
Inhaltsverzeichnis
Wichtigste Erkenntnisse
- THC-Gummibärchen können psychotrop (bewusstseinsverändernd) wirken, während CBD-Gummibärchen keine wesentliche bewusstseinsverändernde Wirkung haben.
- Die Decarboxylierung ist essenziell, um die Cannabinoide wie THCA und CBDA in ihre aktiven Formen THC und CBD umzuwandeln.
- Die Dosierung ist bei Edibles besonders wichtig, da die Wirkung verzögert einsetzt und deutlich länger anhält als beim Inhalieren.
- Gummibärchen lassen sich mit Cannabis-Öl oder -Tinktur einfach herstellen und bieten eine diskrete Konsumform.
- Eine vegane Variante mit Agar-Agar anstelle von Gelatine ist auch möglich.
Cannabis Gummibärchen sind eines der bekanntesten Edibles und lassen sich auch ziemlich leicht zu Hause selbst machen. Man kann sie sowohl mit dem Wirkstoff THC, als auch mit CBD oder beiden in Kombination herstellen. Die Zubereitung geht am schnellsten mit bereits aktivierten THC- oder CBD-Öl.
Mit „aktiviert“ ist gemeint, dass die Wirkstoffe THC bzw. CBD bereits chemisch wirksam vorliegen. In der rohen Pflanze sind sie meist in der Säureform als THCA bzw. CBDA vorhanden und wirken erst nach einer Umwandlung (Decarboxylierung), bei der durch Wärme eine Carboxylgruppe abgespalten wird. Aktiviertes Öl enthält diese bereits umgewandelten, direkt wirksamen Formen THC und CBD.
Diese Edibles in Form von Fruchtgummis bieten eine diskrete Alternative zum Vaporisieren bzw. Verdampfen oder dem Rauchen von Cannabis. Auch im medizinischen Bereich fangen die ersten Apotheken an, Gummibärchen zu produzieren und bei geeigneter Indikation an Patienten abzugeben.
In diesem Artikel erfährst du Schritt-für-Schritt, wie du deine eigenen Cannabis-Gummibärchen ganz einfach selbst herstellst, wie du die Dosierung richtig berechnest und welche rechtlichen Rahmenbedingungen in Deutschland gelten.
Warum sind Cannabis-Gummibärchen so beliebt?

- Sie bieten eine diskrete Möglichkeit, Cannabis zu konsumieren, ohne zu verdampfen oder zu rauchen. Außerdem sind sie unauffällig zu transportieren und einfach im Alltag anzuwenden.
- Während beim Verdampfen und Rauchen die Wirkung oft nach ein bis zwei Stunden nachlässt, kann der Effekt von Edibles möglicherweise mehrere Stunden anhalten. Die Wirkungsdauer kann bis zu 12 Stunden betragen.
- Präzise Dosierung möglich, wenn man die genaue Menge der Wirkstoffe weiß.
- Geschmacklich angenehm und wandelbar, da sie den typischen Cannabis-Geschmack etwas abschwächen und mit verschiedenen Geschmacksrichtungen und Aromen hergestellt werden können.
Der Unterschied zwischen THC- und CBD-Gummibärchen

Bevor du mit der Herstellung beginnst, ist es wichtig, den fundamentalen Unterschied zwischen THC und CBD zu verstehen, da er die Wirkung deiner Gummibärchen maßgeblich bestimmt:
- THC (Delta-9-Tetrahydrocannabinol) wirkt vorübergehend psychotrop, also bewusstseinsverändernd, und kann dein Denken, deine Stimmung und deine Wahrnehmung stark verändern.
- CBD (Cannabidiol) ist ein weiteres wichtiges Cannabinoid aus der Hanfpflanze, wird in der Regel aus Nutzhanf extrahiert und hat keine solche starke psychotrope Wirkung, kann aber auch in gewisser Hinsicht psychoaktiv sein, indem es unter anderem Einfluss auf die Stimmung haben kann.
