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Cannabis-Honig: Rezept, Anleitung und Tipps

Honig fließt von einem Honigstab aus Holz

Wichtigste Erkenntnisse

8 Minuten Lesezeit
  • Die Herstellung von Cannabis Honig erfordert einen Trick: Da Cannabinoide wie THC und CBD fettlöslich sind und Honig fast kein Fett enthält, müssen sie zuerst in einem Öl (z. B. Kokos- oder MCT-Öl) gelöst werden, bevor dieses Öl mit dem Honig vermischt wird.
  • Decarboxylierung ist entscheidend: Um die psychoaktive Wirkung von THC zu aktivieren, müssen die Cannabisblüten vor der Verarbeitung im Ofen erhitzt (decarboxyliert) werden.
  • Zwei Varianten sind möglich: Du kannst Cannabis Honig entweder mit THC-haltigen Blüten für eine bewusstseinsverändernde (psychotrope) Wirkung oder mit CBD-Extrakt für eine nicht-psychotrope, entspannende Alternative herstellen.
  • Vorsicht bei der Dosierung: Die Wirkung von Cannabis Honig tritt verzögert, aber oft intensiver und langanhaltender als bei der Inhalation ein. Beginne immer mit einer sehr kleinen Dosis und warte mindestens zwei Stunden.
  • Die Herstellung von Cannabis-Edibles wie Honig für den Eigenkonsum bewegt sich in Deutschland in einer rechtlichen Grauzone, da dies im Konsumcannabisgesetz (KCanG) nicht eindeutig geregelt ist. Auch CBD-Produkte dürfen in der EU offiziell nicht als Lebensmittel verkauft werden.

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Was ist überhaupt Cannabis Honig alias Space Honig und kann man den auch selbst zuhause herstellen? Cannabis Honig, auch als Space Honig bekannt, ist eine spannende Fusion aus zwei beliebten Naturprodukten: Honig und Cannabis-Extrakten oder Blüten. Damit enthält dieser Honig Cannabinoide wie CBD (Cannabidiol) und THC (Delta-9 Tetrahydrocannbinol), je nach verwendetem Extrakt.


Mit dem richtigen Rezept lässt er sich auch zuhause mit Cannabis aus dem Eigenanbau herstellen. Dafür muss man allerdings einige Aspekte wie eine ordentliche Decarboxylierung und ein Trägermedium für die Extraktion der Wirkstoffe beachten.


Die Idee hinter Cannabis Honig ist grundsätzlich eine leckere und vielseitige Art zur Integration von Cannabis in den Alltag zu haben. Du kannst den Honig vielseitig von der Verwendung in Tees, über das Verfeinern von Desserts, bis hin zur Skincare einsetzen. Mit diesen vielfältigen Vorteilen hat sich Cannabis Honig in den letzten Jahren von einem unbekannten Nischenprodukt zu einem beliebten Thema in der Cannabis-Community entwickelt.


Hier erfährst du, wie du ihn selbst machen kannst, was du beachten musst und welche Eigenschaften Cannabis Honig mit sich bringt. Außerdem thematisieren wir auch die rechtliche Lage rund um CBD Honig und die Herstellung zuhause.

Was macht Cannabis Honig so besonders?

Ein Bienenhonig Imker mit einer Wabe


Cannabis Honig ist eine Mischung aus herrkömmlichen Bienenhonig und Cannabis, wobei die Cannabinoide wie THC oder CBD im Honig gebunden werden. Die Kombination beider Naturprodukte kann besondere Eigenschaften mit sich bringen:

  • Honig ist seit sehr langer Zeit für seine antibakteriellen und entzündungshemmenden Eigenschaften bekannt und wird früher wie heute häufig als Hausmittel bei Erkältungen oder zur Beruhigung von Schleimhäuten eingesetzt. Denn Honig enthält wertvolle Antioxidantien und kann auch beruhigend auf den Magen wirken, sowie bei der Verdauung helfen (1).
  • In Verbindung mit den Cannabinoiden der Cannabispflanze kann damit ein Produkt entstehen, das sowohl gut schmeckt, als auch in seiner potenziellen Wirkung besondere Eigenschaften aufweist.

