stärker schmerzlindernd möglich; höheres Nebenwirkungsprofil |
| Vaginale Trockenheit | Topisch anwendbar; nur erste positive Berichte, sonst keine Evidenz | Kaum Daten; Achtung: auch bei topischer Anwendung ist eine vorübergehende bewusstseinsverändernde Wirkung möglich |
| Kognitive Funktion | Kein negativer Einfluss auf Konzentration bekannt | Kann vorübergehend Konzentration, Wahrnehmung, Gedächtnis und Denken beeinträchtigen |
| Psychotrope/bewusstseinsverändernde Wirkung | Keine | Ja – ärztliche Begleitung erforderlich |
Kurz zusammengefasst: CBD eignet sich aufgrund seines günstigen Sicherheitsprofils besser als erster Schritt und für den Alltag. THC könnte bei bestimmten Symptomen gezielter wirken, erfordert aber zwingend medizinische Begleitung.

Was sagen aktuelle Studien zum Einsatz von Cannabis in der Menopause?
Die Forschungslage ist vergleichsweise jung, aber sie wächst. Ein Überblick über relevante Befunde findest du hier:
- Eine Harvard-geführte Umfrage mit 258 peri- und postmenopausalen Frauen, publiziert 2022 im Fachjournal Menopause, ergab: 78,7 % nutzten medizinisches Cannabis wegen Wechseljahresbeschwerden. Die häufigsten Gründe dafür waren Schlafstörungen (67,4 %) und Stimmungs- bzw. Angstsymptome (46,1 %) (8).
- 73,5 % der Nutzerinnen fanden es hilfreich für ihr Symptommanagement, obwohl die meisten ohne ärztliche Verschreibungmit Marijuana oder Cannabis in Form von Selbstmedikation handelten (13).
- Eine qualitative Folgestudie derselben Forschungsgruppe (Menopause, 2024) beleuchtet, warum Frauen trotz fehlender Evidenz zu Cannabis greifen: Mangelnde Aufklärung, Stigmatisierung der Menopause und das Gefühl, von Ärzten nicht ernst genommen zu werden, spielen eine zentrale Rolle (14).
- Ein systematischer Review aus zehn medizinischen Datenbanken (Climacteric, 2021) macht die Grenzen der Forschung deutlich: Von 564 gesichteten Studien erfüllten nur drei die Einschlusskriterien für eine klinisch verwertbare Aussage. Kontrollierte Studien fehlen fast vollständig (15).
- Tier- und Laborstudien legen nahe, dass das ECS direkt in die Steuerung von FSH und LH eingreift. Dies sind Botenstoffe, die Menstruationszyklus und Menopause mitregulieren (3).
Bemerkenswert ist auch die offizielle Haltung der Fachgesellschaften: Die North American Menopause Society hat Cannabis in ihrer aktuellen Positionierung zu nicht-hormonellen Therapien bei vasomotorischen Symptomen ausdrücklich nicht empfohlen – mangels belastbarer klinischer Evidenz (16).
Das Fazit der Wissenschaft ist eindeutig: Die bisherigen Erkenntnisse kommen überwiegend aus Beobachtungsstudien und Befragungen und nicht aus kontrollierten klinischen Studien. Das bedeutet, dass noch nicht mit wissenschaftlicher Sicherheit gesagt werden kann, ob, wie und für wen Cannabis bei Wechseljahresbeschwerden wirksam ist.
Was Frauen selbst berichten
Daten und Studien sind das eine – doch was berichten Frauen, die Cannabis in den Wechseljahren selbst ausprobiert haben? In Befragungen und Online-Communitys tauchen immer wieder ähnliche Muster auf:
Manche Frauen schildern, dass sie nach der Einnahme von CBD-Öl am Abend subjektiv leichter zur Ruhe gekommen seien und seltener aufgewacht seien – besonders dann, wenn rastlose Gedanken das Einschlafen erschwert hatten.
Einige berichten, dass sie im Rahmen einer ärztlich begleiteten Anwendung mit niedrig dosiertem THC eine Entspannung wahrgenommen haben, die Hitzewallungen für sie persönlich erträglicher erscheinen ließ.