Die Herstellungsmethode ist für beide Varianten fast identisch, der entscheidende Unterschied liegt im verwendeten Ausgangsmaterial: THC-Öl aus THC-haltigem Cannabis oder CBD-Öl bzw. CBD Isolat aus CBD-reichem Hanf.
Tipp: Cannabis Gummies können auch mit verschiedenen Aromen und Geschmacksrichtungen experimentiert werden. Beliebt sind Zitrone, Minze oder Beeren.
Wichtig: Die Gummibärchen deutlich mit "THC" und Datum beschriften und kindersicher aufbewahren! Gummibärchen wirken niedlich, aber sie sind eine große Gefahr für Kinder und Erwachsene, die bei einer unwissentlichen Überdosierung starke Desorientierungs- oder auch Panikzustände erleben können, oder auch im veränderten Bewusstseinszustand in potenziell lebensgefährliche Situationen kommen, wie z.B. im Straßenverkehr.
Rezept 1: Vegane Cannabis-Gummibärchen mit Agar-Agar

Zutaten (für ca. 50 Stück)
- 100 ml Fruchtsaft
- 2 TL Agar-Agar oder Pektin (pflanzliches Geliermittel)
- 2 EL Agavendicksaft oder Isomalt (ohne Zucker)
- 0,5 TL Sojalecithin
- 1 Prise Zitronensäure
- 2-3 ml Cannabis-Öl (THC-Öl oder CBD-Öl)
Zubereitung
- Mit Blüten, egal ob THC- und/oder CBD-haltig: Zuerst musst du die Blüten decarboxylieren, indem du den Ofen auf 105°C vorheizt. Blüten zerkleinern und auf einem Backblech oder in einer ofenfesten Form für ca. 40 Minuten backen. Mit bereits decarboxyliertem Öl entfällt dieser Schritt. Eine detaillierte Anleitung zur Decarboxylierung findest du in unserem Artikel zum Kochen mit Cannabis.
- Den Fruchtsaft und das Agar-Agar erwärmen. Wichtig: Agar-Agar muss kurz aufgekocht werden, um seine Gelierkraft zu entfalten. Anschließend Süßungsmittel, Zitronensäure und Sojalecithin hinzufügen.
- Vom Herd nehmen und das Cannabis-Öl gründlich unterrühren.
- Agar-Agar geliert schneller als Gelatine! Arbeite zügig beim Befüllen der Formen, da die Masse sonst zu schnell fest wird.
- Die veganen Cannabis-Gummibärchen sind bereits nach 1-2 Stunden im Kühlschrank fest.
- In einem luftdichten Behälter im Kühlschrank aufbewahren (1-2 Wochen haltbar).
Hinweis: Diese vegane Variante hat eine etwas festere Konsistenz als Gelatine-Gummibärchen, ist aber geschmacklich genauso gut.
Rezept 2: THC- oder CBD-Gummies mit Gelatine

Dieses Rezept mit Gelatine funktioniert sowohl mit THC-Öl als auch mit CBD-Öl. Die Zutaten findest du in fast jedem Supermarkt und das Rezept ist einfach. Statt der Götterspeise kann man auch herkömmliche Gelatine oder halal Rindergelatine verwenden.
Zutaten (für ca. 50 Stück)
- 100 ml Fruchtsaft (z.B. Kirsche, Orange oder Traube) – alternativ mit Erdbeeraroma für den Geschmack
- 1 Packung Götterspeise (für ca. 500 ml Flüssigkeit)
- 2 EL Honig, Zucker oder Agavendicksaft (optional, für mehr Süße)
- 0,5 TL Sojalecithin (als Emulgator, damit sich Öl und Wasser verbinden)
- 1 Prise Zitronensäure (für die Haltbarkeit)
- 2-3 ml THC-Öl, zum Beispiel MCT-Öl, oder CBD-Öl (je nach gewünschter Dosierung)
Materialien
- 1 kleiner Topf
- 1 Schneebesen
- Gummibärchen-Silikonformen
- 1 Pipette oder kleine Spritze zum Befüllen
Zubereitung
- Mit Blüten, egal ob THC- und/oder CBD-haltig: Zuerst musst du die Blüten decarboxylieren, indem du den Ofen auf 105°C vorheizt. Blüten zerkleinern und auf einem Backblech oder in einer ofenfesten Form für ca. 40 Minuten backen (1). Mit bereits decarboxyliertem Öl entfällt dieser Schritt.