Die Herstellung: Warum Cannabis Fett als Partner braucht

Öl fließt von einem Löffel


Die Herstellung von wirksamen Cannabis Honig erfordert allerdings einen entscheidenden Zwischenschritt: die Verwendung eines fetthaltigen Trägers.

  • Cannabinoide wie THC und CBD sind lipophil, das heißt, sie lösen sich in Fett, aber kaum in Wasser. Da Honig aber hauptsächlich aus Zucker und Wasser besteht, können die Wirkstoffe nicht direkt aus den Blüten mithilfe von den Honig extrahiert werden.
  • Die Lösung besteht darin, die Cannbinoide in einem fetthaltigen Trägermedium zu extrahieren. Hierfür eignen sich neutrale Öle wie Kokos- oder MCT-Öl besonders gut. Wer das nicht zur Hand hat, kann auch geschmacksneutrales Speiseöl nehmen.
  • Dieses mit Cannabis angereicherte Öl wird anschließend mit dem Honig zu einer homogenen Masse vermischt (emulgiert).

Mit diesem Schritt kannst du sicher stellen, dass sich die Wirkstoffe aus den Blüten lösen und gleichmäßig im Honig verteilen. Denn so können sie im Anschluss auch gleichmäßig vom Körper aufgenommen werden.

Schritt 1: Die Decarboxylierung

Rohes Cannabis enthält die nicht-psychoaktive Säureform THCA. Um diese in das wirksame THC umzuwandeln, ist der Prozess der Decarboxylierung notwendig. Ohne diesen Schritt würde dein Honig kaum eine psychoaktive Wirkung entfalten. Dieser Schritt ist sowohl für Blüten als auch für Extrakte wichtig und für eine erfolgreiche Zubereitung unverzichtbar.

  • Heize deinen Backofen zuerst auf 105 °C vor.
  • Zerkleinere deine Cannabisblüten grob und verteile sie gleichmäßig auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech oder in einem ofenfesten Einmachglas.
  • Lasse die Blüten für ca. 30 - 40 Minuten im Ofen. Achte darauf, dass sie nicht verbrennen und lass die Blüten vor der Weiterverarbeitung etwas abkühlen.

Alternative: Extrakte decarboxylieren

Wenn du Cannabis-Extrakte wie BHO (Butan-Hash-Öl), Rosin oder Kief verwendest, ist die Decarboxylierung ebenfalls notwendig, aber der Prozess unterscheidet sich leicht. Da Extrakte viel schneller und gleichmäßiger erhitzen, ist die Zeit kürzer.

  • Heize deinen Backofen auf 105 °C vor.
  • Gib das Extrakt in einen kleinen, ofenfesten Silikonbehälter.
  • Erhitze das Extrakt für ca. 20–30 Minuten. Du wirst sehen, wie es anfängt zu blubbern. Das ist das CO2, das entweicht. Wenn die Blasenbildung nachlässt, ist der Prozess abgeschlossen.

Schritt 2: Cannabis Honig herstellen

Frische Honigwabe mit sichtbarer Wabenstruktur

Zutaten für Honig mit aktivierten Blüten oder Extrakten

  • 500 g hochwertiger Honig möglichst aus der Region oder in Bio-Qualität u.a. zur Förderung der Artenvielfalt durch Bio-Landwirtschaft
  • 5–10 g getrocknete und aktivierte Cannabisblüten oder aktiviertes Extrakt deiner Wahl
  • 2–3 Esslöffel neutrales Öl (z. B. Kokosöl oder MCT-Öl)
  • 1 Teelöffel Soja- oder Sonnenblumenlecithin (optional, als Emulgator)

Materialien für die Zubereitung

  • 1 Einmachglas mit Deckel
  • 1 Kochtopf für das Wasserbad
  • Ofen und feines Sieb oder Tuch