Andere beschreiben eine subjektiv verbesserte Stimmung, insbesondere in belastenden Phasen der Perimenopause.
Gleichzeitig gibt es auch weniger positive Erfahrungen: Herzrasen, Schwindel oder Unruhe – vor allem in Verbindung mit THC – werden besonders dann geschildert, wenn die Dosierung zu hoch gewählt wurde oder keine Vorerfahrung mit Cannabis bestand.
Das zeigt deutlich: Die Reaktion ist individuell, und was der einen hilft, kann der anderen unangenehm sein. Diese persönlichen Berichte sind wertvolle Hinweise, aber keine medizinischen Empfehlungen!
Sie können Hinweise sein, ersetzen jedoch kein Gespräch mit einem Arzt oder einer Ärztin.
Nebenwirkungen und Wechselwirkungen im Blick behalten
Was in Erfahrungsberichten oft untergeht ist, dass Cannabis kann mit anderen Medikamenten interagieren und eigene Nebenwirkungen mitbringen. Frauen in der Menopause nehmen häufig mehrere Präparate gleichzeitig.
Mögliche Wechselwirkungen betreffen unter anderem:
- Antidepressiva: CBD und THC können das Wirkprofil von SSRIs und anderen Antidepressiva beeinflussen
- Blutdrucksenker: THC kann den Blutdruck kurzfristig senken und die Wirkung verstärken
- Blutverdünner (z. B. Marcumar): CBD hemmt bestimmte Leberenzyme, die auch für den Abbau von Gerinnungshemmern zuständig sind
- Schlafmittel und Sedativa: kombinierte Einnahme kann die dämpfende Wirkung verstärken
Dokumentierte Nebenwirkungen umfassen:
- Mundtrockenheit und Übelkeit
- Müdigkeit und Schwindel
- Herzrasen und Angstgefühle (vor allem bei THC)
- Kognitive Beeinträchtigungen wie Konzentrationsprobleme (vor allem bei THC)
Deswegen ist es umso wichtiger, Cannabis nicht einfach „dazu" einzunehmen, ohne das vorher ärztlich abzuklären.
Fazit
Immer mehr Frauen fragen sich, ob Cannabis eine Möglichkeit sein könnte, die Wechseljahre etwas leichter zu machen. Und das ist eine völlig legitime Frage. Die Verbindung zwischen dem Endocannabinoid-System und dem weiblichen Hormonhaushalt liefert eine biologisch plausible Grundlage dafür, dass Cannabinoide bei Symptomen wie Schlafproblemen, Stimmungsschwankungen oder Schmerzen eine unterstützende Rolle spielen könnten. Belastbare klinische Beweise gibt es dafür bislang aber noch nicht, da die Forschung in den Anfängen steckt.
Wer Cannabis in den Wechseljahren ausprobieren möchte, sollte das unbedingt in ärztlicher Begleitung tun. Dies gilt vor allem besonders dann, wenn bereits Medikamente eingenommen werden oder Vorerkrankungen vorliegen. CBD-Produkte können ein niedrigschwelliger Einstieg sein; THC-haltiges medizinisches Cannabis ist nur auf Verordnung erhältlich und erfordert engmaschige Begleitung. Verwandte Fragen stellen sich übrigens auch beim Thema Cannabis im hohen Alter, wo ähnliche Beschwerdebilder eine Rolle spielen können.
Rechtlicher Hinweis
Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzt keine medizinische Beratung. Die Anwendung von Cannabisprodukten zu therapeutischen Zwecken sollte nur in Absprache mit qualifiziertem medizinischem Fachpersonal erfolgen. Es wird keine Haftung für Schäden oder Nebenwirkungen übernommen, die durch unsachgemäßen Gebrauch entstehen können. Weder werden Heil- oder Wirkversprechen gegeben, noch soll die Nutzung ohne ärztlichen Rat angeregt werden. Nutzer sind verpflichtet, die in ihrer Region geltenden gesetzlichen Bestimmungen zu beachten und eigenverantwortlich zu handeln.
Quellen
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