- Den Fruchtsaft in einen kleinen Topf geben und bei niedriger Hitze leicht erwärmen (nicht kochen). Die Götterspeise einrühren, bis alles klumpenfrei gelöst ist. Honig (optional), Zitronensäure und Sojalecithin hinzufügen.
- Den Topf vom Herd nehmen und das THC-Öl oder CBD-Öl sorgfältig unterrühren. Eine gleichmäßige Verteilung ist entscheidend für eine konsistente Dosierung.
- Die Flüssigkeit mit einer Pipette in die Silikonformen füllen.
- Die Formen für mindestens 2-3 Stunden in den Kühlschrank stellen und aushärten lassen.
- Deutlich mit "THC" und Datum beschriften und in einem luftdichten Behälter kindersicher im Kühlschrank aufbewahren (1-2 Wochen haltbar).
Rezept 3: Cannabis-Gummibärchen durch Einschmelzen (die schnellste Methode)

Diese Methode ist ideal für alle, die Cannabis-Gummibärchen schnell und unkompliziert herstellen möchten, ohne Zutaten wie Gelatine oder Agar-Agar einzeln abzumessen.
Zutaten (für ca. 50 Stück)
- 200 g fertige Gummibärchen (ohne CBD oder THC)
- 2-3 ml THC-Öl oder CBD-Öl (je nach gewünschter Dosierung)
- 0,5 TL Sojalecithin (optional, für bessere Verteilung des Öls)
Zubereitung
- Die Gummibärchen in eine hitzebeständige Schüssel geben und über einem Wasserbad bei niedriger Hitze langsam schmelzen lassen (nicht kochen!). Regelmäßig umrühren, bis eine gleichmäßige, flüssige Masse entsteht.
- Die Schüssel vom Herd nehmen und das decarboxilierte THC-Öl oder CBD-Öl sowie das Sojalecithin gründlich unterrühren. Eine gleichmäßige Verteilung ist wichtig für eine konsistente Dosierung.
- Die Masse zügig mit einer Pipette in Silikonformen füllen, da sie schnell wieder fest wird.
- Die Formen für 1-2 Stunden in den Kühlschrank stellen.
- Deutlich mit "THC" und Datum beschriften und kindersicher in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank aufbewahren.
Wichtige Hinweise zur Dosierung und Sicherheit

Beim Konsum von Cannabis-Gummibärchen erfolgt die Aufnahme der Wirkstoffe wie THC und CBD über den Verdauungstrakt. Dabei wird es in der Leber zu 11-Hydroxy-THC umgewandelt, einer Substanz, die weit potenter ist als THC und eine länger anhaltende Wirkung haben könnte als das THC beim Verdampfen und Rauchen (2,3).
Deswegen solltest du dich als Anfänger langsam herantasten und mit einer niedrigen Dosis beginnen. Denn du kannst jederzeit mehr nehmen, aber nicht weniger! Eine Überdosierung kann Nebenwirkungen wie Schwindel, Übelkeit, Verwirrung, Bewußtseinsveränderung, intensive Angst und Panikattacken und damit Gefahren in vielen Alltagssituationen wie im Straßenverkehr mit sich bringen (4).
Dosierungsempfehlungen:
- Anfänger: 2,5-5 mg THC pro Einnahme
- Erfahrene Nutzer: 10-20 mg THC
Für Anfänger empfiehlt es sich, mit einer sehr kleinen Menge zu starten und mindestens zwei Stunden zu warten, bevor nachgelegt wird.