Zubereitung

  • Mit Blüten: Gib die decarboxylierten Blüten zusammen mit dem Öl in ein hitzebeständiges Glas. Erhitze das Glas in einem Wasserbad bei ca. 70–80 °C für 1 bis 2 Stunden. Filtere anschließend das warme Öl durch ein feines Sieb oder Käsetuch.Mit Extrakt: Wenn du decarboxyliertes Extrakt verwendest, ist der Prozess deutlich schneller. Gib das Extrakt direkt in das erwärmte Öl (ca. 60–70 °C) und rühre es gut um, bis es sich vollständig aufgelöst hat. Dies dauert nur etwa 10–15 Minuten.
  • Honig und Öl vermischen: Erwärme den Honig ebenfalls leicht im Wasserbad auf ca. 40 °C. Gib nun langsam das Cannabis-Öl und das Lecithin hinzu. Rühre die Mischung kräftig für mehrere Minuten, bis eine gleichmäßige, homogene Masse entsteht.
  • Beachte eine korrekte Lagerung: Fülle den fertigen Cannabis Honig in ein sauberes, luftdichtes Glas. Lagere ihn kühl und dunkel, um seine Haltbarkeit und Wirksamkeit zu erhöhen.
Eine Biene sammelt Pollen auf einer Blume

Variante: CBD Honig herstellen

Wenn du die Eigenschaften von CBD ohne psychotrope Wirkung nutzen möchtest, kannst du ganz einfach CBD Honig herstellen. Der Prozess ist sogar noch einfacher:

  • Verwende fertiges CBD-Öl wie Hanfblütenöl: Anstatt selbst Cannabis zu infundieren, kannst du auch ein hochwertiges, bereits fertiges Hanfextrakt, wie CBD-Öl kaufen. Achte auf einen seriösen Anbieter und darauf, ein Vollspektrum- oder Breitspektrum-Öl zu wählen, um vom Entourage-Effekt zu profitieren. Auch hier empfehlen wir Bio Produkte, vor allem auch wegen der besseren Kontrolle über mögliche Schadstoffe.
  • Mische das Öl mit Honig: Erwärme deinen Honig leicht (nicht über 40 °C) und gib die gewünschte Menge CBD-Öl hinzu. Füge auch hier einen Teelöffel Lecithin als Emulgator hinzu. Rühre die Mischung kräftig, bis das Öl vollständig im Honig emulgiert ist.
  • Beachte eine korrekte Lagerung: Fülle den fertigen Cannabis Honig in ein sauberes, luftdichtes Glas. Lagere ihn kühl und dunkel, um seine Haltbarkeit und Wirksamkeit zu erhöhen.

Diese Methode bringt zudem eine Option für eine präzise Dosierung mit sich, da du die genaue CBD-Menge bei gekauften Produkten ablesen kannst.

Dosierungshinweise: Langsam starten und geduldig sein

Ein Schild mit der Aufschrift "Slow" an einer Gittertür


Die richtige Dosierung von Edibles allgemein und auch von Cannabis Honig ist die größte Herausforderung. Da die Wirkung abhängig von mehreren Faktoren erst nach 30 bis 120 Minuten einsetzt, besteht die Gefahr einer Überdosierung. Die goldene Regel lautet: Starte mit einer sehr kleinen Menge und warte ab!

  • Für Anfänger: Beginne mit einem halben Teelöffel (ca. 2,5–5 mg THC, wenn du die Stärke ungefähr ausrechnen kannst) und warte mindestens zwei Stunden, bevor du über eine weitere Einnahme nachdenkst.
  • Für Erfahrene: Auch erfahrene Konsumenten sollten bei einem neuen, selbst gemachten Produkt vorsichtig sein, da die genaue Konzentration schwer zu bestimmen ist.

Die Wirkung von Edibles ist nicht nur zeitverzögert, sondern auch intensiver und langanhaltender, da sich eine komplette Wirkung von 4–8 Stunden bis hin zu 12 Stunden strecken kann.
Dies liegt daran, dass THC in der Leber zu 11-Hydroxy-THC umgewandelt wird, einem wirksameren Metaboliten. Mehr zu diesem Thema erfährst du in unserem Artikel über die Wirkung von Edibles.

Grobe Berechnung des THC-Gehalts

Wichtiger Hinweis: Die folgende Berechnung dient ausschließlich als grobe Schätzung. Der tatsächliche THC-Gehalt kann je nach Ausgangsmaterial, Decarboxylierung, Extraktionsmethode und weiteren Faktoren deutlich abweichen. Es handelt sich nicht um eine exakte oder labortechnisch bestimmte Angabe.