Grobe Berechnung des THC-Gehalts

Wichtiger Hinweis: Die folgende Berechnung dient ausschließlich als grobe Schätzung. Der tatsächliche THC-Gehalt kann je nach Ausgangsmaterial, Decarboxylierung, der Extraktionsmethode und weiteren Faktoren wie dem Zustand der Sättigung bei der Einnahme der Gummibärchen, z.B. vor oder nach einer Mahlzeit, deutlich abweichen.
Berechnung mit selbst hergestelltem Cannabis-Öl aus Blüten
Bei der eigenen Herstellung von Cannabis-Öl aus Blüten musst du mit einem Verlust von etwa 30% durch Decarboxylierung und Extraktion rechnen.
- Menge Cannabis: 2,5 g = 2.500 mg
- THC-Gehalt der Blüten: 15% THC 375 mg (theoretisch)
- Verlust bei Decarboxylierung und Extraktion (ca. 30%): 750 mg × 0,7 = 262,5 mg THC gesamt im Öl
- Anzahl Gummibärchen: 50 Stück
- THC-Gehalt pro Gummibärchen: 262,5 mg ÷ 50 = 5,25 mg THC pro Stück
Wie wirken Cannabis-Gummibärchen?
Beim Konsum von Cannabis-Gummibärchen erfolgt die Aufnahme der Wirkstoffe wie THC über den Verdauungstrakt. Hierbei unterscheiden sich die Wirkung und der Verlauf stark von der des Verdampfens und Rauchens:
- Im Gegensatz zur Inhalation, bei der THC direkt ins Blut gelangt, wird es bei Edibles zunächst im Magen und Darm aufgenommen.
- THC wird in der Leber zu 11-Hydroxy-THC metabolisiert, einer Substanz, die möglicherweise potenter ist und für eine intensivere Wirkung sorgen könnte (2,3).
- Die orale Bioverfügbarkeit von THC liegt bei etwa 4-12%, kann jedoch durch fettreiche Mahlzeiten erhöht werden (5).
- Die Effekte setzen erst nach 30 bis 120 Minuten ein, im Vergleich zu wenigen Minuten beim Inhalieren. Der Peak, also der Höhepunkt der Wirkung, kann meist nach 2 bis 3 Stunden auftreten, und zu diesem Zeitpunkt könnte die Wirkung ihre volle Intensität erreicht haben.
- Die Wirkung kann deutlich länger anhalten als beim Verdampfen oder Rauchen, bis zu 12 Stunden.
Der Gedanke "Ich spür noch nichts, ich esse mehr" kann bei ungeduldigen Anwendern schnell zu einer Überdosierung führen.
Rechtlicher Hinweis zur Herstellung von Cannabis-Edibles
Die Herstellung von Cannabis-Edibles wie Brownies oder Butter für den Eigenkonsum bewegt sich in Deutschland in einer rechtlichen Grauzone. Während der Besitz von Cannabis in bestimmten Mengen legal ist, ist die Verarbeitung zu Lebensmitteln im Konsumcannabisgesetz (KCanG) nicht eindeutig geregelt. Ob dies als strafbares "Herstellen" von Cannabis gilt, ist juristisch umstritten und noch nicht gerichtlich geklärt. Die Anleitung in diesem Artikel dient daher rein informativen Zwecken und stellt keine Handlungsaufforderung dar. Informiere dich immer über die aktuelle Rechtslage.
CBD-Gummies sind nach Novel Food nicht zum Verkauf und Verzehr in Deutschland zugelassen (6). Auch wenn sie weiterhin in so manchem Shop online oder offline im Angebot zu finden sind, ist der Kauf und Verzehr zurzeit jedoch rechtlich fragwürdig.
Wichtig:
Die Weitergabe von Cannabis-haltigen Lebensmitteln an Dritte bleibt nach wie vor problematisch. Das gewerbliche Herstellen und Verkaufen von Cannabis-Edibles ist nicht gestattet.
THC-Gummibärchen aus der Apotheke für medizinische Zwecke

Parallel zur Legalisierung für den Eigengebrauch entwickeln spezialisierte Apotheken in Deutschland zunehmend pharmazeutische THC-Gummibärchen für den medizinischen Einsatz. Diese unterscheiden sich grundlegend von selbst gemachten Edibles oder Lebensmitteln und erweitern das Angebot der medizinischen Cannabisprodukte.
Die Herstellung, Kontrollen der Qualität und die Abgabe erfolgen nach arzneimittelrechtlichen Vorgaben, sind laborgeprüft und haben eine definierte Zusammensetzung.
Wichtig:
Diese medizinischen THC-Gummibärchen sind verschreibungspflichtig und nur mit ärztlichem Rezept erhältlich. Sie können Patienten eine präzise dosierbare und alltagstaugliche Alternative zu Cannabisblüten bieten. Mögliche Anwendungsfelder könnten bei geeigneter Indikation chronische Schmerzen, Spastik, Schlafstörungen und Appetitlosigkeit sein. Diese Produkte unterscheiden sich von Süßigkeiten und Bonbons, die man zu Hause selbst herstellt und sind nicht im freien Handel verfügbar.
Fazit
Die Herstellung von THC- und CBD-Gummis zu Hause ist leichter, als du denkst, wenn du dich richtig vorbereitest. Von Rezepten mit Gelatine, veganen Geliermitteln bis hin zu einer einfachen Variante mit Einschmelzen gibt es viele Möglichkeiten, Cannabis in Gummibärchen zu verarbeiten.
Besondere Sorgfalt ist zum einen bei der Zubereitung, insbesondere der Decarboxylierung, und zum anderen bei der Dosierung der Gummibärchen geboten. Denke deswegen immer an einen verantwortungsvollen Umgang und eine sichere Aufbewahrung.
Rechtlicher Hinweis
Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und ersetzt keine medizinische Beratung. Die Anwendung von Cannabisprodukten zu therapeutischen Zwecken sollte nur in Absprache mit qualifiziertem medizinischem Fachpersonal erfolgen. Zudem dient dieser Artikel ausschließlich zu Informationszwecken und stellt weder eine Rechtsberatung noch eine Aufforderung zum Kauf oder Konsum von Cannabis dar. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte wird keine Gewähr übernommen.
Quellen
- Wang, M. et al. (2016): Decarboxylation Study of Acidic Cannabinoids: A Novel Approach Using Ultra-High-Performance Supercritical Fluid Chromatography/Photodiode Array-Mass Spectrometry. Cannabis and Cannabinoid Research 1(1), S. 262-271.
- Schwilke, E.W. et al. (2009): Δ9-Tetrahydrocannabinol (THC), 11-Hydroxy-THC, and 11-Nor-9-carboxy-THC Plasma Pharmacokinetics during and after Continuous High-Dose Oral THC. Clinical Chemistry 55(12), S. 2180-2189.
- Barrus, D. G., Capogrossi, K. L., Cates, S. C., Gourdet, C. K., Peiper, N. C., Novak, S. P., Lefever, T. W., & Wiley, J. L. (2016). Tasty THC: Promises and challenges of cannabis edibles. Methods Reports RTI Press, 2016.
- Zagzoog, A. et al. (2024): The Intoxication Equivalency of 11-Hydroxy-Δ39-Tetrahydrocannabinol. The Journal of Pharmacology and Experimental Therapeutics 391(3), S. 364-373.
- Lunn, S. et al. (2019): Human Pharmacokinetic Parameters of Orally Administered Δ39-Tetrahydrocannabinol Capsules Are Altered by Fed Versus Fasted Conditions and Sex Differences. Cannabis and Cannabinoid Research 4(4), S. 255-264.
- Verbraucherzentrale. CBD-Öl legal auf dem Markt?