Beispiel mit Blüten (15% THC):

  • Menge Cannabis: 10g Cannabis = 10.000mg
  • THC-Gehalt: 15% THC = 0,15 × 10.000mg = 1.500mg THC (theoretischer Maximalwert)
  • Verlust bei der Extraktion („Schwund“): Da bei der Verarbeitung immer Wirkstoffe verloren gehen, rechnen wir vorsichtig mit 70% Ausbeute. 1.500mg × 0,7 = 1.050mg THC gesamt (grob geschätzt)
  • THC-Gehalt im Honig: Bei 500g Honig: 1.050mg ÷ 500g = ca. 2,1mg THC pro Gramm Honig
    Ein Teelöffel (ca. 7g): ca. 14,7mg THC

Beispiel mit Extrakt (70% THC):

  • Menge Extrakt: 2g Extrakt = 2.000mg
  • THC-Gehalt: 70% THC = 0,7 × 2.000mg = 1.400mg THC (theoretischer Maximalwert)
  • Verlust bei der Extraktion: Bei Extrakt sind die Verluste geringer. Wir rechnen mit 80% Ausbeute.
    1.400mg × 0,8 = 1.120mg THC gesamt (grob geschätzt)
  • THC-Gehalt im Honig: Bei 500g Honig: 1.120mg ÷ 500g = ca. 2,2mg THC pro Gramm Honig
    Ein Teelöffel (ca. 7g): ca. 15,4mg THC

Diese Zahlen dienen nur zur allgemeinen Orientierung und ersetzen weder eine Laboranalyse noch geben sie den exakten Wirkstoff-Verlust an. Die tatsächliche Wirkung nach dem Konsum kann ebenfalls variieren und ist auch von Faktoren wie dem eigenen Stoffwechsel, Mageninhalt bei Einnahme und Tagesform abhängig. Beginne daher immer vorsichtig und taste dich langsam heran.

Rechtlicher Hinweis zur Herstellung von Cannabis-Edibles

Die Herstellung von Cannabis-Edibles wie Brownies oder Butter für den Eigenkonsum bewegt sich in Deutschland in einer rechtlichen Grauzone. Während der Besitz von Cannabis in bestimmten Mengen legal ist, ist die Verarbeitung zu Lebensmitteln im Konsumcannabisgesetz (KCanG) nicht eindeutig geregelt. Ob dies als strafbares "Herstellen" von Cannabis gilt, ist juristisch umstritten und noch nicht gerichtlich geklärt. Die Anleitung in diesem Artikel dient daher rein informativen Zwecken und stellt keine Handlungsaufforderung dar. Informiere dich immer über die aktuelle Rechtslage.


Wichtig:

Die Weitergabe von Cannabis-haltigen Lebensmitteln an Dritte bleibt nach wie vor problematisch. Das gewerbliche Herstellen und Verkaufen von Cannabis-Edibles ist nicht gestattet.

Kann ich CBD Honig legal in Deutschland kaufen?

Mehrere Einkaufswägen in Nahaufnahme


Bei CBD-Honig ist die Lage komplizierter. CBD gilt in der EU als neuartiges Lebensmittel (Novel Food) und bedarf einer Zulassung, die bisher für die meisten Produkte fehlt. Daher werden sie oft als „Aromaprodukte“ deklariert, um das Verkaufsverbot zu umgehen. Dies bewegt sich in einer rechtlichen Grauzone (2).


Jetzt fragst du dich bestimmt: Warum sehe ich denn dann immer wieder online Händler, die CBD Produkte anbieten? Das liegt daran, dass Anbieter versuchen das Verbot auszutricksen, indem sie ihre Produkte als Aromahonig oder Wellnessprodukt anbieten. Diese Produkte sind in der Regel offiziell nicht zum Verzehr geeignet, obwohl Käufer und sehr wahrscheinlich auch Verkäufer wohl genau wissen, was sie da tun.


Deswegen sollten Verbraucher hier besonders aufmerksam sein und auf seriöse Anbieter achten. Zudem besteht bei Kontrollen der Waren dennoch ein Risiko, dass die Produkte beschlagnahmt werden können und nicht ausgeliefert werden.

Fazit

Cannabis Honig ist eine leckere und diskrete Möglichkeit, die Vorteile von Cannabis als Edibles zu nutzen. Bei der Herstellung sollte man wissen, dass Cannabinoide fettlöslich sind und ein Öl-Trägermedium wichtig ist, damit die Wirkstoffe auch im Honig ankommen. Zudem ist auch eine korrekte Decarboxylierung wichtig. Das Ergebnis ist ein vielseitiges Produkt, dass sich zur Verfeinerung von Speisen und Getränken für Tee, Müsli oder Kaffee eignet.


Auch bei der Einnahme solltest du ebenfalls unbedingt Aspekte zur Dosierung und der Wirkung beachten. Die Wirkung tritt zum einen viel später im Vergleich zum Verdampfen und Rauchen ein. Außerdem kann gegessenes Cannabis im Vergleich stärker wirken, da die Wirkstoffe im Körper anders verstoffwechselt werden.


CBD-Honig-Produkte bewegen sich in einer rechtlichen Grauzone. Wenn du CBD-Honig kaufen möchtest, achte darauf, dass das Produkt aus seriöser Quelle stammt und transparent deklariert ist. Viele als "Aromaprodukte" verkaufte CBD-Honige sind nicht zum Verzehr zugelassen und sollten gemieden werden.

Rechtlicher Hinweis

Dieser Artikel dient ausschließlich zu Informationszwecken und stellt weder eine Rechtsberatung noch eine Aufforderung zum Kauf oder Konsum von Cannabis dar. Für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte wird keine Gewähr übernommen.

Quellen

FAQ

Wie dosiere ich Cannabis Honig richtig?

Die richtige Dosierung von Cannabis Honig erfordert Vorsicht. Beginne als Anfänger mit einer sehr kleinen Menge, etwa einem halben Teelöffel, und warte mindestens zwei Stunden auf die volle Wirkung, bevor du eventuell mehr konsumierst.

Kann ich Cannabis Honig auch ohne THC herstellen?

Ja, du kannst Cannabis Honig auch ohne psychoaktive Wirkung herstellen. Verwende dafür einfach CBD-reiches Cannabis oder ein fertiges CBD-Extrakt anstelle von THC-haltigen Blüten. Der Herstellungsprozess bleibt ansonsten identisch.

Wie lange ist selbst gemachter Cannabis Honig haltbar?

Selbst gemachter Cannabis Honig ist bei kühler und dunkler Lagerung mehrere Monate bis zu einem Jahr haltbar. Honig selbst ist ein natürliches Konservierungsmittel, doch das zugesetzte Öl kann mit der Zeit ranzig werden.

Was macht Cannabis Honig besonders?

Die Verbindung von Honig mit entspannenden Cannabinoiden.

Wofür kann ich Cannabis Honig verwenden?

Du kannst Cannabis Honig vielseitig verwenden. Er eignet sich hervorragend zum Süßen von Tee oder anderen Heißgetränken, als Topping für Müsli und Joghurt, in Salatdressings oder zum Verfeinern von Desserts und Gebäck.

Passt Cannabis Honig in eine gesunde Ernährung?

Cannabis Honig kann in Maßen Teil einer ausgewogenen Ernährung sein, sollte aber aufgrund des hohen Zuckergehalts sparsam verwendet werden.

Warum kann Cannabis Honig so stark wirken?

Die Wirkung von Cannabis Honig kann "so stark" ausfallen, weil das THC bei der Verdauung in der Leber zu 11-Hydroxy-THC umgewandelt wird. Dieser Stoff ist deutlich potenter und kann die Blut-Hirn-Schranke leichter überwinden, was zu einer intensiveren und länger anhaltenden psychoaktiven Erfahrung führt.

Profilbild

Ich beschäftige mich seit Jahren intensiv mit Themen rund um Cannabis. Besonders wichtig ist mir, Wissen rund um Sorten, Wirkung und Anwendung verständlich und kreativ zu vermitteln, egal ob in Textform oder auf Instagram in der Cannabis-Community. Mein Hintergrund liegt zum einen in der Küche sowie als praktische Ernährungsberaterin in Schulen und Firmen, weswegen du mich immer da finden kannst, wo Cannabis, Menschen und Essen zusammen treffen. Zum Anderen durfte ich viele Erfahrungen in der sozialen Arbeit mit Menschen, vor allem in sozialschwachen Bereichen, sammeln. Hier habe ich unter anderem auch mein Interesse als Autorin geweckt und gemerkt, dass ich Themen gerne alltagsnah und mit viel Feingefühl aufbereite und teile.

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